BÜRGERZENTRUM CHRISTOPHORUS
Hier sind schon seit einigen Jahren das Bürgeramt, das Jugendamt und die Edith-Stein-Stadteilbibliothek vereint. Am 21. April 2007 war es dann soweit. Nun sollte dieses Bürgerzentrum als Wiedererkennung für die Bürgerinnen und Bürger aus Lichtenrade den Namen "Bürgerzentrum Christophorus" erhalten. Vor Jahren war hier das Kinderkrankenhaus Christophorus direkt neben der Salvator-Kirche untergebracht.
Durch die Feierstunde führte liebevoll die Mitarbeiterin des Jugendamtes Doris Wilk.
Doris Wilk -Jugendamt Tempelhof-Schöneberg, Region Lichtenrade-
Das Bläserorchester der Steinwald-Grundschule umrahmte die Veranstaltung.
Bläser der Steinwald-Schule
Bezirksstadtrat Oliver Schworck, auch zuständig für das Bürgeramt, begrüßte die Gäste aus Politik, Verwaltung und von den Freien Trägern. Schworck berichtete über das entstehen dieses Bürgerzentrums als bürgernahes Angebot.
Oliver Schworck
Bezirkstadträtin Angelika Schöttler, Abteilung Familie, Jugend, Sport und Quartiersmanagement, bedankte sich besonders bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für den Einsatz bei der Gestaltung der Feierstunde und für das Ausrichten des Tages der offenen Tür: "In dieser angespannten Personalsituation ist das keine Selbstverständlichkeit! Das Dankeschön gilt auch den Freien Trägern."
Angelika Schöttler
Stellvertretender Bürgemeister Dieter Hapel erinnerte besonders an den mühsamen Weg bis zum heutigen Tag der Namensgebung.
Dieter Hapel
Beim Tag der offenen Tür war das Bürgeramt mit seinem vielfältigen Angebot vertreten. Auch in der Stadtbibliothek konnte man Medien ausleihen. Für die Kinder wurden Geschichten erzählt und gespielt. Beim Jugendamt konnte man sich informieren und gemütlich Kaffee trinken und Kuche essen.
Auch die Internetplattform www.lichtenrade-berlin.de präsentiert sich mit der Webseite. Der neue Flyer der Website (siehe auch das Plakat unten) kann von öffentlichen Institutionen und Geschäften gerne zur Auslage angefordert werden (Thomas Moser: postmaster@lichtenrade-berlin.de).
Thomas Moser (Webmaster) und Vivienne Drübbisch (Mediengestalterin) von www.lichtenrade-berlin.de
Bei der Polizei konnten Fahrräder codiert werden und das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" zeigten die Fotoausstellung "Wer war- wer ist Christophorus?".
Leider war der Tag der offenen Tür nicht so gut besucht! Aber schön war es trotzdem!
Thomas Moser -BerLi-Press - Pressedienst Lichtenrade für www.lichtenrade-berlin.de
Sicherheitsforum tagte in Lichtenrade
Circa 100 Bürger versammelten sich im Großen Saal des an der Barnetstraße gelegenen Gemeinschaftshauses. Vertreter der Polizei, des Ordnungsamtes, des Jugendamtes, von einigen Wohnungsbaugesellschaften, der stellvertretende Bezirksbürgermeister Dieter Hapel, der Bezirksstadtrat Oliver Schworck, Vertreter der BVV und von den Parteien waren anwesend.
Unmut brachten einige Bürgerinnen und Bürger über die Information über diese Bürgerversammlung zum Ausdruck. Einige haben nur zufällig und andere sehr spät von der Versammlung erfahren. Ekkehard Band erklärte, dass 3.000 Zettel verteilt worden sind, was natürlich nicht für alle Lichtenrader Haushalte gereicht hat. Die Presse, bis auf das Internetportal www.lichtenrade-berlin.de, hat über die Veranstaltung nicht informiert. Er versprach, dass bei künftigen vergleichbaren Anlässen der Informations- und Verteilschlüssel überdacht und sicherlich verbessert wird.
Es wurden viele Themen rund um die Polizei angesprochen.
Neben der knappen Personalausstattung und damit geringeren Präsens auf der
Straße, wurde aber auch über unfreundliches und überreagiertes Verhalten von
Kontaktbereichsbeamten berichtet. Besondere Sorgen bereitet den Lichtenradern
aber die Sicherheit im Ortsteil. Es wurde deutlich, dass es sich hier um das subjektive
Gefühl der Bürger handelt, dass keinesfalls die tatsächliche Sicherheitslage
wiederspiegelt. Es wurde in der Diskussion klar, dass es auch in Lichtenrade,
wie überall, Kriminalität gibt. Die tatsächliche Gefährdungslage ist jedoch
unauffällig.
Die meisten Diskussionsteilnehmer waren sich einig, dass der
Mord in der letzten Woche im Einkaufszentrum der John-Locke-Siedlung eine
grausame Beziehungstat war, die aber nichts mit einer Situation in Lichtenrade
zu tun hat. Dieter Hapel betont dies auch für die Gewaltaktion vor dem
Georg-Büchner-Gymnasium. „Der Kriminalitätsschwerpunkt liegt bei Fahrrad- und
Navigationsgerätediebstählen“, weiß der Vertreter der Polizei vom Abschnitt 47
zu berichten.
Weitere Themen im Zusammenhang mit der Polizei waren die
nächtlichen Auto-Rennstrecken in der Bahnhofstraße und am Lichtenrader Damm.
Zum Thema Verschmutzung und Vermüllung, besonders am ehemaligen Grenzstreifen,
konnte die Vertreterin des Ordnungsamtes berichten, dass sie auf Hinweisen von
Bürgern schnell tätig werden. Ekkehard Band versprach auch: „Ich werde mich in
dieser Angelegenheit an den Landrat in Brandenburg wenden.“ Einer anderen
Bürgerin versprach Band seine Unterstützung bei der Wohnungsbaugesellschaft zur
der Klärung der Schmutzsituation in der Nahariyasiedlung in der Nähe vom
Einkaufsmarkt Edeka.
Die monatelange provisorische „Baustellenampel“ auf der Bahnhofstraße vor dem Supermarkt Netto berührte auch die Gemüter vieler Anwesenden. Bezirksstadtrat Oliver Schworck erläutert, dass man schon seit Wochen mit der Straßenverkehrsbehörde um Klärung bemüht ist: „Ich bitte noch um etwas Geduld.“
Vereinzelte Diskussionsbeiträge kann man, bei allem Verständnis für die individuellen Empfindungen und Störungen, jedoch als problematisch einstufen. „Das Jugendliche sich auf einem Spielplatz oder anderen Schwerpunkten aufhalten und auch mal lauter sind, ist nun mal keine Straftat und auch in Lichtenrade ganz normal. „Wo sollen denn die Kinder hingehen?“ fragte ein Teilnehmerin und betonte auch die Verantwortung der Eltern. Zum Abschluss der Veranstaltung wurde von einem Bürger betont „Es ist auch Zivilcourage von allen Bürgern notwendig. Man muss sich auch mal einmischen! Die Polizei alleine kann die Probleme nicht lösen.“
Die Vertreterin des Jugendamtes Antonia Volk erläuterte die
örtliche Anbindung und Vernetzung mit anderen Institutionen im Ortsteil im
Rahmen der „Sozialraumorientierung“. Vielleicht ist dies auch ein Ansatzpunkt
für ein gefordertes gemeinsames Konzept für Lichtenrade? Ansonsten waren die
Gesprächsbeiträge nicht sehr optimistisch und in die Zukunft gerichtet. So
wurde nicht über Aktionen zur Stärkung der Identifikation der Lichtenrader mit
ihrem Ortsteil gesprochen. Ein Bürger nach der Veranstaltung: „Straßenfeste zum
Beispiel in der Bahnhofstraße sind sehr positiv! Hier sollte aber der Charakter
von rein kommerziellen Veranstaltungen hin zu Treffpunkten von
bürgerschaftlichen Engagement gestärkt werden.“
Die Versammlung war ein erster guter Ansatz für die
Einbeziehung von Bürgerinteressen, auch wenn einige Teilnehmer solche Foren
gerne zur Selbstdarstellung nutzen. Lichtenrade wünscht sich die Fortführung
des Dialoges!
Thomas Moser
-BerLi-Press-Pressedienst Lichtenrade- für www.lichtenrade-berlin.de , 20.
April 2007
Was ist los in Lichtenrade?
Brandsatz auf Balkon geworfen
Polizeiticker vom 15.4.2007:Unbekannte haben in der vergangenen Nacht einen Brandsatz auf einen Balkon im Erdgeschoss eines Wohnhauses in der Groß-Ziethener-Straße in Lichtenrade geworfen. Der 39-jährige Mieter bermerkte den Brandsatz und löschte das Feuer, bevor es einen größeren Schaden anrichten konnte. Die Hintergründe für die Tat sind derzeit unklar, eine politische Motivation nicht zu erkennen. Ein Brandkommissariat hat die Ermittlungen übernommen.
Tödliche Schüsse in Lichtenrade - Zeugen gesucht!
Tödliche Schüsse in Lichtenrade - Tatverdächtiger zum Haftrichter
Polizeiticker vom 15.04.07:Der geständige 57-Jährige, der gestern Abend gegen 18 Uhr 30 seinen 59-jährigen Cousin in der John-Locke-Straße in Lichtenrade auf offener Straße erschossen hat, wird heute einem Haftrichter vorgeführt.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand traf der 57-Jährige beim Einkaufen vor dem Verbrauchermarkt "Norma" in der John-Locke-Straße 19 seinen Cousin, der sich dort mit mehreren Bekannten aufhielt. Nach einem Streitgespräch ging der Täter in seine nahe gelegene Wohnung, holte eine scharfe Schusswaffe und kehrte zum Lebensmittelmarkt zurück, wo er seinem Verwandten in einem Durchgang unvermittelt mehrmals in Kopf und Oberkörper schoss. Das Opfer starb unmittelbar nach den Schüssen am Tatort. Durch einen nicht im Dienst befindlichen Polizeibeamten wurde der Schütze, der die Waffe noch in seiner Kleidung trug, am Ort festgenommen.
In dem zur Tatzeit stark frequentierten Wohn- und Geschäftsbereich befanden sich viele unbeteiligte Personen, die jedoch nicht gefährdet waren, da die Schüsse gezielt und aus naher Distanz abgefeuert wurden.
Der geständige Täter gab als Tatmotiv länger anhaltende Streitigkeiten und Hass an.
Die 7. Mordkommission des Landeskriminalamtes bittet Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder zum Tathintergrund Angaben machen können, sich unter der Telefonnummer (030) 4664 - 911703 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden
Tödliche Schüsse in Ladenzeile
Zu einer tödlichen Auseinandersetzung ist es heute gegen 18 Uhr 35 in einer Ladenzeile in der John-Locke-Straße in Lichtenrade gekommen. Zwei 57 und 59 Jahre alte Männer aus diesem Ortsteil waren aus noch unbekannten Gründen handgreiflich aneinander geraten. Plötzlich zog der 57-Jährige eine Pistole und feuerte mehrmals auf den Kontrahenten. Der brach in einem Durchgang zwischen verschiedenen Läden zusammen und starb wenig später. Aus den gut besuchten angrenzenden Gaststätten kamen sofort etliche Zeugen hinzu, darunter ein außer Dienst befindlicher Polizeibeamter. Er hielt den 57-jährigen Tatverdächtigen, der sich noch in der Nähe des Opfers befand, bis zum Eintreffen seiner Kollegen fest. Die Ermittlungen hat eine Mordkommission übernommen.
Diskussionen rund um den geplanten Airport-Express durch Lichtenrade
Auszüge: "...Noch ist nicht einmal das Planfeststellungsverfahren für den Bahnbau abgeschlossen. Ob es dieses Jahr überhaupt noch klappt, ist ungewiss. Und danach drohen Klagen, weil Anwohner in Lichtenrade fordern, den Ortsteil in einem Tunnel zu unterqueren. Die Bahn will bisher aber ebenerdig bauen. Dagegen sind auch noch andere Klagen möglich, weil sich Grundstückseigentümer dagegen wehren, dass Notausgangswege aus den Lärmschutzwänden durch ihre Gärten führen sollen.
Auch ein Finanzierungskonzept steht noch aus. Der Bau von zwei weiteren Gleisen für den Fern- und Regionalverkehr neben den vorhandenen Anlagen der S-Bahn könnte knapp 500 Millionen Euro kosten. Ohne Finanzierungskonzept kann aber nicht gebaut werden. Und als Bauzeit sind vier bis fünf Jahre veranschlagt.
Ohne die Dresdner Bahn kann aber der Airport-Express, der viertelstündlich in knapp 20 Minuten vom Hauptbahnhof zum Flughafen fahren soll, nicht wie geplant eingesetzt werden. Er müsste den längeren Weg durch Lichterfelde über die Anhalter Bahn nehmen. Dadurch würde sich nicht nur die Fahrzeit verlängern, sondern müsste wohl auch der Fahrplan ausgedünnt werden, weil die Strecke ausgelastet ist..."
Der komplette Artikel : http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/05.04.2007/3185309.asp
Airport-Express durch Lichtenrade wird später kommen!
"Ob die Passagiere in dem darunter entstehenden Tunnelbahnhof aber schon 2011 wie versprochen in nur rund 20 Minuten mit dem Airport-Express zum Hauptbahnhof reisen können, ist mehr als fraglich. Denn nach jahrelangen Verzögerungen bei der Planung in Berlin steht zu befürchten, dass die direkte Bahnstrecke über Lichtenrade erst ein bis zwei Jahre nach der geplanten BBI-Eröffnung fertig sein wird, bestätigte Technik-Geschäftsführer Thomas Weyer. So lange müsste der Express eine andere Route nehmen."
Der gesamte Artikel: http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/berlin/642509.html