Haftstrafen für Schulschläger

Knapp acht Monate nach einer Schulschlägerei mit schweren Verletzungen für einen Polizisten sind vier Jugendliche am Donnerstag vom Berliner Landgericht zu mehrjährigen Strafen mit und ohne Bewährung verurteilt worden.

Sie reichten von zwei Jahren mit Bewährung bis zu drei Jahren und sechs Monaten Haft. Der 42-jährige Kommissar wurde mit einer Eisenstange geschlagen, mit Fausthieben, Tritten und einem Gürtel massiv misshandelt.

Ein 17-Jähriger wurde wegen versuchten Totschlags verurteilt. Seine Freunde im Alter von 16 bis 18 Jahren wurden wegen gefährlicher Körperverletzung schuldig gesprochen. Ein 15-Jähriger wurde freigesprochen.

Zu dem Gewaltausbruch war es gekommen, nachdem den türkisch-arabischstämmigen Freunden von Schulordnern am Abend des 19. Januar als Schulfremden der Eintritt zu einer Party der in Berlin- Lichtenrade gelegenen Georg-Büchner-Oberschule verwehrt worden war.

Der Polizist hatte als Elternvertreter in Zivil an der Feier teilgenommen und wollte schlichten. Der Beamte, der auf Jugendkriminalität in diesem Bezirk spezialisiert ist, lag mehrere Wochen im Krankenhaus.

Nach Angaben von Verteidiger Herbert Hedrich stammen die Jugendlichen aus guten Familien und haben zumeist Realschulabschlüsse.

aus rbbonline vom 6.9.2007 

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