Kooperationsvertrag in Lichtenrade mit Jugendamt, Schule, Polizei und Jugendstrafanstalt

Am Montag, dem 8. Oktober 2007 wird in der Theodor-Haubach-Oberschule, Grimmweg 9 und 11 ein Kooperationsvertrag zwischen dem Jugendamt Tempelhof-Schöneberg, der Theodor-Haubach-Oberschule, dem Schulpsychologischen Beratungszentrum, dem Polizeiabschnitt 47 und der Jugendstrafanstalt Kieferngrund geschlossen.

An der Vertragsunterzeichnung nimmt der Stadtrat für Bildung, Schule, Kultur und Senioren, Dieter Hapel, teil. Für das Jugendamt wird in Vertretung von der Stadträtin für Familie, Jugend, Sport und Quartiersmanagement, Angelika Schöttler, die Leiterin der Jugendamtsregion Lichtenrade, Irmgard Beckmann, den Vertrag unterschreiben.

Die Kooperationsvereinbarung soll eine auf Dauer angelegte Zusammenarbeit zwischen den Kooperationspartnern bestimmen und ist für die Vertragspartner verbindlich. Im Mittelpunkt steht die Herstellung bzw. Intensivierung von Informationskanälen zwischen allen Beteiligten zur Schaffung einer vernetzten Gemeinschaft von Schule, Polizei, Jugendamt, Schulpsychologie und Jugendstrafanstalt (Untersuchungshaftbereich Kieferngrund).

Durch Entwicklung und Abstimmung von Handlungskonzepten und Maßnahmen sowie einem gezielten Unterrichtsangebot sollen kognitive und soziale Kompetenzen der Kinder und Jugendlichen im Sinne der Gewaltprävention und das richtige Verhalten im Straßenverkehr gefördert werden. Ferner soll in Fällen auftretender Gewalt in der Schule gemeinsam und zielorientiert gehandelt werden.

Ziel der verschiedenen Maßnahmen ist es, eine hohe Sensibilität gegenüber Gewalt und ihrer Erscheinungsformen zu erreichen und potentieller Gewaltentwicklung entgegenzuwirken. Insbesondere sollen auffälligen sowie gefährdeten Schülern möglichst frühzeitig angemessene Unterstützung und Hilfen zur Überwindung in Bezug auf Gewalt betreffende Problematiken angeboten werden.

Zur Minimierung aggressions- und delinquenzfördernder Wahrnehmungs-, Denk- und Verhaltensmuster soll mit den Schülern richtiges Verhalten geübt werden. Angestrebt wird das Schaffen und Fördern von Rechtsbewusstsein bei Schülern, Lehrern und Eltern. Ängste, Unsicherheiten und Vorbehalte gegenüber den Kooperationspartnern sollen überdies abgebaut werden.

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