Klimmzüge für den Erhalt der Taunus-Grundschule in Berlin-Lichtenrade

Der Demonstrationszug von Eltern, Lehrern und Schülern gegen die Schließung der Grundschule im Taunusviertel in Lichtenrade ging über die Einkaufsmeile Bahnhofstraße bis hinter die B 96. Fast 1.000 Demonstranten beteiligten sich am 28. Februar 2009 an diesem Protest. Treffpunkt war an der katholischen Salvatorkirche (S-Bahnhof Lichtenrade), deren Glocken die ersten Schritte der großen Gruppe begleiteten.

Die Schülerinnen und Schüler riefen laut: „Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Schule klaut!“ oder „Eins, zwei, drei und vier - Wir bleiben hier!“ Auch wurde ein Protestsong nach der Melodie „Probiers mal mit Gemütlichkeit“ lautstark gesungen.

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Viele Großeltern unterstützen ihre Enkelkinder bei der imposanten Demonstration. Von stehenbleibenden Passanten hörte man auch Unmutsäußerungen über diese Schulschließung: „Traurig, dass mal wieder bei den Jüngsten und an unserer Zukunft gespart wird!“ Besonders ärgern sich die Eltern darüber, dass die Schule im Sommer 2009 erst 10 Jahre alt wird, sehr gepflegt und besonders wegen des Sport-Schwerpunktes sehr beliebt ist: „So kann man nicht mit uns und unserer Schule umgehen!“ hörte man immer wieder. Ein Mädchen mit Megafon sagt trotzig selbstbewusst: „Wir geben nicht auf! Die Hoffnung stirbt zuletzt!“

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Auf einem Großtransparent wird gefordert: „Für den Erhalt aller Lichtenrader Grundschulen!“ „Die Eltern und Lehrer wollen keine Spaltung der Lichtenrader Eltern an den anderen Schulen“, erklärt eine Elternvertreterin.

Der Demonstrationszug hielt einmal auf der Bahnhofstraße und auf der Kreuzung der B 96 Lichtenrader Damm / Goltzstraße, um die Passanten über die Schulschließung zu informieren.

Grund für die Schließungsabsichten sind sinkende Schülerzahlen. Die Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof-Schöneberg hatte die Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung in Auftrag gegeben. Im Protokoll des Bezirkselternausschusses vom 14.10.2008 heißt es: „Bei der Erstellung der Schulentwicklungsplanung muss grundlegend berücksichtigt werden, dass die Bevölkerungsentwicklung nicht der Schülerentwicklung entspricht, da das Schulwahlverhalten der Eltern und Schüler sich verändert.“ Bis 2013 sollen vier Grundschulzüge wegfallen. Da in Lichtenrade die Schülerzahlen schneller sinken sollen, wird hier ein größerer Handlungsbedarf gesehen.

Die tatsächlichen Anmeldezahlen in der Taunusschule verringern sich jedoch nicht, was sicherlich auch an der Schwerpunktsetzung „Sport“ liegt. Das Problem ist, dass, wenn man nicht alle Grundschulstandorte erhalten will und kann, es irgendwo zu Schließungen kommen muss. Die Eltern im Demonstrationszug sind jedoch empört, dass Millionen in die Rettung von Banken investiert werden, aber die Ausbildung in Grundschulen so vernachlässigt wird.

Der Demonstrationszug führte auch an zwei Ständen der bezirklichen CDU vorbei. Die Eltern nahmen dies gleich zum Anlass, ihren Unmut kundzutun. Die Vertreter der CDU fühlten sich angegriffen und regagierten teilweise hilflos. Sie verwiesen auf die verfehlte Senatspolitik. Die CDU-Vertreter nahmen Bildungsstadtrat Hapel in Schutz, der die Schulentwicklungsplanung vorgelegt hat. Wie der Tagesspiegel in seiner Ausgabe am 28.2.2009 schreibt, will die CDU-Fraktion bei dieser Entscheidung bleiben, wie ein Vertreter des Schulausschusses erklärte. Die nächste öffentliche Schulausschusssitzung wird in der kommenden Woche (03. März 2009 um 17:00 in der Sporthalle der Schule-Wiesbadener Str. 20, 12309 Berlin) stattfinden. Hier werden die Parteien Farbe bekennen und den Eltern Antworten auf ihre Fragen geben müssen.

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Klimmzüge für den Erhalt der Taunus-Grundschule

Im Tagesspiegel wird die Schulexpertin der Grünen Martina Rade zitiert: „Die Taunusschule liegt strategisch günstig zum Schließen“. Ihr missfällt jedoch an der Entscheidung, dass der Prozess intransparent ist und die Bezirksverordneten bislang nicht mit einbezogen wurden. In einem Papier der SPD in Tempelhof Schöneberg zur Schulentwicklungsplanung unter besonderer Betrachtung der Empfehlungen zur Lindenhof-Grundschule, die auch geschlossen werden soll, heißt es u.a.: „Der von Stadtrat Hapel vorgelegte Schulentwicklungsplan zeigt keine Lösung für das Grundschulproblem im Tempelhofer Bereich auf…Zu ähnlichen Ergebnissen kommt man auch für andere Regionen des Bezirks, etwa in Lichtenrade, wenn man sich mit dem Zahlenwerk zu einzelnen Hapelschen Szenarien auseinandersetzt. Geschuldet sind diese Szenarien im Wesentlichen dem Bestreben, auf ein Höchstmaß an Standort-Konzentration zu setzen und in der Regel zweizügige Grundschulen nicht zuzulassen. Dieser rein fiskalische Ansatz ist lebensfremd und bildungsfeindlich.“

Weiter berichtet der Tagesspiegel, dass in das Gebäude der jetzigen Grundschule in der Wiesbadener Straße in Lichtenrade die Elisabeth-Rotten-Schule für lernschwache Kinder einziehen soll, die sich jetzt in der Machonstraße in Mariendorf befindet. Die Elisabeth-Rotten-Schule ist in einem älteren Schulgebäude mit einem hohen Investitionsbedarf untergebracht.

Die Grundschule im Taunusviertel liegt in unmittelbarer Nähe der Bezirksgrenze zu Brandenburg. Eine andere Grundschule befindet sich nicht in unmittelbarer Reichweite. Wohin die Schüler der Grundschule nach der Schließung gehen sollen, ist noch unklar.

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Auch für Eltern der Kinder der Mariendorfer Elisabeth-Rotten-Schule erhebt sich die Frage, wie die Kinder künftig mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur verkehrstechnisch nicht erschlossenen Kiezschule nach Lichtenrade kommen sollen. Die Elisabeth-Rotten-Schule befindet sich zurzeit noch im Bezirk zentral am U-Bahnhof Westphalweg gelegen. Auch wenn mit dieser neuen Nutzung der Schulstandort der fast neuen Taunusschule für Lichtenrade nicht verloren geht, sehen sich die besonders die Eltern der ersten Klassen von der Bildungsverwaltung im Stich gelassen.
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Wie eine Lehrerin und eine Elternvertreterin erklärten, wird der Protest gegen die Schulschließung weitergehen! BerLi-Press wird in der „Internetzeitung“ des Kiez-Onlineportals www.lichtenrade-berlin.de weiter berichten.

Thomas Moser BerLi-Press –auch Fotos- (www.berli-press.de) für www.lichtenrade-berlin.de

Link zum Artikel im Tagesspiegel (Erfolgreich, aber überflüssig - Taunus-Grundschule in Lichtenrade wird geschlossen – Eltern protestieren) vom 28.2.2009: http://www.tagesspiegel.de/berlin/art270,2740464

Schreiben eines Elternteils; LINK: 

http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2009/02/23/die-grundschule-im-taunusviertel-in-lichtenrade-soll-geschlossen-werden-samstag-.htm
 

Volker Wallbaum war lange Zeit für die Lichtenrader Kinder da!

…und tschüss!
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Nun ist er wirklich im Ruhestand: Volker Wallbaum (3.v.l.), seit über 40 Jahren für Kinder und Jugendliche im Einsatz, davon die meiste Zeit in Tempelhof. Im letzten Jahr war er schon einmal bei Bezirksbürgermeister Ekkehard Band (links) und holte sich die Urkunde für sein 40-jähriges Dienstjubiläum ab. Jetzt gab es die Entlassungsurkunde. Anfang des Monats ist Volker Wallbaum 65 Jahre alt geworden. Ekkehard Band und Personalrat Jürgen Hummel (rechts) erwähnten in kurzen Statements, dass es heute schon eher selten sei, erst mit 65 in den Ruhestand zu gehen. Auch das Erreichen von 25 bzw. 40 Jahre Dienstzugehörigkeit dürfte in Zukunft nur noch sehr selten gefeiert werden. Regionalleiterin für Lichtenrade Irmgard Beckmann vom Jugendamt (Mitte) und Hans-Jürgen Ilgner vom Sozialamt (vorn) erhielten Urkunden vom Bürgermeister für ihre 25-jährige bzw. 40-jährige Tätigkeit im Öffentlichen Dienst.
Zur Verabschiedung von Volker Wallbaum waren noch ein paar weitere Weggefährten im Büro des Bürgermeisters erschienen, so Jugendstadträtin Angelika Schöttler, Bürgerdienstestadtrat Oliver Schworck, der ehemalige Jugendamtsdirektor Henning Till und der amtierende Jugendamtsdirektor Wolfgang Mohns sowie (hinter der Kamera) Ed Koch.
Volker Wallbaum war die längste Zeit beim Jugendamt Tempelhof als Leiter des Kinderclubs in der Lortzingstraße tätig, später im Kinderclub Finchleystraße, und zuletzt leitete er die Kinderetage im Gemeinschaftshaus Lichtenrade. Angst vor Langeweile hat Volker Wallbaum nicht. Er lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen in Brandenburg. Haus und Garten werden ihn auf Trapp halten. Und wenn er Sehnsucht nach Berlin hat, bringt ihn die Bahn in einer knappen Stunde in die Hauptstadt.

Lichtenrade bedankt sich herzlich bei Volker Wallbaum für seinen Einsatz für Kinder und Jugendliche!

 

Großzügige Spende der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße überreicht

 

Vorbildliches Engagement für Kinder und Jugendliche in Lichtenrade

Freuen konnten sich die zahlreichen Besucher/innen des LortzingClubs am Montag, dem 23.2.2009, als sie von Frau Bockenkamp (Geschäftsführerin der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße) und Herrn Krueger (ehemaliger Bürgermeister im Bezirk Tempelhof) einen Scheck in Höhe von 200,-- in Empfang nehmen konnten. Mit dem Geld soll die Beteiligungsgruppe des Lichtenrader LortzingClubs einen langgehegten Wunsch verwirklichen: endlich kann die langersehnte Hängematte angeschafft werden, die den Kindern nach der Schule im lauschigen Garten eine Rückzugsmöglichkeit geben soll. Besonders stolz sind die beiden Clubsprecher, Lukas Krüger und Joshua Kruttasch (beide auch Mitglieder des Kinder- und Jugendparlamentes), denn sie haben maßgeblich und beharrlich darauf hingearbeitet, dass ihr Wunsch jetzt erfüllt werden kann. Sie haben Spendenaktionen organisiert, Briefe und Emails geschrieben und Anwohner angesprochen und dafür gesorgt, dass sich Engagement lohnt! Clubleiter Oliver Schmidt hielt sich bei der Übergabe des symbolischen Schecks auch zurück und ließ den eigentlichen Initiatoren und den großzügigen Spendern natürlich den verdienten Vortritt. Dass die Mitglieder der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße zum „Probeliegen“ in den Garten des LortzingClubs eingeladen werden, versteht sich von selbst…

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(v.l.n.r. Lukas Krüger, Herr Krueger, Frau Bockenkamp und Joshua Kruttasch bei der symbolischen Scheckübergabe)

 

Die Grundschule im Taunusviertel in Lichtenrade soll geschlossen werden! SAMSTAG findet eine Schuldemo statt!

Nach der Planung der Tempelhof-Schöneberger Schulverwaltung sollen mehrere Standorte im Bezirk wegen rückläufiger Schülerzahlen geschlossen werden bzw. sind schon geschlossen worden (Steinwaldgrundschule, Lindenhofschule). Nun ist geplant die Grundschule im Taunusviertel in Lichtenrade zu schließen. Noch nicht bestätigt ist, dass in das Gebäude der jetzigen Grundschule im Taunusviertel (Lichtenrade, Wiesbadener Str.) die Elisabeth-Rotten-Grundschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen aus Mariendorf (Machonstr.) einziehen soll, da an diesem Gebäude ansonsten ein höherer Inverstitionsbedarf bestehen würde. 
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Eine genaue Planung, einzelne Gründe, Alternativen und Lösungsmodelle sind nicht bekannt. Vielleicht wird das Bezirksamt im Schulausschuss   (am 03. März 2009 um 17:00 in der Sporthalle der Schule-Wiesbadener Str. 20, 12309 Berlin) die Pläne genauer vorstellen. Solange wollen die aktiven Elternvertreter der Schule nicht warten. Daher findet am Samstag, 28. Februar 2009 eine Demostration statt.

Treffpunkt ist um 10.30 der Parkplatz vor der kath. Salvator Kirche in der Bahnhofstraße (S-Bahn Lichtenrade). Die angemeldete Demonstration zieht über die Bahnhofstraße zur Schule.Wir werden weiter berichten!

Es liegt eine Große Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vor: LINK

Ein Schreiben eines Betroffenen liegt uns vor: 

"Die Grundschule im Taunusviertel soll, gemäß Aussage von Herrn Dieter Hapel (CDU), kurzfristig geschlossen werden.

Die Grundschule im Taunusviertel ist noch nicht einmal 10 Jahre alt und verfügt über hervorragende Räumlichkeiten modernster Bauart inklusive einer Mehrzweckhalle und einer Solaranlage auf dem Dach. Dies allein ist gegenüber den teilweise katastrophalen Verhältnissen in Berliner Schulen schon außergewöhnlich.

Dank der sportbetonten Ausrichtung der Schule gelingt es den Schülern immer wieder, bei Wettkämpfen in verschiedensten Sportarten vordere Platzierungen zu erreichen. Erst im September 2008 erschien in der Beilage des Berliner Tagesspiegels ein doppelseitiger Artikel über die Vorzüge der Grundschule im Taunusviertel.

Aber nicht nur auf sportlicher Ebene erzielt die Schule hervorragende Ergebnisse. Im Oktober 2008 konnte beispielsweise die Schülerfirma „Berlin Buddy Bears“ in Frankfurt den mit 10.000 € dotierten Sharety Award in Empfang nehmen.

Die sonst weit verbreiteten Probleme mit Gewalt oder Schuldistanz gibt es an dieser recht familiären Schule nicht. Die Schule erhält stets regen Zulauf (auch aus anderen Bezirken Berlins) und muss aufgrund Ihrer Beliebtheit in jedem Jahr Schüler ablehnen. Die Begründung des Schulamts, aus Schülermangel eine Grundschule im Bezirk Lichtenrade schließen zu wollen, trifft hier also genau die falsche Schule und ein Kollegium das eher eine Auszeichnung verdient hat.

In diesem Fall soll eine mustergültige Schule vernichtet werden, statt Ihr erfolgreiches Konzept zu vervielfältigen. Hier bewegt sich die deutsche Bildung geradewegs in die falsche Richtung und ich möchte Sie um eine Berichterstattung ersuchen. Im Zeichen von Pisa Studien, Konjunkturpaketen usw. geschieht hier das blanke Gegenteil von dem was der Bürger in den Medien erfahren soll.

Die nächste Sitzung des verantwortlichen Schulausschusses der BVV findet am 03. März 2009 um 17:00 in der Sporthalle der Schule (Wiesbadener Str. 20, 12309 Berlin) statt."


 

Lichtenrader Energietag

Am 21. Februar 2009 hat die SPD Lichtenrade-Marienfelde und die Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert alle Bürgerinnen und Bürger zum Lichtenrader Energietag in das Gemeinschaftshaus Lichtenrade eingeladen. Die Veranstaltung besuchten über 100 Interessierte. Der Höhepunkt der Veranstaltung war eine Diskussion mit Wolfgang Tiefensee, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Michael Geißler, Geschäftsführer der Berliner Energieagentur und Mechthild Rawert, Bundestagsabgeordnete für Tempelhof-Schöneberg zum Gebäudesanierungsprogramm der Bundesregierung.
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Auch andere umweltpolitische Themen, wie die Verkehrspolitik und die Wirkung von Geschwindigkeitsbeschränkungen auf Autobahnen, wurden angesprochen und auch parteiintern mit unterschiedlichen Schwerpunkten diskutiert. Bundesminister Tiefensee erläuterte die zusätzlichen Möglichkeiten des Konjunkturprogrammes und prägte als Beispiel für altersgerechtes Wohnen das Schlagwort: „Aufzug statt Auszug“. Der Vertreter der Energieagentur Geißler erläuterte die Vielzahl und Vielschichtigkeit der Förder- und Kreditprogramme, die kaum ein „normaler“ Bürger mehr überblicken kann. Geißler und Rawert sprachen sich für Vereinfachungen in diesem Wirrwarr und für klare Begrifflichkeiten der jetzt schon vorhandenen Fördermöglichkeiten aus. Geißler forderte in diesem Zusammenhang die „Abwrackprämie für Heizkessel“, die es mit einer anderen Begrifflichkeit schon gibt. Aus Berliner Sicht nahmen an der Diskussion noch der umweltpolitische Sprecher des Abgeordnetenhauses Daniel Buchholz und später die Kreisvorsitzende Dilek Kolat teil.
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Insgesamt kann die Veranstaltung als gelungen und wichtig bezeichnet werden. Die Veranstaltung und das wichtige Energiethema hätte auch im Jahr der Bundestagswahl eine breitere Berichterstattung und Ankündigung in der Lokalpresse verdient gehabt. Sicherlich gibt es in Lichtenrade noch viel mehr Eigenheimbesitzer und Mieter, die sich aktuell und parteiübergreifend mit diesen Themen beschäftigen.

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Weitere Vorträge behandelten den Energieausweis (Verbraucherzentrale Berlin), die Finanzierung von Sanierungen und das Mieterrecht und Mieterpflichten in diesem Zusammenhang (Mieterverein). Beim „Markt der Möglichkeiten“ stellten sich Expertinnen und Experten aus Beratungsinstitutionen und Gewerken vor Ort, aus Bürgerinitiativen und der SPD vor.

Thomas Moser – BerLi-Press www.berli-press.de für www.lichtenrade-berlin.de  

 

 

Dies und Das

Der Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof-Schöneberg liegen 2 Anträge des Hauptausschusses auf Vergaben von Sondermitteln vor:

  • Lichtenrader BC 25 e.V. für das internationale Jugendfußballturnier EUROCUP 2009 Sondermittel in Höhe von 2.000€
  • Verein Jazz für Alle e.V., kids in concert zur Durchführung des etablierten Wettbewerbes Sondermittel in Höhe von 1.000€
Die Berliner Woche berichtet in der Lokalausgabe Tempelhof vom 11. Februar 2009, dass über 50 Laubenpiepern in der Nuthestraße fristgemäß zum 30. November 2009 gekündigt gekündigt wurde. Der Grundstückseigentümer hat im Rahmen des ihm zustehenden Rechts kleingärtnerisch genutzte Teilflächen aus dem zwischen dem Gundstückseigentümer und dem Hauptverband der Bahnlandwirtschaft e.V: abgeschlossenen Generalpachtvertrag zurückgefordert. Die weitere Nutzung ist noch nicht bekannt
 

In der Tagespresse gelesen (Ausschnitte)

Die Vitamin-Fee

"Am besten schmecken die roten", sagt eine Zweitklässlerin, während sie sich aus der großen Schüssel mit den Paprikastückchen bedient. Sie strahlt die Frau hinter dem Tisch mit den großen Obst- und Gemüse-Schalen an. Ute Noack lächelt freundlich zurück und lädt die vorbeilaufenden Kindern ein, sich ebenfalls zu bedienen. Täglich steht sie im großen Schulflur der Nahariya-Grundschule in Lichtenrade, als "Vitamin-Fee" für die 480 Grundschüler, darunter zwei ihrer vier Enkelkinder.
 

Einigung im Tarifstreit bei der Deutschen Bahn

Samstag, 31. Januar 2009 23:25  - Von Nikolaus Doll
Bahnchef Mehdorn wies den Vorwurf zurück, Revision und Detektive seien auf seine Weisung eingesetzt worden, um Angelegenheiten aufzuklären, die ihn als Privatmann angehen – so wie dies der Fall „Uhu“ nahe legt. „Mir ist von dieser Anzeige nichts bekannt, ich habe jetzt erst von dem Fall erfahren“, sagte der Bahnchef. Konzernchefs würden sich ständig Klagen gegenübersehen. „Als vor einem Bahngrundstück in Lichtenrade der Schnee nicht gefegt worden war, bin ich persönlich ebenfalls angezeigt worden.“ Was seine Steuererklärung angehe, habe er sich ebenfalls nichts vorzuwerfen. „Können Sie sich vorstellen, wie genau die Steuerunterlagen eines Vorstandschefs unter die Lupe genommen werden. Ich habe mir nichts vorzuwerfen.“
weiter lesen Berliner Morgenpost 31.1.2008: http://www.morgenpost.de/wirtschaft/article1025721/Bahn_suchte_in_E_Mails_Steuer_Denunzianten.html

20 Jahre nach der Wende: Chronik Januar 1989

Auszug aus der Pressemitteilung (PR-inside.com 28.01.2009 16:29:04)

Berlin (AP) Am 9. November 1989 öffnete sich die Mauer zwischen DDR und Bundesrepublik, kein Jahr später war Deutschand vereint. Eine Chronik zeichnet Ereignisse vor 20 Jahren nach Januar 1989 - 1. Januar: Eine neue DDR-Reiseverordnung erweitert die Reisemöglichkeiten in den Westen. Oppositionelle und Kirchen kritisieren sie als unzureichend und zu bürokratisch. - 3. Januar: Die Aufnahmelager in der Bundesrepublik registrierten 1988 nach Angaben des Bundesinnenministeriums 39.832 Übersiedler aus der DDR, doppelt so viele wie im Vorjahr. Die Zentrale Erfassungsstelle Salzgitter zählt 1988 1.232 Gewaltakte gegen DDR-Bürger. - 5. Januar: Ein 34-Jähriger überwindet die Sperranlage in Berlin-Lichtenrade. Senat und Alliierte protestieren gegen den Schusswaffengebrauch der DDR-Grenzer.

www.stiftung-aufarbeitung.de www.chronik-der-mauer.de

Komplette Pressemitteilung: 

http://www.pr-inside.com/de/jahre-nach-der-wende-chronik-r1030228.htm

 

 

Große Anfrage von Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

Große Anfrage zur BVV am 18. Februar 2009   

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

 

Schließung einer Grundschule in Lichtenrade

 

  1. Was hat das Bezirksamt veranlasst, einer der sechs Grundschulen im Ortsteil Lichtenrade zu schließen? Seit wann gibt es diese Bestrebungen?

 

  1. Nach welchen Kriterien entscheidet das Bezirksamt, welche Grundschule geschlossen werden muss und welche Kriterien haben dabei mit welchem Anteil Priorität?

 

  1. Welche der Grundschulen sind gemäß diesen Kriterien nicht von einer Schließung bedroht, weil z.B. die Wege zur Schule zu weit wären oder investierte Drittmittel aus den Sonderprogrammen der vergangenen Jahre zurückgezahlt werden müssten?

 

  1. Inwieweit spielen bei dieser Entscheidung pädagogische Gesichtspunkte wie die Qualität einer Schule oder die Anmeldezahlen an einer Schule eine Rolle?


 

AUFRUF: Zeitzeugen gesucht!

20 Jahre Mauerfall – Jugend Museum bereitet Ausstellung vor

 

 

Aus Anlass des 20. Jahrestages bereitet das Jugend Museum Schöneberg zum Thema Mauerbau, Leben mit der Mauer und Mauerfall eine Ausstellung für Kinder und Jugend liche vor.

Hierfür werden Zeitzeugen aus dem Bezirk Tempelhof-Schöneberg gesucht, die den Schülerinnen und Schülern von der Zeit damals berichten können. Von besonderem Interesse sind Menschen, die in den Ortsteilen Marienfelde und Lichtenrade zur Zeit des Mauerbaus und/oder Mauerfalls gelebt haben.

 

Uns interessiert: Wie hat sich das Leben und der Alltag durch die Teilung Berlins ver-ändert? Waren Freunde oder Familie im jeweils anderen Teil? Gab es Vorfälle an der Mauer? Und: Was hat sich durch den Mauerfall für die Menschen, z.B. am Stadtrand verändert?

 

Informationen bekommen Sie unter folgender Telefonnummer: 030 7560-6163 oder unter der E-Mail-Adresse: mail@jugendmuseum.de

 
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Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
Viel Spaß dabei!
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