Schluss mit der Sozialromantik

Auszüge aus paperpress -Februar 2007 -

Der Vorgang am Lichtenrader Georg-Büchner-Gymasium hat das Fass zum Überlaufen gebracht. Wenn jetzt wieder nur diskutiert und nichts getan wird, werden Fälle dieser Art in unregelmäßigen Abständen weiterhin Schlagzeilen machen.

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Leute wacht auf. Es gibt viel zu tun. Die vielen Vereine von und für Einwanderer, die gut subventioniert werden, sollten auch ihren Beitrag leisten. Es hilft keine Folklore mehr, Aktivitäten sind gefragt. Wenn jetzt nichts geschieht, werden die Rechtspopulisten immer stärker, die Parallelgesellschaften immer größer und die Stadt immer unbewohnbarer. Dass ausgerechnet Lichtenrade durch dieses Ereignis in Mitleidenschaft gezogen wird, ist tragisch. Der Ortsteil sollte um seinen Ruf kämpfen. Es gibt eine sehr gut gemachte Internetseite über Lichtenrade www.lichtenrade-berlin.de  – Schauen Sie sich diese Seite an und sie werden feststellen, dass die Menschen, die dort leben, ihren Ort schätzen und lieben, vermutlich aber auch verteidigen müssen.

Ed Koch

Den gesamten Artikel könnnen Sie hier nachlesen: http://www.paperpress.org/

 

Anmerkung von Th. Moser:

Ich verweise auch auf den Kommentar in www.lichtenrade-berlin.de "Lichte meent"!!!  Hier wird auch das Thema behandelt!

Direkt: http://www.blogigo.de/lichtenrade3

 

Presseerklärung zu den Vorfällen an der Georg-Büchner-Oberschule von Paper Press (Jugend- und kommunalpolitischer Pressedienst)

Eilig einberufen wurde heute eine Pressekonferenz an der Georg-Büchner-Schule in Lichtenrade. Letzte Woche wurde am Rande einer Schulveranstaltung ein Vater von einer gewalttätigen ausländischen Jugendgruppe lebensgefährlich verletzt. Die Gruppe, die nach Angaben der Polizei aus Tempelhof, Schöneberg und Neukölln kam, wollte sich den Zutritt zu einer schulinternen Musikveranstaltung in der Aula der Schule erzwingen. Den zwischen den Schülern, die für den Ordnungsdienst zuständig waren, und den außerschulischen Jugendlichen entstehenden Streit wollte ein Vater schlichten. Er gab sich als Kriminalbeamter zu erkennen und versuchte, einen der Jugendlichen festzunehmen. Das löste einen unvorstellbaren Gewaltakt aus. Die Jugendlichen fielen über den Mann her und schlugen mit einer 2 Meter langen Stahlstange auf ihn ein. Dem Ordnungsdienst gelang es schließlich, den Vater in das sichere Schulgebäude zu ziehen. Als weitere Polizeibeamte, die in Zivil an der Veranstaltung teilnahmen, und Lehrer hinzukamen, verließen die Jugendlichen das Schulgelände. Sieben von ihnen wurden kurz darauf von der Polizei festgenommen. Gegen vier wurde Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung  erlassen. Die Jugendlichen sind zwischen 14 und 17 Jahre alt und wurden bisher nicht an der Schule gesehen. Auch kommen sie nicht von einer der benachbarten Schulen in Lichtentrade. Weitere Einzelheiten des Vorfalls werden gegenwärtig noch von der Polizei ermittelt.

 

In der Pressekonferenz der Schule ging es vornehmlich um Schadensbegrenzung was das Image der Schule betrifft. Etwa 750 Schüler besuchen die Schule, darunter ein Großteil mit Einwandererhintergrund. An der Schule selbst gab es noch nie aus diesem Grunde Probleme. Das Zusammenleben der vielen Nationen an der Schule funktioniere hervorragend, sagte der stellvertretende Schulleiter Dr. Koschmieder.

 

Die Schule stehe unter Schock. Ein Polizeisprecher verwies darauf, dass es sich um einen schlimmen Einzelfall handele. In einer Zivilgesellschaft habe Gewalt als Mittel der Auseinandersetzung nichts verloren. Den Vater, der versuchte, Streit zu schlichten, und dabei schwer verletzt wurde, wurde von den Schülern als „Held des Tages“ bezeichnet. Durch seinen Einsatz habe er die anderen Schüler geschützt.

 

Einzelfälle dieser Art gibt es leider immer wieder und viel zu oft. Zu dem Vorfall äußerten sich auch der CDU-Wahlkreisabgeordnete Nicolas Zimmer und der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Frank Henkel. In einer Pressemitteilung erklärten sie:  „Was an diesem Gewaltakt besonders erschreckt, ist die enthemmte und rücksichtslose Vorgehensweise der jugendlichen Täter. Wenn eine Gruppe von 14- bis 17-jährigen einen Mann krankenhausreif prügelt, der sich zuvor als Polizeibeamter zu erkennen gegeben hat, sind moralische Grundsätze verloren gegangen. Für diese Täter gibt es offenbar kaum noch Hemmnisse oder Autoritäten. Der Staat muss diesem Werteverfall entgegenwirken, und zwar auf ganzer Linie. Die CDU-Fraktion fordert konsequente Erziehungsmaßnahmen, und zwar in dreifacher Hinsicht:

 

Sanktionen zur Erziehung: Wir brauchen abschreckende Sanktionen, die diesen Namen auch verdienen und in den Köpfen der Jugendlichen ankommen. Die CDU will Sanktionen mit erzieherischem Charakter, insbesondere den Täter-Opfer-Ausgleich und die Schadenswiedergutmachung, stärker nutzen und ausbauen. Darüber hinaus muss über geeignete Sanktionsformen für straffällig gewordene Jugendliche nachgedacht werden. Geprüft werden muss zum Beispiel die Einführung von ‚Warnschussarresten'.

 

Prävention durch Erziehung: Prävention muss so früh wie möglich einsetzen. Die Erziehung zu rechtstreuem Verhalten muss im Zusammenwirken von der Familie über den Kindergarten, die Schule, den Ausbildungsbetrieben und die Jugendarbeit der Kirchen und Vereine gestärkt werden.

 

Erziehung und Bildung: Wir dürfen nicht die Augen vor den integrationspolitischen Ursachen der Gewaltprobleme verschließen. Bei Übergriffen auf Polizeibeamte entstammen die Täter vorwiegend der Altersgruppe zwischen 17 und 23 Jahren, viele davon sind nichtdeutscher Herkunft. Deshalb müssen die Bildungschancen für Einwanderer verbessert werden. Aus Schulen in sozialen Randbereichen müssen Qualitätsschulen gemacht werden. Ebenso muss an diesen Schulen wie überall Deutsch als Verkehrssprache durchgesetzt werden."

 

Die Forderung der CDU sind vollkommen berechtigt, gehen aber noch nicht weit genug. Es kann nicht sein, dass die Eltern dieser minderjährigen Kriminellen ungeschoren davonkommen, wenn ihre Söhne auf unschuldige Menschen einprügeln. In erster Linie sind die Eltern für die Erziehung ihrer Kinder zuständig und verantwortlich. Wenn sie dazu nicht in der Lage sind, können sie sich an den Staat wenden. Falls sie dies nicht tun und ihre Kinder kriminelle Taten begehen, müssen auch die Eltern strafrechtlich verfolgt und gegebenenfalls hinter Gitter gebracht werden.

 

Wie lange noch, glaubt eigentlich der Rot-Rote Senat, lassen sich die Bürger dieser Stadt die kriminellen Auswüchse bestimmter Minderheiten gefallen? Der Senat sollte schnell und wirksam tätig werden, bevor es zu Reaktionen kommt, die niemand mehr unter Kontrolle bringen kann.

 

Ed Koch

 

PAPER PRESS Jugend- und
kommunalpolitischer Pressedienst

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Schlägerei im Lichtenrader Georg-Büchner-Gymnasium - Schulfremde verletzten Polizisten

Der Tagesspiegel berichtet ausführlich über einen außergewöhnlich brutalen Vorfall am Freitag (19. Januar 2007) am Georg-Büchner-Gymnasium in Lichtenrade. Die Schule befindet sich am Lichtenrader Damm 224 in unmittelbarer Nähe der Barnetstraße.

Eine Gruppe von Jugendlichen wollten den Einlass auf eine schulinterne Party erzwingen. Ein Polizist, auch Vater eines Schülers, wollte die Situation schlichten bzw. einen Schläger festnehmen. Er ist dann von den Jugendlichen mit einer Eisenstange angegriffen und zusammengeschlagen worden. Der Polizist muss noch im Krankenhaus behandelt werden. Jugendliche konnten später festgenommen werden.

Auch in Lichtenrade wird die Gewaltbereitschaft Jugendlicher größer. Es scheint höchste Zeit zu sein, dass alle gesellschaftliche Gruppen in Lichtenrade sich gemeinsam dieser Entwicklung stellen.

Meine Empfehlung: Ein runder Tisch mit Jugendlichen, Schule, Polizei, Jugendamt, Unternehmern und Geschäftsleute, Kirchen usw.mit praktischen Ergebnisssen!!!

Die Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße e.V. teilt mit, dass es auf dem Weihnachtsmarkt aufgrund ausreichender Polizeipräsenz und einem eigenen Sicherheitsdienst in keiner Weise zu  Zwischenfällen auf dem Veranstaltungsgelände kam. Der ursprüngliche Hinweis des Autoren wurde insofern verändert!

Im Tagesspiegel vom 22.1.2007 (siehe letzten Link) heißt es u.a.: „Die Jugendlichen kommen, um Randale zu machen“, sagt Berndt Schmidt, der Vorsitzende der „Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße“ in Lichtenrade. Nur mit viel Polizeipräsenz sei es bei den letzten Straßenfesten gelungen, Schlägereien zu verhindern – oder auch nicht. Mehrfach habe es Randale gegeben. „Es ist traurig, wie tief die Hemmschwelle gesunken ist“, sagt der frühere Tempelhofer Bürgermeister Wolfgang Krueger (CDU), „aber wir sind nicht mehr die Insel der Seligen.“

Alle Lichtenrader wünschen sich auch künftig friedvolle Feste!

Ausführliche Artikel:

http://www.tagesspiegel.de:80/tso/aktuell/nachrichten/tempelhof-schlaegerei-schule/89050.asp

http://www.tagesspiegel.de:80/berlin/archiv/21.01.2007/3034000.asp 

http://www.tagesspiegel.de:80/berlin/archiv/22.01.2007/3035300.asp

WEITERE REAKTIONEN:

http://www.taz.de:80/pt/2007/01/27/a0264.1/text.ges,1

http://www.taz.de:80/pt/2007/01/27/a0258.1/text.ges,1

http://www.taz.de/pt/2007/01/26/a0226.1/text

http://www.welt.de/data/2007/01/27/1191426.html

http://www.pr-inside.com:80/de/nicht-der-richtige-ansatz-r45102.htm

http://www.taz.de:80/pt/2007/01/29/a0244.1/text.ges,1

 

 

 

Der LortzingClub sucht Computer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Edle Spender gesucht!

 

 

Im LortzingClub können Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 jeden Tag tolle Dinge erleben. Vom Tanzen, Theaterspiel, Hüttenbau, Töpfern bis hin zum Kochkurs ist vieles dabei.

Für unsere Multimediaangebote benötigen wir nun dringend Computer (am besten ab Pentium III), die wir für unseren neuen Schwerpunkt „Multimediaarbeit für Kinder und Jugendliche“ einsetzen wollen. Damit sollen nicht nur Spiele gespielt werden, sondern Hausaufgaben gemacht werden können, Bilder und kleine Filme angefertigt, Bewerbungen geschrieben werden und, und…

In Zeiten knapper Kassen freuen wir uns über diesbezügliche Spenden und hoffen, auch mit Ihrer Hilfe einen weiterhin wertvollen Beitrag zur Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche in Tempelhof leisten zu können.

 

Weitere Informationen unter:

 

           

            LortzingClub

            Lortzingstraße 16 * 12307 Berlin

            Tel.: 7560-8232

 

Projekt der Nahariya-Grundschule belohnt

Elf Berliner Grundschulen sind gestern mit Geldpreisen für ihr Engagement gegen Gewalt ausgezeichnet worden. Die Feierstunde im Roten Rathaus machte dabei Kindern, Lehrern und Eltern Mut, noch mehr Projekte anzupacken.

Das Geld für die ausgezeichneten Schulprojekte wird von der Landeskommission Berlin gegen Gewalt vergeben, unterstützt von der Initiative Schutz vor Kriminalität, der Unfallkasse Berlin und dem Programm "Demokratisches Handeln".

Die Nahariya-Grundschule (Lichtenrade) bekam Geld für ihr Zirkusprojekt, das Kindern Mut machen soll.

Ob Krimi-Film, Musical, Schüler-Café oder Sprachtraining gegen Gewalt: Beeindruckend ist, wie viel Engagement den Schulen zur Bewältigung der Probleme an den Tag gelegt wird. Innen-Staatssekretär Thomas Härtel: "Ich würde mich freuen, wenn sich nächstes Jahr noch mehr Schulen beteiligen würden."

Der Berliner Kurier berichtet ausführlicher am 13.1.2007: http://www.berlinonline.de:80/berliner-kurier/print/berlin/154991.html

 

Das "Dorf" soll schöner werden - Gemeint ist Lichtenrade

Die CDU-Fraktion hat folgenden Antrag am 8.1.2007 an die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) gestellt:

Die BVV wolle beschließen:

Das Bezirksamt wird ersucht, sich mit den Mitgliedern der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße abzustimmen und klare Absprachen darüber zu treffen, weiche von den Geschäftsleuten gewünschten Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung der Einkaufsstraße (u.a. der Aspekt der Barrierefreiheit) werden können. Gegenstand der Gespräche sollten auch die in Eigenregie der Geschäftsinhaber durchzuführenden Maßnahmen sein.

Begründung:

Sowohl die in der Aktionsgemeinschaft Organisierten als auch diejenigen Ladeninhaber und Filialisten, die nicht dort Mitglied sind, haben unterschiedliche Erfahrungen mit dem Bezirksamt hinsichtlich durchgeführter Verschönerungsmaßnahmen gemacht - was dem Einen (stillschweigend) gestattet war, wurde dem Anderen auf Anfrage untersagt.

Die Geschäftsleute sind bereit, aus eigenen Anstrengungen heraus das Straßenbild der Bahnhofstraße zu verschönern (z.B. Blumenrabatte; Übernahme eigtl. Aufgaben des NGA). Hier sollte das Bezirksamt abklären, weiche Maßnahmen durchgeführt werden können und wie die Einkaufsstraße (z.B. durch das Aufstellen von Straßenmöbeln) belebt werden kann.

Zugleich sollte mit den betroffenen Interessenverbänden überprüft werden, ob schon durch kleinere Maßnahmen der Straßenzug und damit die Erreichbarkeit der Geschäfte behindertenfreundlicher gestaltet werden kann.

Berlin, den 08.01.2007

Herr Olschewski, Ralf Fraktion der CDU

Herr Zander, Christian

 

1000 Unterschriften für Buslinie nach Groß-Ziethen

Die Märkische Allgemeine berichtet am 3.1.2007, dass gegen die ersatzlose Streichung der Buslinie 735 schon mehr als 1000 Unterschriften zuzammengekommen sind. Die Streichung ist aus Kostengründen erfolgt. Es wird um weitere Unterstützung gebeten. Rund ein Dutzend Listen liegt weiter in Geschäften und Lokalen in Großziethen und Berlin-Lichtenrade aus.
Die BI will nun erreichen,dass die Buslinie 75 von Rudow über Groß-Ziethen zum Schichauweg fährt. Notwendig ist auch, dass eine gewisse Anzahl von Dauerkarten für die Busnutzung erworben werden.

Beitrag in der Märkischen Allgemeinen vom 3.1.2007

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/10846113/62129/

Bürgerinitiatiave mit noch mehr Informationen:

http://www.unser-grossziethen.de/

 
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Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
Viel Spaß dabei!
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