Openstreetmap-Projekt - Erstellen Sie eine Karte von Lichtenrade und Umgebung!

Helfen Sie Lichtenrade und Umgebung in Landkarten zu digitalisieren! 

Digitale Landkarten von Google Maps oder Yahoo - wer hat sie nicht schon benutzt? Doch die Freude ist getrübt: man kann sie nicht nach Lust und Laune nutzen, weil sie natürlich dem Urheberrecht unterliegen. Das Bestechende an der Sache ist: jeder kann sich an der Kartenproduktion beteiligen.


 

280px-creativecommond_logo_trademark.svg.png In seiner Nummer 2/2008 berichtete das Magazin DER SPIEGEL über ein größenwahnsinniges Projekt: eine unübersehbare Anzahl von Freiwilligen weltweit haben sich auf die Fahnen geschrieben, die Erde zu vermessen und zu kartieren. Dazu sammeln sie selbst oder andere Geodaten an allen Orten der Erde, um sie mit dem Computer aufzubereiten und nach Art eines Wiki im World Wide Web als Openstreetmap der Allgemeinheit lizenzkostenfrei zur Verfügung zu stellen. Das Kartenmaterial ist deswegen aber nicht lizentfrei, sondern unterliegt der  Creative Commons Attribution-ShareAlike 2.0 Lizenz.

Wie funktioniert das eigentlich? Möglicherweise sieht man einmal in seinem Wohngebiet auf den Straßen Gruppen von Menschen oder Einzelpersonen mit GPS-Empfängern, Digitalkameras, Schreibblöcken und/oder Diktiergeräten herumlaufen oder auf Fahrrädern umherschweifen, die schwer beschäftigt scheinen. Eben das sind jene Freiwilligen, die die Geodaten von einem Wohngebiet aufnehmen.

Weiteres können Sie auch nachlesen auf der Website von Bernhard Husch (Lichtenrade):  http://www.husch-berlin.de/index.php/content/view/34/63/

Lichtenrade und Umgebung werden von Bernhard Husch zurzeit bearbeitet:

http://www.husch-berlin.de/index.php/content/view/37/25/
http://www.husch-berlin.de/index.php/content/view/36/25/ 

Helfen Sie mit!

 

Erneuerung auf dem Wünsdorfer Spielplatz

Der Ausschuss für Umwelt, Natur und Verkehr empfiehlt auf Initiative des Kinder- und Jugendparlamentes der Bezirksverordnetenversammlung (Drucksache Nr. 0759/XVIII):

Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:

Auf dem Spielplatz liegt viel Müll herum und die Spielgeräte sind mit Grafiti beschmiert. Außerdem ist dort seit einiger Zeit eine Baustelle, die nicht voran geht. Die Pfosten vom Klettergerüstsind abgesägt, es sieht so aus, als ob dort noch etwas hingebaut wird.

Es betrifft viele Kinder aus Lichtenrade, die gerne zu einem ordentlichen Spielplatz gehen würden.

Wir bitten deshalb um mehr Spielgeräte, um die Fertigstellung des Platzes und dass aufgepasst wird, dass es sauber bleibt.

Der BVV und dem Kinder- und Jugendparlament ist bis zum 15.9.2008 zu berichten.

 

CDU-Direktkandidat Nicolas Zimmer ohne Erfolg gegen Jan-Marco Luczak

Der Tagesspiegel berichtet am 7.7.2008: Der frühere Hoffnungsträger der Berliner Union, Nicolas Zimmer, wird nicht in den Bundestag einziehen. Auf der CDU-Wahlkreisvertreterversammlung in Tempelhof-Schöneberg erhielt der wissenschaftspolitische Sprecher der Fraktion nur 14 der abgegebenen 55 Stimmen. Als Direktkandidat wurde der Jurist Jan-Marco Luczak (32), Ortsvorsitzender der CDU Lichtenrade, gewählt. Für Zimmer ist diese parteiinterne Niederlage nicht die erste: 2006 musste er den Fraktionsvorsitz an Friedbert Pflüger abgeben, dann folgte 2007 die Abgabe des Kreisvorsitzes an Florian Graf. Neben Luczak wurden in der CDU bisher Frank Steffel in Reinickendorf und Karl-Georg Wellmann in Steglitz-Zehlendorf als Bundestags-Direktkandidaten aufgestellt.

Link Tagesspiegel: http://www.tagesspiegel.de/berlin/Landespolitik-Bundestagswahl;art124,2567053

Berliner Morgenpost: http://www.morgenpost.de/berlin/article653692/Ex_CDU_Fraktionschef_Zimmer_faellt_durch.html

 

Bald ein Hermione-von-Preuschen-Platz in Lichtenrade - Ehrung einer besonderen Persönlichkeit!

Antrag

Fraktion der SPD

Drucks. Nr:

 

0740/XVIII

 

Ich hatte nämlich noch den naiven Glauben, die Männer seien unparteiisch, und wenn eine Frau wirklich einmal etwas wahrhaft Großes leiste, erkennten sie es bereitwillig an."

Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:

Die Bezirksverordnetenversammlung ersucht das Bezirksamt, den Hohenzollernplatz in Lichtenrade nach der Malerin und Schriftstellerin Hermione von Preuschen zu umzubenennen.

Begründung:

Die Künstlerin Hermione von Preuschen (1854-1918) lebte die letzten zehn Jahre ihres Lebens in Lichtenrade. In ihrem Buch „Der Roman meines Lebens - Ein Frauenleben um die Jahrhundertwende" schreibt sie: „Ich male sehr fleißig im Winter und im ersten Frühling 1908 führte mich der Zufall nach Lichtenrade bei Berlin. Bekannte hatten mir gesagt, dort sei Grund und Boden noch erschwinglich [...] Ich fuhr also nach Lichtenrade, an dem Tag, da ich zum ersten Mal seinen Namen gehört hatte. Wir besichtigten eine Parzelle im kahlen Feld, ziemlich weit vom Bahnhof (Prinzessinnenstraße 14). Ein kleines, weißes Haus mit Säulenportikus, auf einer Anhöhe stehend, darum ein großer schlecht-gehaltener Garten. Ich war entzückt von den architektonischen Verhältnissen des Hauses, und wir traten ein, um nach seinem Hausmeister zu fragen. Ich war Feuer und Flamme, ging ganz auf in dem neuen Plan, schmolz mit meiner Villa, die Tempio Hermione heißen sollte förmlich in eins zusammen."

Im Gästebuch, das sich im Heimatmuseum Tempelhof befindet, haben sich viele Persönlichkeiten eingetragen; Lichtenrader Nachbarn sind nicht vertreten. Die Nachbarn waren der schillernden Persönlichkeit wohl zu gewöhnlich. Sie ist sicherlich die interessanteste Persönlichkeit der Geschichte aus Lichtenrade, die bis heute keine Berücksichtigung bei Straßenbenennungen fand. Herminone von Preuschen war eine Frau zwischen Erotik und altgriechischen Idealen, die als Weltbürgerin für Abwechslung im dörflichen Lichtenrade sorgte. Sie, die auch „Berlins griechische Morgengöttin" genannt wurde, war aber auch eine mutige Frau. So beklagte sie beispielsweise die schlechte Ausbildungssituation der Künstlerinnen und die Widerstände seitens der Professoren in Kunstakademien, die in jeder talentierten Künstlerin eine unliebsame Konkurrenz erblickten.

Hermione von Preuschen gilt zudem als Begründerin des so genannten »Historischen Stilllebens«. Bekannt wurde sie durch den Skandal um ihr Bild „Mors Imperator", einer Persiflage auf den altersschwachen Wilhelm I., das 1887 von der Berliner Kunstausstellung zurückgewiesen wurde. Sie wurde wegen Majestätsbeleidigung angeklagt.

Im Alter von 64 Jahren starb Hermione von Preuschen am 12. Dezember 1918 in Berlin-Lichtenrade. Durch eine Umbenennung des Hohenzollernplatzes würde diese außergewöhnliche Lichtenrader Persönlichkeit geehrt und es wären keine Anwohner betroffen.

Berlin, den 10.06.2008

Frau Ahlhoff, Elke Frau Kühnemann, Melanie

Fraktion der SPD

Bemerkung von Thomas Moser www.lichtenrade-berlin.de:

Der Antrag wurde bereits im Kulturausschuss beraten und fand die Unterstützung aller Parteien. Nunmehr hat die BVV am 17.10.2008 dem Antrag einstimmig zugestimmt.

Nach Hermione von Preuschen wird endlich, 90 Jahre nach ihrem Tod, ein angemessener Platz benannt. Die Initiative von www.lichtenrade-berlin.de hatte Erfolg. Wir, die Lichtenrader Bürger und der Websiteverantwortliche, freuen uns gemeinsam über das Ergebnis! Danke besonders an die tatkräftige Umsetzung von Melanie Kühnemann (SPD). Hermione dürfte sich sehr darüber freuen!

Presseerklärung von Thomas Moser vom 19.4.2008 (hier anklicken!)

 
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Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
Viel Spaß dabei!
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