Feuer in Schule
Der Polizeiticker informiert am 27.4.2008 Unbekannte haben gestern Abend ein Feuer in einer Schule in Tempelhof gelegt. Bisherigen Erkenntnissen zufolge hatten sie gegen 23 Uhr 45 einen brennenden Gegenstand durch die Fensterscheibe eines Klassenzimmers der Georg- Büchner- Oberschule am Lichtenrader Damm geworfen und den Raum angesteckt. Zeugen bemerkten den Brand und alarmierten die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte löschten die Flammen. Verletzt wurde niemand. Hinweise auf die Täter gibt es bislang nicht. Ein Brandkommissariat des Berliner Landeskriminalamtes ermittelt nun wegen Brandstiftung.
Am folgenden Tag sollten in diesem Schulbehelfsbau Abiturarbeiten geschrieben werden. Die Abiturarbeiten wurden jedoch woanders geschrieben. Offensichtlich wurde bei dem Brand auch viel PC-Hardware vernichtet.
BVG-Streik trifft Buslinie nach Lichtenrade
Verdienstmedaillen verliehen
Tempelhof-Schöneberg ehrte seine Ehrenamtlichen
Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg hat Anfang April acht Verdienstmedaillen und einen Förderpreis für herausragendes bürgerschaftliches Engagement verliehen.
Die Ausschreibung erfolgte als offener Wettbewerb unter der Schirmherrschaft von Bezirksbürgermeister Ekkehard Band. Die Jury, bestehend aus den Mitgliedern des Bezirksamtes, dem Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung, jeweils einem Vertreter aus den Fraktionen der BVV und zwei Mitgliedern gesellschaftlicher Gruppen, wählte die Preisträger aus den eingegangenen Vorschlägen.
Die diesjährigen Träger der Tempelhof-Schöneberger Verdienstmedaillen sind:
Michael Goszdziewski wurde für 45 Jahre ehrenamtliches Engagement geehrt, davon 25 Jahre beim Technischen Hilfswerk und 20 Jahre bei der Freiwilligen Feuerwehr Lichtenrade.
Elli Heinrich engagiert sich im Alter von 100 Jahren noch regelmäßig im Zweite-Hand-Laden von OXFAM e.V. in der Friedenauer Rheinstraße, von wo aus der Erlös aus dem Verkauf gespendeter Dinge in die Finanzierung internationaler OXFAM-Hilfsprojekte fließt.
Birgitt Kanal wurde geehrt für ihr Engagement für den Sport in Tempelhof-Schöneberg. Als Trainerin, Kampfrichterin, Kassenwartin und Vorstandsmitglied ist sie seit 1981 für den TSV Tempelhof-Mariendorf e.V. aktiv. Organisatorisch betreut sie seit Jahren die Durchführung des „Sprintcups" einem Lauf-Wettbewerb der Grundschulen und das Internationale Kinder- und Jugendsportfest des TSV.
Ernst Karbe ist Inhaber des Friedenauer Fotoladens „Bilderbär" und „gute Seele und Anlaufstation im Kiez". Sein ehrenamtliches Engagement umfasst viele Bereiche: Hilfe und Betreuung für ältere Menschen, Unterstützung von Bürgerinnen und Bürgern bei Problemen mit Vermietern und Behörden, Spendensammlung für Bedürftige, Weiterleitung von Kiez-Problemen an zuständige Stellen, Kiez-Verschönerung, Hilfsaktionen für Afrika und vieles mehr.
Eva Mehnert ist seit mehr als zehn Jahren im intergenerativen Senioren-Selbsthilfeprojekt „Bauerhofclub" der Kinderfreizeitstätte Kinderbauernhof aktiv. Der Club ist ein Zusammenschluss von Seniorinnen und Senioren, die Freizeitangebote für Kinder machen. Frau Mehnert gibt Bastel-Back- und Kochkurse für Kinder, ist „Küchenfee" im Zeltlager sowie „gute Oma" und Vertraute für alle Kinder, die Zuwendung brauchen.
Rainer Meinicke setzt sich als Mitglied des Mieterbeirates und später Mitbegründer der Mieterinitiative Parksiedlung seit 1998 für die Mieter der Parksiedlung Lichtenrade ein. Insbesondere bei den umfangreichen Modernisierungs- und Umbauarbeiten in der Anlage engagierte er sich intensiv für die Belange der Mieter und die Kommunikation mit der Wohnungsbaugesellschaft.
Christa Rogasch und Dieter Rogasch sind seit über 40 Jahren in Schöneberg und Tempelhof-Schöneberg ehrenamtlich aktiv, um alten Menschen eine Freude zu bereiten.
Beide sind als Mitglieder der Sozialkommission im Auftrag des Bezirksamtes unterwegs und gratulieren Altersjubilaren ab 85 Jahren zum runden Geburtstag.
Ursel Ostereich und Wolfgang Oestereich erhielten den mit 500,- Euro dotierten Förderpreis für ihren Einsatz für die Kinderfreizeitstätte Kinderbauernhof auf dem Tempelhofer ufaFabrik-Gelände. Trotz eigener gesundheitlicher Einschränkungen sammelt das Ehepaar Oestereich seit fast 20 Jahren wöchentlich Futtermittel für die Tiere des Bauernhofes.
FDP-Abgeordnetenhaus: Presseerklärung zur BBI-Anbindung und zur Tunnellösung in Lichtenrade
Senat gefährdet BBI-Anbindung und Lebensqualität in Lichtenrade
Albert Weingartner, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin, erklärt:
"634mal täglich sollen Züge durch die Lichtenrader Gärten brausen, wenn die Dresdner Bahn fertig ist. Eine fünf Meter hohe Lärmschutzmauer teilt dann das beschauliche Lichtenrade in einen Ost- und einen Westteil. So jedenfalls stellen sich das Bund und Deutsche Bahn vor, wie sie heute vor dem Stadtentwicklungsausschuss des Abgeordnetenhauses dargelegt haben. Damit wollen Regierung und Bahn die billigste - nicht die preiswerteste - Lösung durchdrücken. Koste es was es wolle.
Das Ergebnis ist absehbar: Die Bürgerinitiative Dresdner Bahn wird drei Musterklagen einreichen. Sie wird die Prozesse gegen die offensichtlich rechtswidrigen Planungen gewinnen. Zumal sich die Bahn in ihren diversen öffentlichen Äußerungen nicht entscheiden kann, ob sie von einem Neubau oder einer Wiederinbetriebnahme spricht. Und die Anbindung für den geplanten Großflughafen BBI über die Dresdner Bahn kommt dann halt später - oder gar nicht - und wird auf jeden Fall teurer als alles, was die Bürgerinitiative an sinnvollen Alternativvorschlägen vorgelegt hat.
Dabei wäre die von den Lichtenradern gewünschte Tunnellösung durchaus preiswert zu haben: Die Mehrkosten gegenüber der oberirdischen Lösung liegen für den Tunnel lediglich bei rund einem Prozent der BBI-Bausumme. Offensichtlich sieht sich der Senat in der Frage der Genehmigungen als reinen Befehlsempfänger von Bund und Bahn. Er gefährdet damit sowohl die Anbindung des Großflughafens BBI als auch die Lebensqualität in Lichtenrade. Vor diesem Hintergrund begrüßt die FDP-Fraktion die Klageabsicht der Bürgerinitiative ausdrücklich.
Weiterführende Links:
http://www.dresdner-bahn.de/http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2008/01/23/weqx3r8o119z.htm
Angriffe mit fremdenfeindlichem Hintergrund - Lichtenrade sagt NEIN zu fremdenfeindlichen Ausschreitungen
Der Polizeiticker meldet fremdenfeindliche Übergriffe in Berlin-Lichtenrade:
Eingabe: 19.04.2008 - 20:45 Uhr
Angriffe mit fremdenfeindlichem Hintergrund
An drei Orten ist es in der vergangenen Nacht zu fremdenfeindlichen bzw. rassistischen Straftaten gekommen...
Gegen 4 Uhr 10 hat ein Unbekannter bei einer Feier in einem Nachbarschaftszentrum in der Finchleystraße in Lichtenrade einen dunkelhäutigen 19-Jährigen rassistisch beleidigt. Anschließend schlugen mehrere Jugendliche ihn und einen ebenfalls dunkelhäutigen 22-Jährigen. Während bei dem Jüngeren eine sofortige ärztliche Versorgung nicht nötig war, wurde der Ältere von der Feuerwehr zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Wir Lichtenrader wenden uns gegen jede Art von Gewalt, besonders auch gegen die Gewalt mit rassistischen Hintergründen. Verschließen wir nicht die Augen vor diesen Auswüchsen! Lichtenrade ist für alle Menschen da; auch dunkelhäutige und Menschen mit anderem Glauben sind willkommen.
Dieser Eintrag wurde kürzlich kommentiert. Da dieser Kommentar ohne Namen war und auf eine Website der NPD verwies, wurde der Eintrag gesperrt. Künftige Einträge in dieser Richtung sind zwecklos!
Thomas Moser, in der sicheren Hoffnung, für viele Lichtenraderinnen und Lichtenrader zu sprechen!
Nachtrag: Die Polizei ermittelt in alle Richtungen. Der Vorfall soll noch Aussage des Nachbarschaftszentrum nach einer Feier im Jugendclub passiert sein. TM
Straße nach Hermione von Preuschen!
Kunstschätze im Bezirk - Hermione von Preuschen
Unter dem Motto „Kunstschätze im Bezirk" präsentieren die Museen Tempelhof-Schöneberg von Mai bis Juli 2008 ausgewählte Beispiele ihres bedeutenden Kunstbesitzes. Geplant sind zunächst fünf Veranstaltungen, in denen Gemälde und Skulpturen in einen kunst- und kulturhistorischen Zusammenhang gestellt werden. An jedem Vortragsabend werden auch Originale zu sehen sein.
Den Auftakt der neuen Reihe bildet der Vortrag der Kunsthistorikerin Elke Krauskopf am 8. Mai um 19 Uhr im Tempelhof Museum.
Im Mittelpunkt steht eine der ungewöhnlichsten Frauen um 1900, die als Malerin, Weltreisende und Schriftstellerin immer wieder für Aufsehen sorgte: Hermione von Preuschen (1854-1918). In Berlin-Lichtenrade hat sie viele ihrer rund 200 Werke - darunter Reiseskizzen und Landschaftsmalereien - ausgestellt. Einige ihrer Bilder sind im Besitz des
Museums.
Link: http://www.lichtenrade-berlin.de/herm_v_preuschen.html auf der Lichtenrade-Website.
Presseerklärung zur Benennung einer Straße nach Hermione von Preuschen: LINK
Kommentar und Vorschlag von Thomas Moser:
Es wird wirklich Zeit, dass man sich auch im Bezirk näher mit der großen Künstlerin beschäftigt. Meine Forderung oder besser Wunsch wäre:
Eine Straße nach Hermione von Preuschen! Sie hat das Andenken verdient!!!
Anträge in der B V V Tempelhof-Schöneberg
Ursprung Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen:
Der Ausschuss empfiehlt der Bezirksverordnetenversammlung:
Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:
Die Bezirksverordnetenversammlung ersucht das Bezirksamt, im Zusammenwirken mit den zuständigen Stellen sicherzustellen, dass die Parkzone vor der Kreuzung Egestorffstr./Ecke Schichauweg in Lichtenrade durch geeignete Maßnahmen gesichert wird.
Weitere Anträge, die Lichtenrade betreffen:
Der Ausschuss empfiehlt der Bezirksverordnetenversammlung:
Die BVV wolle beschließen:
Dem Lichtenrader BC 25 e.V., 1. Jugendleiter Frank Schröder, Mariendorfer Damm 23 a, 12109 Berlin, werden zur Durchführung der Jugendfußballturniere am 01.05.2008 und am 07.06.2008 Sondermittel der BVV in Höhe von bis zu 1.820,00 Euro bewilligt.
Dem Schulsportverein Lichtenrade e.V., Kirchhainer Damm 68, 12309 Berlin, werden für Trainingslager und Wettkampffahrt Sondermittel der BVV in Höhe von bis zu 2.000 Euro bewilligt.
Die Musik der wilden ´68iger
Der rbb-Moderator und Autor Daniel Gäsche stellte sein neues Buch „Born to be wild-Die ´68er und die Musik“ in einer sehr interessanten und kurzweiligen Lesung mit Talk und Livemusik der „Ton-Steine-Scherben-Family“ in der Tempelhofer ufa-fabrik vor.
Gäsche ist kein Alt- ´68er, sondern erblickte zu dieser Zeit erst das Licht der Welt. So kann er auch mit Abstand und nicht verbissen viele Dinge betrachten, zumal für ihn auch das Hauptthema die immer noch aktuelle Musik dieser Zeit ist: „Man kann die ´68er auch nicht auf Happening und Gewalt reduzieren“. Zum 40 jährigen „Jubiläum“ sind auch schon viele Bücher zum Thema „1968“ erschienen und kein Fernsehsender lässt einen Rückblick aus. Das Buch von Daniel Gäsche fängt den Zeitgeist ein und ist eine wohltuende Alternative. Es werden Hintergründe von Songs der Zeit erklärt, aber es kommen auch Prominente zum Thema „Musik und 1968“ zu Wort und „outen“ ihren persönlichen ´68er-Lieblings-Song.
Daniel Gäsche (Foto Promo)
Die Einlagen der „Ton-Steine-Scherben-Familiy“ und die noch gut im Ohr klingende unverkennbare straßenkampfbetonte Stimme, die fast wie vom verstorbenen Sänger Rio Reiser klingt, gehen auch heute immer noch unter die Haut. „Mein Name ist Mensch“ ist ein besonderes Highlight, was die „Familiy“ und ihre teils in die Jahre gekommenen aktiven Musiker mit viel Spaß und handgemachter Musik, zum Auftakt ihrer ´68er Revue, zum Vortrag bringen.
Ton-Steine-Scherben-Family (Foto: promo)
Der Rockfan Daniel Gäsche kann viele Geschichten erzählen. Er erläutert die Entstehungsgeschichte von „Street Fighting Man“ der Rolling Stones und spricht vom Streit der 68er Musikfans: Beatles oder Rolling Stones? Aber auch viele deutschsprachige Schlager- und Schnulzensänger gehörten in die Zeit. Die Musik die Gäsche meint und gut findet ist sicher die, die man halt als „aufgeklärter“ Mensch in dieser Zeit gehört haben muss und sich so ein Stück von seinen Eltern abgegrenzt hat. Als Spätgeborener kann der Autor locker und mit Distanz die Welt vor 40 Jahren betrachten. Das ist neben der Fachkompetenz sicher auch ein Grund, das Buch bei seinem nächsten Einkauf näher in Betracht zu ziehen. Wer 1968 bei sich im Kopf wieder lebendig werden lassen will, sollte nicht lange überlegen!
Born to be wild oder Die ´68er und die Musik
Mit einer Vielzahl bisher kaum oder nicht veröffentlichter Fotos (380 Seiten, 16x24cm)
ISBN 9783861898061 Militzke-Verlag 24,90€Zur Auseinandersetzungen mit Rezzo Schlauch im Zusammenhang mit dem Buch siehe:
http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2008/03/27/16teg0l33kbh9.htm
Lichtenrade im Netz - www.lichtenrade-berlin.de auch bei
In eigener Sache:
Lichtenrade ist jetzt auch bei "be.berlin" vertreten!!!
www.sei.berlin.de/lichtenrade-im-netz1Versenden Sie die Geschichte! Stimmen Sie ab! DANKE
Ihr Thomas Moser
S-Bahn in Lichtenrade - Notbremse hat versagt
Der Tagesspiegel (Jörn Hasselmann) berichtet am 6.4.2008 u.a.
Das Streckennetz der Berliner S-Bahn bekommt ein völlig neues Sicherungssystem. Noch in diesem Jahr werde begonnen, das seit 82 Jahren eingesetzte mechanische System durch funkgesteuerte Elektronik zu ersetzen. Die Umrüstung des 330 Kilometer langen Netzes und der 600 Fahrzeuge werde mehrere Jahre dauern, sagte ein leitender Bahnmitarbeiter gestern. Den Zuschlag für den Millionenauftrag habe Siemens erhalten. Die Kosten von 133 Millionen Euro tragen die Deutsche Bahn und der Bund.
Das neue Zugbeeinflussungssystem (ZBS) soll das Sicherheitsniveau deutlich erhöhen. Wie gestern berichtet, hatte es zuletzt im März einen Beinaheunfall durch menschliches Versagen gegeben. Die gesamte mechanische Technik - 1470 „Fahrsperren" an den Gleisen und die entsprechende Technik in sämtlichen Fahrzeugen - muss nun bis Ende April überprüft werden. Dies hatte das Eisenbahnbundesamt als Aufsichtsbehörde verfügt
Link: Vollständiger Artikel
rbb-online führt am 6.4.2008 u.a. aus:
In dem Fall hatte die 1929 eingeführte "Bernauer Fahrsperre" nicht funktioniert. Sie löst eine Zwangsbremsung aus, wenn eine Bahn ein rotes Signal überfährt. Die Inspektion soll bis Monatsende abgeschlossen sein.
Link: Vollständiger Beitrag
Foto: Thomas Moser BerLi-Press
BerlinOnline 10.4.2008: Aus Sicherheitsgründen gibt es bei der S-Bahn Berlin ein neues Tempolimit, berichtet die «Berliner Zeitung» (Freitagausgabe). Seit Mittwoch dürfen alle Züge nur noch höchstens 80 statt bis zu 100 Kilometer in der Stunde fahren. Das teilte S-Bahn-Sprecher Ingo Priegnitz am Donnerstag mit. Mit dieser freiwilligen Selbstverpflichtung reagiere das Unternehmen auf einen Vorfall, der sich am 10. März auf der Linie S 2 in Lichtenrade ereignet hat.
Wowereit ist Lichtenrade
Auszüge aus Ossietzky - Zweiwochenschrift für Politik/Kultur/Wirtschaft (7/2008):
Nun sollen wir uns bekennen
Lothar Kusche
...Wir sollen uns aber nicht etwa, was jede Obrigkeit schätzt, zu ihr bekennen, also zur Obrigkeit – nicht einmal zu Berlin bekennen sollen wir uns. Wir sollen uns nämlich als Berlin bekennen. Damit es die ganze Welt verstehen kann, sollen wir nicht nur versichern: Isch bin aine Börliner (wie John F. Kennedy), sondern: I am Berlin, ich bin Berlin. Und alle anderen Leute werden von mir aufgefordert: Seid Berlin. Be Berlin!
Hier taucht ganz am Rand die Frage auf, ob Klaus Wowereit, der in dieser Angelegenheit doch eine gewisse Vorbild-Pflicht hat, also ob er Berlin ist.
Ich darf mal ganz offen sagen: Mir kommt Wowereit eher wie Lichtenrade vor.
Das ist keinesfalls irgendwie abfällig gemeint. Ich kenne Lichtenrade, hatte dort sehr achtbare Freunde und stehe sogar in loser Geschäftsbeziehung zu der äußerst seriösen Medizin-Technik-Firma Jochum in Lichtenrade, die ich jederzeit empfehlen könnte. Warum soll einer also nicht aus Lichtenrade kommen? Ich beispielsweise bin, was meinem Ruf nicht geschadet hat, in Berlin-Neukölln geboren. Früher sagte man spaßeshalber, die meisten Berliner stammen aus Schlesien...
Anmerkung von TM: Wir Lichtenrader sehen das ganz locker! Lichtenrade ist Berlin, Berlin ist halt auch Lichtenrade!
Link zum vollständigen Artikel
Flughafen Tempelhof? Ja oder nein?
Plakatmix, friedlich vereint, in Lichtenrade (Foto: Thomas Moser BerLi-Press)
Am 27. April findet der Volksentscheid zum Weiterbetrieb des Flughafen Tempelhof statt.
Gehen Sie zur Abstimmung!
- Ich bin ein Berliner...wenn ich für oder auch gegen den Flugbetrieb bin!
- Wähle ich nur Parteipolitisch? Diesmal entscheiden Sie wegen der Sache!
- Warum bin ich für was? Was ist sinnvoll?
- Will ich nur emotional wählen? Welche Argumente sind sachbezogen?
- ???
Ist doch klar! Unser Kiez soll sauber werden!
interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Einkaufsstraßen AG‘s, Hundesteuerstellen der Finanzämter, Schulen, Initiativen, Tierarztpraxen sowie Unternehmen wollen die Ordnungsämter in der Öffentlichkeit ein Zeichen setzen. Ziel ist es, Hundehalterinnen und Hundehalter in erster Linie zu
informieren, aber auch zu motivieren, die Hinterlassenschaften ihrer Hunde zu entsorgen.
Allein mit dem Ordnungsrecht lässt sich die Verschmutzung des
öffentlichen Raumes durch Hundekot, nicht begegnen. Hier ist
gemeinsames Engagement der Ordnungsämter und der Bürgerinnen und Bürger gefragt.
Mit vielfältigen Aktionen vor Ort, Flyern und Plakaten wird die Kampagne zwischen dem 07. und 14. April durchgeführt. Sie wird unterstützt durch die BSR, die über 30.000 Hundekottüten zur Verfügung stellt.
Toll wäre es, wenn die Lichtenrader Hundebesitzer/innen mitmachen!!!
Autohof Blohmstrasse abgelehnt
Die "Internetzeitung" von www.lichtenrade-berlin.de berichte bereits davon. Hier ist die Mitteilung der Bürgerinitiative Marienfelder Feldmark:
Bereits Mitte März erhielten die am Verfahren beteiligten AnwohnerInnen eine Durchschrift des Ablehnungsbeschlusses. Vom Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, Abteilung Bauwesen. Der Versagungsbescheid datiert vom 29.02.2008. Eine Information für die Bürgerinitiative Rettet die Marienfelder Feldmark hält das Bezirksamt - wie nicht anders zu erwarten - nicht für erforderlich. Am 29.03.2008 erhielten wir jedoch vom Ausschuss für Eingaben und Beschwerden der Bezirksverordnetenversammlung offiziell mitgeteilt, dass der Versagungsbescheid am 12.03.2008 zugestellt wurde.
Inhaltlich führt der Ablehnungsbescheid die von uns, der Bürgerinitiative Rettet die Marienfelder Feldmark, sämtlich vorgetragenen Argumente auf. Unsere Anstrengungen haben sich wieder einmal gelohnt und wir machen wieder einmal die Erfahrung, dass der einzelne BürgerIn, der sich den handelnden Behördengegenüber hilflos und nicht ernst genommen fühlt, in der Gemeinschaft von vielen Bürgern mit dem gleichen Ziel durchaus etwas bewegen kann. Vielleicht hat der eine oder andere Lust sich auch zukünftig anzuschließen, um weitere Verbesserungen oder auch Ziele (z.B. Verkehrberuhigte Zonen) nicht nur unserem Wohnumfeld, zu erreichen.
Unsere nächste BI-Sitzung ist am Mittwoch, 02. April 2008 um 19 00 Uhr im AHB (Nachbarschafts- und Familienzentrum) Finchleystraße 10. Wer keine Zeit hat und sich Informieren möchte, womit sich die Bürgerinitiative Rettet die Marienfelder Feldmark zusätzlich beschäftigt kann gerne unsere Homepage unter http://www.bimfeldmark.de.vu besuchen. Zusätzlich bieten wir auch einen kostenlosen Newsletter sowie ein Forum an, wo auch jeder gerne Informationen für unsere Arbeit hineinschreiben kann. (Michael Delor für die Bürgerinitiative Rettet die Marienfelder Feldmark).