Kiezfest in Lichtenrade bei strahlendem Sonnenschein

Unter Federführung des Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrums der ufa-fabrik (NUSZ) wurde im November des letzten Jahres die Kiezrunde um die Nahariyastraße in Lichtenrade wiederbelebt. Ziel sollte ein multikulturelles Kiezfest unter dem Motto „Vielfalt tut gut" sein. Mit 7.500 Euro wurde das Projekt aus dem vom Bundesjugendministerium geförderten Lokalen Aktionsplan Tempelhof-Schöneberg gefördert. Das Ergebnis der Bemühungen konnten sich am Samstag, dem 24. Mai 2008, einige Hundert Besucherinnen und Besucher zwischen dem Kinder- und Jugendhaus Lichtenrade und der Kita Nahariyastraße ansehen.

Mit einem ökumenischen Gottesdienst der beiden Kirchengemeinden Lichtenrade begann die Veranstaltung. Die Sambagruppe der ufa-fabrik sorgte für Stimmung unter den Gästen.

Die Stadträtin für Familie, Jugend, Sport und Quartiersmanagement, Angelika Schöttler eröffnete die Veranstaltung gemeinsam mit dem Organisator Hinrich Scheffen.

Im Rahmen des Kiezfestes erhielt das Viertel um die Nahariyastraße einen Namen, es heißt jetzt „Volkspark Viertel", da sich der Volkspark Lichtenrade in unmittelbarer Nähe befindet.

Gleichzeitig konnte das Kinder- und Jugendhaus der Ev. Kirche Lichtenrade sein 27-jähriges Bestehen an diesem sonnigen Tage feiern.

An dem Fest waren beteiligt: Ev. Kirchengemeinde Lichtenrade, die Wohnungsgesellschaft GSW, das Jugendamt Tempelhof-Schöneberg, die Kita Nahariyastraße, das Kinder- und Jugendhaus Lichtenrade, das NUSZ der ufa-fabrik, die Nahariya-Grundschule, outreach und der Trägerverein Volkspark Lichtenrade.

 

 

Ein Blick in die Arbeit der UNESCO-Projektschulen - Carl Zeiss Schule Lichtenrade

Welterbe als Unterrichtsthema

An 188 UNESCO-Projektschulen in Deutschland wird eine wichtige Basis für nachhaltige Entwicklung geschaffen. Ziel ist die Erziehung zu internationaler Verständigung und Zusammenarbeit. Ein Thema unter vielen anderen: Welterbe. Denn die Auseinandersetzung mit Vergangenheit und Kultur schafft Werte, die für die Gesellschaft zentral sind.

Das Schul-Netzwerk der UNESCO ist auf regionaler, nationaler und virtueller Ebene im Internet organisiert. Grundsätzlich kann sich jede Schule als UNESCO-Projektschule bewerben. Das Aufnahmeverfahren sieht allerdings drei Stufen und eine Dauer von circa zwei Jahren pro Stufe vor. Die Schule muss glaubhaft machen, dass sie das Ziel der UNESCO - die Erziehung zu internationaler Verständigung und Zusammenarbeit - in all ihren schulischen und außerschulischen Bereichen aktiv unterstützt.

Die Themen, die in UNESCO-Projektschulen behandelt werden, sind vielfältig und werden von den Schülerinnen und Schülern mit großem Interesse aufgenommen. Da aber die Bildungspläne auch an den UNESCO-Projektschulen erfüllt werden müssen, sind viele Aktivitäten nur durch besonderes Engagement der Jugendlichen und der Lehrer möglich.

So bietet Steffen Noack, Bundeskoordinator für Welterbeerziehung und Lehrer an der Carl Zeiss Schule in Berlin-Lichtenrade in diesem Jahr erstmals eine freiwillige Arbeitsgemeinschaft zum Thema Welterbe an. Elf Schüler beschäftigen sich seit Schuljahresbeginn mit dem Welterbe Riga. Im Rahmen der Projekttage machen sie im Juli 2008 eine Exkursion nach Lettland, um sich einen persönlichen Eindruck vom historischen Stadtkern zu verschaffen. Die Exkursion wird in Kooperation mit der Königin-Luise-Stiftung stattfinden und sieht den Austausch mit russischen Schülern, die sich ebenfalls im UNESCO-Netzwerk engagieren, vor.

Lebendige Geschichte

Noack animiert seine Schüler in der AG zur Auseinandersetzung mit den Begriffen Nationalsozialismus und Kommunismus und initiiert auf diese Weise einen Dialog junger Menschen in West und Ost über die Geschichte des 20. Jahrhunderts. Was ganz unterschiedlich erlebt wurde und im Geschichtsunterricht noch heute in jedem Land anders interpretiert wird, wird in diesem Rahmen diskutiert: "Das ist lebendige Geschichte und Erinnerungsarbeit", sagt Steffen Noack. Er ist überrascht und erfreut über das große Interesse seiner Schülerinnen und Schüler und sieht sich für seinen Einsatz, der auch viel privates Engagement bedeutet, mehr als entschädigt.

Thema Welterbe in den Lehrplan?

Das Welterbe ist an vielen UNESCO-Projektschulen ein zentrales Thema. Seit 1975 tritt einmal jährlich die UNESCO-Kommission zusammen und entscheidet, welche Denkmäler zum Welterbe erklärt werden und dadurch unter dem Schutz der UNESCO stehen. Es ist vor diesem Hintergrund nahe liegend, dass die UNESCO auch an ihren Projektschulen das Welterbe zum Thema macht. Steffen Noack sieht die UNESCO-Projektschulen als Vorreiter und setzt sich dafür ein, dass Welterbe auch zum Gegenstand der Bildungspläne wird. "Denn die Auseinandersetzung der Jugendlichen mit Vergangenheit und Kultur schafft Werte, die für unsere Gesellschaft wichtig sind", ist Noack überzeugt.

Kompakt

Aufgabe der UNESCO-Projektschulen ist die Erziehung zu internationaler Verständigung und Zusammenarbeit. Das wird mit Hilfe von verschiedenen Projekten und Projekttagen gewährleistet. Ein wichtiges Thema: Welterbe. Denn gerade die Auseinandersetzung mit Geschichte und Kultur schafft die Voraussetzung für eine friedliche Völkerverständigung.

Auszüge/Quelle: Bildungsklick.de; Erstveröffentlichung: Klett Themendienst

 

Mann von Auto erfasst- Fahrer flüchtete

Polizeiticker - Zeugen gesucht!

Lebensgefährliche Verletzungen erlitt ein 27-Jähriger heute früh bei einem Verkehrsunfall in Marienfelde.
Der Mann war gegen 4 Uhr 15 in Höhe des S-Bahnhofs Buckower Chaussee aus bislang ungeklärter Ursache auf die Fahrbahn gelaufen und wurde dort von einem Pkw erfasst. Dabei zog sich der 27-Jährige schwere Kopfverletzungen und einen Beinbruch zu. Er wurde in einem Krankenhaus notoperiert.
Der Fahrer des Unfallfahrzeugs fuhr weiter, ohne sich um den Verletzten zu kümmern. Bei dem Fahrzeug könnte es sich ersten Ermittlungen zufolge um einen dunklen „Renault Twingo" handeln.

Die Polizei fragt:

- Wer hat den Verkehrsunfall beobachtet?
- Wer kennt das Unfallfahrzeug oder dessen Fahrer?

Sachdienliche Hinweise nimmt der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion 4, Eiswaldtstraße 18 in Berlin- Lankwitz unter der Telefonnummer (030) 4664- 481 800 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
 
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Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
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