Gebrauchtwagenmarkt in Lichtenrade - Muss das sein?

Seit einiger Zeit haben sich beim Websitebetreiber Thomas Moser einige Bürgerinnen und Bürger gemeldet, die sich über mögliche Gewalttätigkeiten im Zusammenhang mit dem geplanten Gewerbe große Sorgen machen. Auf Teilen des ehemaligen Geländen der Esselte/Leitz-Fabrik (ehemals Herdegen, Blohmstr. 63-69) soll ein Autoplatz, einschließlich Hallen und Garagen, in einer Größe von 28.000 Quadratmeter entstehen.

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Jüngste Gewaltvorfällen auf anderen Autoplätzen in Berlin lassen die Anwohner besonders sensibel reagieren. Dieses Gelände ist sogenanntes "beschränktes Arbeitsgebiet". Somit kann Gewerbe vom Bezirksamt nicht grundsätzlich verwehrt werden. Nach Angaben in der Berliner Woche vom 21. November 2007 bestätigt Baustadtrat Bernd Kröner (CDU), dass ein Antrag gestellte wurde. Er, aber auch die CDU-Fraktion, sind über den Antrag nicht glücklich. Die CDU-Fraktion will in der BVV einen Antrag zur Verhinderung des Automarktes stellen.

Der Antrag des Autobetriebes ist jedoch noch nicht vom Bezirksamt entschieden, da zum Beispiel noch ein Gutachten zur Verkehrsbelästigung nicht vorliegt. Die Anwohner befürchten Lärmbelästigunen, Luftverschmutzung, Müll und Kriminalität. Eine erste Bürgerversammlung fand bereits statt.

Die Bürger bitten um zeitnahe Information durch die zuständigen öffentlichen Stellen. "Wir brauchen den Automarkt nicht!", ist die einhellige Meinung der benachbarten Anlieger.

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Thomas Moser - BerLi-Press für www.lichtenrade-berlin.de (auch Fotos)

Der Autor freut sich über Textbeiträge der oben genannten Bürgerversammlung zur Veröffentlichung!

Tagesspiegel-Artikel vom 2.12.2007:  http://www.tagesspiegel.de/berlin/Automarkt-Lichtenrade;art270,2431027

 

LICHTENRADER CHOR - Ein Kiezchor wurde 30

Wenn der Moderator auf dem Gendarmenmarkt- wie Carmen Nebel im vergangenen Jahr - das Publikum fragen würde: „Schätzen Sie mal, wie viele Chöre gibt es in Deutschland?″, dann wird kaum jemand eine richtige Antwort geben. Es sind nämlich über 65.000 Chöre.

Nun zählt der gemischte Lichtenrader Chor zwar nicht zu den berühmtesten in Deutschland, ist aber weit über die Kiezgrenzen und Deutschland bekannt und beliebt. 1977 wurde der Chor gegründet und niemand dachte damals, dass man einmal in Wien, Brüssel, Uppsala und Prag (oder auf dem Gendarmenmarkt) auftreten würde.

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In Deutschland besteht ein besonderer Kontakt zum Beerenbostel Chor ad libitum in Hannover, wo der Chor zusammen mit 150 Sängerinnen und Sängern ein gemeinsames Konzert vor ausverkauftem Haus gab.

Das Repertoire umfasst neben der klassischen Chorliteratur:

Volkslieder- Frühlingslieder (u.a. Mendelssohn, Wormsbächer, Gade),
Madrigale-Renaissance (u.a. Brahms, Bachofen, Widman),
Moderne (u.a. Bruck, Orff, Schönberg),
Klassik (u.a. Gluck, Haydn, Mozart),
Romantik ( u.a. Brahms, Schumann, Dvorak),
Internationale Folklore (u.a. aus Slowenien, Israel, Ungarn, Schweden, Italien, Korea, Spanien, Nigeria Polen),
Swing (Irwing Berlin, Peter Kreuder, Matthias Michel, Manfred Schlenker),
Geistliche Gesänge (u.a. Bach , Bruckner, Charpentier, Distler, Fauré, Schütz),
Weihnachtslieder (u.a. Praetorius, Bender, Nordquist, Franz Biebl, Wilhelm Heinrichs, Händel),
Opern (u.a. Zar und Zimmermann, Nabucco, die lustigen Weiber von Windsor, Opernprobe)
auch Musicals (My Fair Lady) und Interpretationen alter Schlagermusik.

Seit 2005 leitet Andreas Harmjanz, der auch Leiter des Lichtenrader Orchesters ist, mit geschickter Hand den Chor.

Montags von 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr finden in lockerer Atmosphäre leistungsorientiert und konzentriert die Proben statt. Eine halbe Stunde vor jeder Chorprobe findet unter Leitung der Sopranistin und Ehefrau unseres Chorleiters Frau Gabriele Schelling-Harmjanz jeweils eine intensive Stimmbildung in den entsprechenden Stimmlagen statt.

Ort: Gemeinschaftshaus Lichtenrade,Barnetstraße 11, 12305 Lichtenrade.

Obwohl der gemischte Lichtenrader Chor sich mit 60 Mitgliedern zahlenmäßig stimmgewaltig anhört, haben wir nur 13 Vertreter in den männlichen Stimmlagen Tenor und Bass. Dies führt auch dazu, dass Tenösinnen aushelfen müssen.

Neben Auftritten bei Frühlings-, Sommer- und Weihnachtskonzerten bilden wir oft bei Gottesdiensten, Jubiläen und Familienfeiern einen festlichen Rahmen, oder singen in sozialen Einrichtungen.

Am 06. Oktober bedankte sich der Lichtenrader Chor mit einem Jubiläumskonzert im Gemeinschaftshaus Lichtenrade für die jahrelange Treue der Lichtenrader.

Unterstützt wurde er musikalisch vom Lichtenrader Orchester, der Sopranistin Gabriele Schelling - Harmjanz , dem Pianisten Holger Stiesy und dem Lichtenrader Männerchor.

Den ersten Teil bestimmten Werke von Mozart („ Dir Seele des Weltalls „) , Mendelssohn Bartholdy („Auf dem See und Abschied vom Walde") Kreutzer („Abendfeier"), Dvorak („Es zog manch Lied") Brahms („ Erlaube mir") und zur Überraschung des Publikums der INTERNET-LOVESONG von Johannes Matthias Michel.

Der Lichtenrader Männerchor sang seine altvertrauten Lieder wie „es kommen die lustigen Tage", Heideröslein, die Forelle und tebe pojem.

Um der Veranstaltung die entsprechende Würde zu verleihen, trug die 2. Vorsitzende, Frau Astrid Tüzel, Gedichte von Hermann Hesse vor.

Die 1. Vorsitzende, Frau Edeltraud Reimann, ehrte die Gründungsmitglieder, u.a. Martha Lillich (84 Jahre), die kaum eine Probe versäumt hat und auch bei schlechtem Wetter aus Tempelhof „anreist"!! und Ruth Thiel. Während der Pause konnten unsere Gäste einen Blick in die Chorchronik werfen und sich ein Bild von 30 Jahren Chorleben machen.

Nach der Pause, in der wir neben Vertretern aus Parteien, Verbände und Vereinen auch den ehemaligen allseits beliebten Pfarrer Ekkehard Jakobs und den Bezirksbürgermeister Ekkehard Band begrüßen durften, erfreuten zunächst die Männer unsere 320 Gäste mit fröhlichen Liedern. Danach präsentierte der Lichtenrader Chor ein Medley aus My Fair Lady, das vom Publikum mit lang anhaltendem Beifall bedacht wurde.

Auch unsere neue Chorkleidung (ganz in Schwarz mit orange-rotem Schal für die Damen und orangener Krawatte für die Herren) fand Beachtung und großen Anklang.

Abschließend kann man feststellen, dass sich die Proben gelohnt haben und das Konzert ein voller Erfolg war.

Dies haben wir nicht zuletzt unserem Chorleiter Andreas Harmjanz und seiner Frau Gabriele Schelling-Harmjanz zu verdanken, die uns mit viel Geduld auf dieses Jubiläumskonzert vorbereitet hatten.

Bericht und Fotos wurden vom Lichtenrader Chor zur Verfügung gestellt.

Kontakt: 1. Vorsitzende Edeltraud Reimann
Tel.: 03375-90 08 35
www.lichtenraderchor.de

Veranstaltungen im Dezember 2007:

01.12.07 17.00 Uhr Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Barnetstr.11 , 12305 Berlin
03.12.07 ab 17.00 Uhr Gendarmenmarkt
10.12.07 16.00 Uhr Seniorenpflegeheim Ullsteinstraße
17.12.07 19.30 Uhr St. Marienkloster Lankwitz

 

Lichtenrade braucht kein Mitleid für einen verirrten Hitler-Hund-Abrichter

So weit ist es also schon wieder: Alle haben Mitleid mit Adolf. "Was kann der Hund für sein krankes Herrchen", fragen sich besorgte Berliner, und das ist gar nicht mal metaphorisch gemeint: Adolf (12) ist ein Mischling aus Schäferhund und Schnauzer, der es zu zweifelhafter Ehre im Boulevard gebracht hat, weil sein Besitzer ihm den "Hitlergruß" antrainiert haben will. Und jetzt soll Adolf eingeschläfert werden...schreibt die TAZ.

Der Berliner Kurier berichtete über den 58 jährige Frührentner aus Lichtenrade, der für seinen Hund angeblich keine Nahrung mehr kaufen kann und ihn deshalb einschläfern will.

Wer braucht noch das hochjubeln einer so ärmlichen Geschichte!

Link zum TAZ-Artikel vom 3.11.2007 

 

Schüler des Georg-Büchner-Gymnasiums aus Lichtenrade für Zivilcourage geehrt

Während des Präventionstages sind am 31. Oktober 2007 für ihr couragiertes Einschreiten  bei einer Gewalttat 9 Schüler der Georg-Büchner-Oberschule von Staatssekretär Thomas Härtel geehrt worden.

Die Schüler der zwölften und dreizehnten Klassen waren am 19. Januar als Ordner bei einer Schulfeier eingesetzt. Als sich eine Gruppe von 15 schulfremden Jugendlichen Zutritt verschaffen wollte, wurden sie von den Schülern abgewiesen. Ein anwesender Vater, der als Polizist arbeitet, versuchte den Streit zu schlichten. Daraufhin schlugen die Eindringlinge mit einer Eisenstange und Gürtelschnallen auf den Mann ein und verletzten ihn schwer. Den nun geehrten Schüler gelang es, den Vater vor den brutalen Schlägern zu retten.

 
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Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
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