S-Bahn in Lichtenrade - Notbremse hat versagt

Welt-Online vom 5.4.2008 berichtet u.a.:
Nach einem gefährlichen Zwischenfall in Lichtenrade muss die S-Bahn Berlin bei all ihren Zügen die Sicherheitseinrichtungen überprüfen. Eine entsprechende Auflage des Eisenbahn-Bundesamtes bestätigte gestern eine Sprecherin der Deutschen Bahn. Auch alle Signale müssen kontrolliert werden.
Wie erst jetzt bekannt wurde, überfuhr am 10. März ein Zug im Bereich des Bahnhofs Lichtenrade ein Haltesignal. Die mechanische Notbremse, die so etwas verhindern soll, hatte versagt. Nach Bahn-Angaben endete dieser Zwischenfall glimpflich. Keiner der Fahrgäste sei verletzt worden, der Zug habe nur eine kurze Verspätung gehabt.
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Der Tagesspiegel (Jörn Hasselmann) berichtet am 6.4.2008 u.a.
Das Streckennetz der Berliner S-Bahn bekommt ein völlig neues Sicherungssystem. Noch in diesem Jahr werde begonnen, das seit 82 Jahren eingesetzte mechanische System durch funkgesteuerte Elektronik zu ersetzen. Die Umrüstung des 330 Kilometer langen Netzes und der 600 Fahrzeuge werde mehrere Jahre dauern, sagte ein leitender Bahnmitarbeiter gestern. Den Zuschlag für den Millionenauftrag habe Siemens erhalten. Die Kosten von 133 Millionen Euro tragen die Deutsche Bahn und der Bund.
Das neue Zugbeeinflussungssystem (ZBS) soll das Sicherheitsniveau deutlich erhöhen. Wie gestern berichtet, hatte es zuletzt im März einen Beinaheunfall durch menschliches Versagen gegeben. Die gesamte mechanische Technik - 1470 „Fahrsperren" an den Gleisen und die entsprechende Technik in sämtlichen Fahrzeugen - muss nun bis Ende April überprüft werden. Dies hatte das Eisenbahnbundesamt als Aufsichtsbehörde verfügt
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rbb-online führt am 6.4.2008 u.a. aus:
In dem Fall hatte die 1929 eingeführte "Bernauer Fahrsperre" nicht funktioniert. Sie löst eine Zwangsbremsung aus, wenn eine Bahn ein rotes Signal überfährt. Die Inspektion soll bis Monatsende abgeschlossen sein.
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Foto: Thomas Moser BerLi-Press

BerlinOnline 10.4.2008: Aus Sicherheitsgründen gibt es bei der S-Bahn Berlin ein neues Tempolimit, berichtet die «Berliner Zeitung» (Freitagausgabe). Seit Mittwoch dürfen alle Züge nur noch höchstens 80 statt bis zu 100 Kilometer in der Stunde fahren. Das teilte S-Bahn-Sprecher Ingo Priegnitz am Donnerstag mit. Mit dieser freiwilligen Selbstverpflichtung reagiere das Unternehmen auf einen Vorfall, der sich am 10. März auf der Linie S 2 in Lichtenrade ereignet hat.  

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Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
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