Weihnachtsattraktion in Lichtenrade

Seit Jahren wird ein Haus in Berlin-Lichtenrade, immer zur Advents- und Weihnachtszeit, mit vielen Lichterketten und weíhnachtlicher Beleuchtung aufgerüstet.
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Das Haus befindet sich im Töpchiner Weg / Ecke Landsberger Str. bzw. Griembergweg.

Für viele vorbeifahrende Autofahrer ist das geschmückte Haus ein starker Blickfang und eine Ablenkung. Ein Statistik über die hier erfolgten Autounfälle ist nicht bekannt. Viele Lichtenrader machen einen Abendspazieriergang in den Töpchiner Weg oder fahren extra mit dem Auto zu der "Kultstätte". Innerhalb von 10 Minuten habe ich 20 Schaulustige gezählt, die sich das Haus ganz genau angesehen haben. Auch wenn man diese Menge von Lichtern  zu Weihnachten nicht mag (das ist halt wirklich Geschmackssache), so ist das Haus doch zu dieser Jahreszeit eine besondere Attraktion in Lichtenrade, die von der Detailliebe der Eigentümer zeugt.

Fotos: Thomas Moser - BerLi-Press (www.berli-press.de) für www.lichtenrade-berlin.de 

 

Weihnachtsmärkte in Lichtenrade: Eine runde Sache!

Der 29. Weihnachtsmarkt in der Bahnhofstraße findet an allen Advents-Samstagen (29. November, 6., 13. und 20. Dezember 2008 von 11 bis 20.30 Uhr statt. Veranstalter ist die Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße. Am 29. November und 13. Dezember werden Künstler und Aktive ihr Programm auf der Bühne Bahnhofstr./Ecke Rehagener Str. präsentieren.
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Am 30.November fand der Lichtermarkt am Dorfteich Lichtenrade statt. Dieser Markt dient ausschließlich nichtkommerziellen, also wohltätigen, Zwecken.
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An diesem Tag fand auch vor der Familiengaststätte Reisel (Alt-Lichtenrade 83) ein kleiner und gemütlicher Weihnachtsmarkt statt.

Veranstalter von Basaren u.ä. in Lichtenrade können sich gerne hier zwecks Veröffentlichung melden: postmaster@lichtenrade-berlin.de!

Weihnachtsmärkte in Berlin: http://www.weihnachtsmarkt-deutschland.de/berlin.html

Fotos: Thomas Moser -  BerLi-Press http://www.berli-press.de für www.lichtenrade-berlin.de

 

Berliner Umweltpreis 2008 an den Trägerverein Lichtenrader Volkspark e.V.

Preisträger 2008

Kategorie "Umweltengagement":

Trägerverein Lichtenrader Volkspark e.V.

Dauerhaft für Natur

Der Trägerverein Lichtenrader Volkspark e.V., entstanden aus einer der ältesten Bürgerinitiativen Berlins, betreibt seit 1979 den Lichtenrader Volkspark. Die Vereinsgründung erfolgte 1981.
In eigener Regie gestalten, pflegen und betreiben Bürger und Bürgerinnen aus Lichtenrade das 40.000 m2 große Parkgelände. Der Verein kommt - bis auf gelegentliche Sondermittel des Bezirks für Einzelprojekte - ohne öffentliche Finanzierung aus.

Seit der ersten Baumpflanzaktion im September 1979 schafften es die Mitglieder, in dem zunehmend dichter bebauten Bezirk einen öffentlichen Park zu entwickeln. Ursprünglich sollte das Gelände bebaut werden, was durch Bürgerproteste und dem Trägerverein verhindert werden konnte.
Nunmehr seit über einem Viertel Jahrhundert engagieren sich die Mitglieder für den Park - und das ehrenamtlich. Es ist ein Park, der allen offen steht und auch so angenommen wird, mit einem Kinderspielplatz und Parkbänken. Es gibt eine Festwiese, die auch von "Externen" genutzt wird, so fand in diesem Jahr beispielsweise ein Schulsportfest statt.
Der Park bietet aber nicht nur Erholung für Menschen, sondern ist auch sehr arten- und strukturreich. Es werden bewusst Bereiche sich selbst überlassen, so dass dort ein bisschen "Wildnis" entstehen kann. Zudem bieten die Strauchstruktur wie Liguster- und Haselnusssträucher Rückzugsmöglichkeiten und Nahrung für Tiere. Der Baumbestand ist vielfältig und wertvoll - es gibt sogar einen Mammutbaum. Außerdem brütet in den alten Bäumen der Buntspecht und auch eine Nachtigall war schon zu hören.
Auf "Chemie" wird bei der Pflege des Parks verzichtet. Der Verein hat auch eine eigene Kompostanlage, die die Bürger und Bürgerinnen aus Lichtenrade mitnutzen können.
Die Mitglieder sind außerdem für neues aufgeschlossen und lassen sich auch auf Alternatives ein. So haben sie einen Recyclingmäher angeschafft, so dass die Abschnitte beim Mähen der Rasenflächen zum Nährstoffeintrag liegenbleiben können und testen gerade den "papierkorblosen Park" - mit bisher gutem Erfolg.

An dem Verein und der Parkpflege kann sich jede/r beteiligen und Vorstellungen einbringen - entweder als aktives Mitglied durch tatkräftige Mitarbeit oder als förderndes Mitglied durch Beiträge und Spenden. Diese ermöglichen jedes Jahr die Zahlung von Strom- und Wasserkosten, sowie Versicherung. Unbezahlbar ist jedoch die jahrelange, unentgeltliche Unterstützung zahlreicher engagierter Hände.


Jurybegründung

Der BUND Berlin e.V. zeichnet den Trägerverein Lichtenrader Volkspark e. V. in der Kategorie "Umweltengagent" aus, da er beispielhaft zeigt, wie sich Menschen mit Erfolg für mehr Grün in der Stadt dauerhaft engagieren. Sie waren die erste Initiative in Deutschland, die einen öffentlichen Park für die Allgemeinheit anlegt, unterhält und pflegt.

 



Trägerverein Lichtenrader Volkspark e.V.
Ansprechpartner: Herr Wolfgang Spranger (Vorsitzender)
Bornhagenweg 7, 12309 Berlin
Tel: (030) 030-7006414
http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtenrader_Volkspark

Ein Artikel im Tagesspiegel: 

http://www.tagesspiegel.de/berlin/Lichtenrade-Volkspark;art270,2664446
 

Bäume für die Bahnhofstraße

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Mit dem ersten Schneefall kommen auch die Weihnachtsbäume in die Bahnhofstraße nach Lichtenrade. Jetzt wird es langsam weihnachtlich!

Foto: Thomas Moser

 

Kita Nahariyastraße: Als Bildungseinrichtung erkennbar

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Da musste Michael Wodtke von M-Design noch kurz vor der offiziellen Einweihung der neuen Schilder an der Fassade der Kita Nahariyastraße in Lichtenrade eine kleine Korrektur vornehmen. Die 2 steht bei H2O natürlich unten und nicht oben. Kita-Leiterin Sabine Ranglack wurde auf diesen Fehler noch rechtzeitig aufmerksam gemacht. Zum Glück war
der Schildermacher anwesend und konnte die 2 noch von oben nach unten versetzen.
Schließlich weisen die sieben neuen Schilder an der Fassade der Kita auf das Berliner Bildungsprogramm hin. Weitere Schilder kennzeichnen die Kita schon von weitem als solche und als Bestandteil des Kiezes. Dass Kindertagesstätten Bildungseinrichtungen und nicht Aufbewahrungsorte für Kinder sind, dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben. Darauf aber immer wieder hinzuweisen, kann nicht schaden.
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Die Einweihungsfeier im Freien fiel der Witterung zum Opfer. Am 21. November verwandelte sich plötzlich kurz nach 11 Uhr der unangenehme Regen in etwas erträglichere Schneeflocken, die sich bei der Bodenberührung leider sofort auflösten.
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Also zogen sich die Gäste in die warmen Räume der Kita zurück. Sabine Ranglack (links) präsentierte selbst gebackenen Kuchen und heißen Kinderpunsch. Dankbare Abnehmer waren Robert Kasch von der Wohnungsbaugesellschaft GSW, der die Schilder spendierte, und Martina Castello, die Geschäftsleiterin des Kita Eigenbetriebs Süd-West, zu dem die Kita Nahariyastraße gehört.

Zurückgekehrt an den Ort seiner früheren Tätigkeit war Wolfgang Müller, der jahrzehntelang die Kita leitete und heute Personalratsvorsitzender des Kita-Eigenbetriebes ist.

Infos über die Kita: Telefon 7560 8253 - Sabine Ranglack und Petra Trantow

Alle Fotos: Lothar Duclos

 

Mälzerei Lichtenrade zu verkaufen

Die Mälzerei in Berlin-Lichtenrade (Steinstraße) wird zum Kauf angeboten. Wer einige Millionen übrig hat und an Lichtenrade als Standort mit Zukunft glaubt, sollte zugreifen. Neben der Kaufsumme sind auch erhebliche Investionen notwendig. Dieser Standort ist sicher sehr interessant und kann mit viel Geld und guten Ideen ein kultureller Mittelpunkt in Lichtenrade werden.

Die Website vom Makler:  http://www.dsf-immobilien.de/KG%20%20%20%200731

 

Prüfen, ob Inbetriebnahme der Straßenbahn in Lichtenrade möglich ist

Auf Grundlage eines Antrages der SPD-Fraktion (Drucks. Nr: 0743/XVIII) in der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg gibt das Bezirksamt eine Mitteilung zur Kenntnis:

Das Bezirksamt hat sich zuständigkeitshalber an die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung gewandt und hat mit Schreiben vom 19.09.2008 folgende Stellungnahme erhalten: „Obwohl die Straßenbahn noch bis Anfang der 60er Jahre im Lichtenrader Damm verkehrte, hat sich nach ihrer Einstellung die Frage einer Wiederinbetriebnahme nicht gestellt. Auch aus heutiger Sicht wird es schwer, mit der Stadtentwicklung im Bereich Lichtenrader Damm eine Straßenbahnplanung zu begründen. Eine Straßenbahnstrecke im Lichtenrader Damm ist nicht als Planungsmaßnahme bis 2015 im Stadtentwicklungsplan Verkehr enthalten. Die neue Verkehrsprognose 2025, die zurzeit erarbeitet wird, enthält keine Planung für eine Straßenbahn im Lichtenrader Damm.

Grundsätzlich ist es jedoch vorstellbar, in der Mittellage des Lichtenrader Dammes wieder eine Straßenbahn zu führen.

Allerdings stellt sich die Frage, ob ein Inselbetrieb angestrebt werden oder die Neubaustrecke besser an das vorhandene bzw. geplante Netz angebunden werden sollte. Außerdem ist offen, wo die Neubaustrecke ihren Endpunkt finden würde. Aus Sicht der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hätte ein Inselbetrieb nur als eigenwirtschaftlicher Betrieb eine Realisierungschance. Vor einer Netzerweiterung durch den Lichtenrader Damm müsste der Lückenschluss zur vorhandenen Straßenbahnstrecke im Sterndamm (Verlängerung der Strecke Sterndamm zum U-Bahnhof Zwickauer Damm und weiter in Richtung S-Bahn Buckower Chaussee) hergestellt werden. Die optionalen Straßenbahnplanungen in Richtung S-Bahnhof Buckower Chaussee haben durch die Vorsorgemaßnahmen für eine Straßenbahn beim Bau der Massantebrücke eine gewisse Verbindlichkeit bekommen. Es kann jedoch erst nach Fertigstellung der Verkehrsprognose 2025 geprüft werden, ob ihre Realisierung bis 2025 wirtschaftlich begründbar sein wird. In diesem Zusammenhang wäre auch die Überprüfung einer Straßenbahnverbindung vom Sterndamm zum S-Bahnhof Lichtenrade möglich.

Als Endpunkt für eine Straßenbahn im Lichtenrader Damm würde sich der S-Bahnhof Lichtenrade anbieten. Allerdings wird sich die Situation um den S-Bahnhof beim Bau der Dresdener Bahn erheblich verändern, sodass es schwierig werden könnte, die erforderlichen Freiflächen für die notwendige Straßenbahnendstelle zu finden.

Die Unwägbarkeiten der Wiederinbetriebnahme einer Straßenbahn im Lichtenrader Damm sind demnach zurzeit sehr hoch. Aus der Stadtentwicklung ist keine Dringlichkeit für eine Straßenbahn im Lichtenrader Damm ableitbar. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung kann daher dieser Planungsvorstellung keine Priorität beimessen, obwohl Straßenbahnen dem Umweltverbund zugehören und sie im Betrieb im Hinblick auf ihre CO2-Bilanz tatsächlich die bessere Alternative zur Busbedienung darstellen."

 

Berlin, den 21.10.2008

Herr Band, Ekkehard, Herr Schworck, Oliver

Bezirksamt

 

Der Kupferklopfer aus Lichtenrade stellt sich vor

Ich möchte Euch hier meinen Kupferschmuck sowie meine Silberarbeiten, die ich in Handarbeit und als Einzelanfertigung herstelle, vorstellen.

         
                                       

                                        

                                                                                                                                                                                                                                                                                               ...über mich...

 

Mein Name ist Niels Dettmer, ich komme aus der alten Salz- und Hansestadt Lüneburg und wohne schon viele Jahre in Berlin. Meine Begeisterung für alles "Alte" begann schon in der Jugendzeit, mit sammeln von Steinen, rostigen Hufeisen, eine olle Petroleumlampe und vielem mehr.

Die Handwerklichen Fähigkeiten begannen mit dem Geschenk des ersten Taschenmessers - Jungs "brauchen" sowas -, mein Vater verbrachte viele Abende mit mir zusammen bei`m Basteln mit den damals üblichen Plastikflugzeugen und Schiffen.

Später half ich bei diversen Renovierungsarbeiten, lernte also mit vielen Werkstoffen und Werkzeugen umzugehen. Habe dann auch einige Jahre "auf dem Bau" gearbeitet und dort vieles gelernt.

Meine "Liebe" zu alten Möbeln, Gebrauchsgegenständen, Naturmaterialien, Werkstoffen ist nie ganz erloschen. Viele Freunde staunten immer wieder über mein Handwerkliches Geschick wenn ich ihnen selbstgebastelte Sachen zum Geburtstag oder zu anderen Anlässen schenkte. Sie fragten immer wieder ob ich sowas nicht weiter ausbauen wolle.

 Nun ist mir der Gedanke gekommen, meine eigenen Handwerklichen Fähigkeiten "in die Tat" umzusetzen.Da mein größtes Interesse und Hobby sich im Bereich - Mittelalter - befindet,lag es für mich nahe, auch Kontakte zu Veranstaltern solcher Märkte herzustellen. Ich bin schon viele Jahre als Besucher von Mittelaltermärkten unterwegs, jetzt kann ich mein Handwerk in diese Märkte einflechten.

Auf einem schönen Markt in Hennigsdorf, bei Berlin, durfte ich schon als "Kupferklopfer" dabei sein.Weitere werden folgen.

Alles Weitere (natürlich auch der Verkauf) unter Kontakt:

Niels Dettmer, John-Locke-Str.21,12305 Berlin - Lichtenrade

Tel. Nr.: 030-43918064 oder 0177-6867009

E- Mail an : kupferklopfer@yahoo.de

Homepage: www.kupferklopfer.de

 

„Das Wunder von Tempelhof" - Ehrung von Ehrenamtlichen in Lichtenrade

Nein, der Flughafen wird nicht wieder eröffnet. Die Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin und frühere Integrationsbeauftragte des Senats, Prof. Barbara John, meinte mit ihrer Äußerung im Gemeinschaftshaus Lichtenrade etwas anderes. Als Wunder bezeichnete sie die Tatsache, dass es in Tempelhof seit 45 Jahren die Stelle eines Ehrenamtlichenbeauftragten gibt. Das ist nicht in jedem Bezirk der Fall.
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Seit der Fusion Tempelhofs mit Schöneberg 2001 ist Walter Strutz auch für die Ehrenamtlichen des hinzugekommenen Teilbezirks zuständig. Strutz, der sich seit 30 Jahren um die Ehrenamtlichen kümmert,  hat sein Büro im Rathaus Friedenau und gehört zum Jugendamt. Darüber hinaus hat ihn Bürgermeister Ekkehard Band vor einigen Jahren zum Ehrenamtsbeauftragten für den Bezirk ernannt.
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95 Einladungen hat Walter Strutz, wie es seine ganz persönliche Art ist, handschriftlich verfasst und an die ehrenamtlichen Familienhelfer in Tempelhof-Schöneberg gesandt. Denn einmal im Jahr soll ihnen von ganz offizieller Seite für ihre Tätigkeit gedankt werden. Dazu traf man sich im Gemeinschaftshaus Lichtenrade zu einem geselligen Beisammensein mit einem exquisiten Buffet von Butter Lindner, das Firmenchef Michael Lindner, auch in diesem Jahr, zum stark ermäßigten Preis zur Verfügung stellte.

In Anwesenheit des Vorstehers der Bezirksverordnetenversammlung Rainer Kotecki, Bezirksbürgermeister Ekkehard Band und Jugendstadträtin Angelika Schöttler, wurden die Ehrenamtlichen nicht nur gelobt, sondern auch einige von ihnen, die auf eine langjährige Tätigkeit zurückblicken können, beschenkt und mit dem Freiwilligenpass ausgestattet.

Die Ehrenamtlichen kümmern sich um Familien, die auf Hilfe angewiesen sind. Es sind unterschiedliche Problemlagen, die einen unterschiedlichen Zeitaufwand erfordern. Einigen ist mit einem Besuch einmal in der Woche gedient, andere müssen täglich betreut werden.

Zu den Ehrenamtlichen von Walter Strutz gehört auch der Hausmeister der Carl-Sonnenschein-Schule, Michael Schrul, der im Jahre 2000 den Ehrenpreis der Jugend- und Familienstiftung erhielt. Er sorgt dafür, dass auch am Wochenende der Sportplatz seiner Schule von Jugendlichen genutzt werden kann.
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Foto: Im Gespräch: Barbara John, Michael Lindner, Wolfgang Mohns, Angelika Schöttler

Bürgermeister Ekkehard Band erklärte in seinem Grußwort wie wichtig die ehrenamtliche Arbeit sei, denn der Staat könne bei weitem nicht mehr all die erforderlichen Aufgaben erfüllen. Er betonte aber auch, dass ehrenamtliche Arbeit nicht staatliche Aufgaben ersetzen dürfen. Er rief die Ehrenamtlichen auf, in ihrem Bemühen um andere Menschen nicht nachzulassen. Jugendstadträtin Angelika Schöttler hob die Kontinuität in der Arbeit hervor. Es sei nicht nur so, dass man kurzzeitig mal etwas helfe, sondern dies über einen längeren Zeitraum tue. Nicht wenige der Ehrenamtlichen sind seit Jahrzehnten tätig. Frau Schöttler unterstrich, dass das Engagement der Ehrenamtlichen keineswegs selbstverständlich sei. Deshalb muss man ihnen mit Veranstaltungen wie dieser immer wieder die Wertschätzung aussprechen.

Den Festvortrag hielt Barbara John. „Ehrenamtliche reden nicht viel", sagte sie, „sie handeln." Für sie ist es das „Wunder von Tempelhof", dass der Bezirk seit 45 Jahren ehrenamtliche Helfer wirbt und einsetzt. Und Frau John weiß, wovon sie redet. Beim Paritätischen Wohlfahrtsverband sind 50.000 hauptamtliche Mitarbeiter beschäftigt und 39.000 Ehrenamtliche tätig. Frau John rief die Ehrenamtlichen auf, ihre Erfahrungen nicht für sich zu behalten, sondern mitzuteilen. Vor allem sollten sie auf Missstände aufmerksamen machen, wenn sie solche erkennen.

Jugendamtsdirektor Wolfgang Mohns und Walter Strutz verteilten kleine Geschenke und Freiwilligenpässe an einige der anwesenden Ehrenamtlichen. Zum Schluss dankte Mohns dem Mann, der im Bezirk hauptamtlich für die Ehrenamtlichen zuständig ist, und zwar weit über das Maß seiner Dienstzeit hinaus. Den lang anhaltenden Applaus nahm Walter Strutz mit bescheiden gesenktem Blick entgegen.
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Das Foto von links nach rechts: Dr. Ulrich Kümmel, Walter Strutz und Wolfgang Mohns. Der 72-jährige Ulrich Kümmel ist seit vielen Jahren ehrenamtlicher Familienhelfer in Tempelhof. Er hat übrigens erst kürzlich seinen Doktortitel erworben

Das musikalische Rahmenprogramm reichte von Klassik über Berliner Weisen eines Bläserensembles bis hin zu einem Gospelchor der Ev. Kirche Tempelhof. Genauso abwechselungsreich war das Buffet. Nach dem Ohrenschmaus der Dankesworte freuten sich die Ehrenamtlichen, auch etwas für Gaumen und Magen zu bekommen.
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Ed Koch - Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin

Fotos: Lothar Duclos

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Planfeststellung für den Ausbau der B 96

Am 16. Oktober 2008 wurde die Planfeststellung für den Ausbau der B 96 (Kirchhainer Damm) von der Goltzstr./Im Domstift bis zur Landesgrenze bekanntgemacht (Amtsblatt Berlin Nr. 48 vom 24.10.2008).

Folgende Maßnahmen sind wesentlicher Bestandteil:

  •  Vierstreifiger Ausbau mit durch Mittelstreifen getrennten Fahrbahnen
  • Anlage von getrennten Geh- und Radwegen beidseitig der Bundesstraße im nördlichen Teil
  • Einrichtung von Lärmschutzwänden 
  • Anpassung und Neubau von Lichtsignalanlagen
  • Einschränkung der Abbiegemöglichkeit in/aus der Bamberger Str., Regensburger Str. und Pasinger Str.

Bild.de berichtet u.a.: Insgesamt kostet die Beseitigung des Nadelöhrs 14,5 Millionen Euro. Während sich jetzt täglich 22 300 Fahrzeuge hindurchstauen, sollen dort später 34 400 Autos rollen. Mehr unter http://www.bild.de/BILD/berlin/aktuell/2008/11/03/bundesstrasse-96-wird-ausgebaut/buerger-sind-entruestet.html

Der Berliner Kurier berichtet über die Probleme der Anwohner mit dem Straßenausbaubeitrags-Gesetz: http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/berlin/243474.html
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FOTOS: Thomas Moser - BerLi-Press (www.berli-press.de) für www.lichtenrade-berlin.de

 
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