Der Lichtenrader Taufengel

   

Im Rahmen der Ausstellung „Die Rückkehr der Taufengel“ im Museum Tempelhof hat der Lichtenrader Taufengel seinen Platz gefunden.

Zur Ausstellungseröffnung begrüßte Wilfried Postier die Taufengelkennerin Barbara Hübner. Frau Hübner berichtet, dass sie zusammen mit ihrem Ehemann seit Jahren auf Entdeckungsreise nach neuen, oder besser gesagt alten, Taufengeln geht und sie mit dem Fotoapparat ins rechte Licht rückt und dokumentiert. Rund 70 Fotos sind nun in der Ausstellung zu sehen. Diese Fotos können für mindestens 50 € erworben werden. Der Erlös wird in die Restaurierung eines Taufengels in Brandenburg investiert. Besonders in Brandenburg und Norddeutschland sind diese Engel nur in evangelischen Kirchen zu finden.

(links Museumsleiter Postier, rechts Pfarrer Haak)

Pfarrer Thilo Haak aus Lichtenrade erzählt von der Taufe und von Engeln und leitet so die theologischen Zusammenhänge der Taufengel ab. Der barocke Lichtenrader Taufengel ist seit 1962 eine Dauerleihgabe der Kirchengemeinde an das Museum. Aus finanziellen Gründen schließt Pfarrer Haak es für die nächsten Jahre aus, dass der Taufengel wieder zurück in die Dorfkirche kommt. Das Original des Taufengels (gestiftet möglicherweise vom Dom 1708; andere Quellen sprechen von den Jahren um 1725) wurde beim schweren Luftangriff am 29. Dezember1943 durch Pfarrer Röglin aus der brennenden Kirche geholt und stand dann wieder am 3. April 1949 in der wiedereingeweihten Dorfkirche.

Die Ausstellungseröffnung wird gekonnt thematisch musikalisch begleitet von der Dagmar Flemming an der Harfe.

Wilhelm Reichner, nachdem der Reichnerweg in Lichtenrade benannt ist, hat 1925 den Lichtenrader Taufengel gezeichnet (http://www.lichtenrade-berlin.de/taufengel.html). Der Engel trug zu dieser Zeit noch die Aufschrift „Laßt die Kindlein mir kommen“.

 

Thomas Moser (Pressedienst Lichtenrade ,auch Bilder, für www.lichtenrade-berlin.de)

 

Ausstellung vom 20. Oktober bis 3. Dezember 2006

Dienstag und Donnerstag von 15-18 Uhr, Sonntag von 11 bis 15 Uhr

Der Eintritt ist frei!

Heimatmuseum Tempelhof

Alt-Mariendorf 43

12107 Berlin

Tel.: 7560  74 65

 

Druck auf gewählten Abgeordneten Körber (CDU) hält an

Im CDU-Ortsverband Lichtenrade-Marienfelde wird der Rücktritt von Scott Körber gefordert. Körber kandidierte für einen Wahlkreis, der zur Hälfte in Lichtenrade (Nord) liegt. Er hat ein sehr positives Wahlergebnis erreicht. Er wurde als Direktkandidat mit großer Mehrheit gewählt. Er ist aber auch Beschäftigter im Jobcenter und war lange Zeit krank geschrieben. In dieser Zeit konnte er aber aktiv Wahlkampf zur Abgeordnetenhauswahl 2006 betreiben. Körber erklärte, dass er sich beim Jobcenter immer um Arbeit bemüht hat. Nur an der bisherigen Stelle war er nicht mehr einsetzbar. Offensichtlich soll Körber nach seinem Urlaub zumindest halbtags in der Widerspruchsstelle des Jobcenters arbeiten.

Die Berliner CDU hält sich mit einer Wertung noch zurück. Letztlich wird der Wähler zur nächsten Wahl entscheiden, ob dieses Verhalten hinnimmt. Körber sollte überlegen, ob er seiner Partei und dem Ansehen des Öffentlichen Dienstes mit seinem Verhalten einen Dienst erwiesen hat.

Weiter Berichte in Tageszeitungen:

http://www.welt.de/data/2006/10/18/1075775.html

http://www.welt.de/data/2006/10/19/1077424.html

 

 

Planfeststellung Straßenausbau B 96 - Kirchhainer Damm zur Landesgrenze

Veröffentlichung im Amtsblatt von Berlin Nr. 50 vom 13.10.2006 Seite 3713

 

Planfeststellungsverfahren für das Straßenbauvorhaben "Ausbau der B 96 Kirchhainer Damm ‑ zwischen Goltzstraße/Im Domstift und Landesgrenze Berlin/Brandenburg im Bezirk Tempelhof‑Schöneberg von Berlin"

 

‑ Anhörungsverfahren Bek. v. 13. 10. 2006 ‑ Stadt GR B 12 Telefon: 9012‑5528 oder 9012‑0, intern 912‑5528

Der Erörterungstermin für das o. a. Planungsfeststellungsverfahren beginnt am 24. Oktober 2006 um 10.30 Uhr  (Einlass ab 10 Uhr) im großen Saal des Gemeinschaftshauses Lichtenrade, Lichtenrader Damm 198‑212, 12305 Berlin mit der Anhörung der Behörden und der sonstigen Träger öffentlicher Belange sowie den übrigen Einwendern, Betroffenen und anerkannten Naturschutzvereinen. Er wird bei Bedarf am 25. und 31. Oktober sowie am 1. und 2. November 2006 jeweils in der Zeit von 10.30 Uhr bis ca. 20 Uhr fortgesetzt. Die Tagesordnung wird in der Erörterungsveranstaltung bekannt gegeben.

Es wird auf Folgendes hingewiesen

1 . Im Termin werden die nach der 1. und 2. Auslegung rechtzeitig erhobenen Einwendungen und Stellungnahmen erörtert. Die Teilnahme am Termin ist jedem, der Einwendungen erhoben hat, sowie den vom Vorhaben Betroffenen freigestellt. Die Vertretung durch einen Bevollmächtigten ist möglich. Dieser hat seine Bevollmächtigung durch eine schriftliche Vollmacht nachzuweisen und diese zu den Akten der Anhörungsbehörde zu geben. Es wird darauf hingewiesen, dass bei Ausbleiben eines Beteiligten auch ohne ihn verhandelt, werden kann. Nicht rechtzeitig innerhalb der Einwendungsfrist erhobene Einwendungen sind von der Erörterung ausgeschlossen.

2. Entschädigungsansprüche, soweit über sie nicht in der .Planfeststellung dem Grunde nach zu entscheiden ist, werden nicht in dem Erörterungstermin, sondern in einem gesonderten Entschädigungsverfahren behandelt.

3. Durch die Teilnahme am Erörterungstermin oder durch Vertreterbestellung, entstehende Kosten werden nicht erstattet.

4. Der Erörterungstermin ist nicht öffentlich.

 

Dresdener Bahn-Trasse südlich von Lichtenrade - Chance für Berliner Mauerweg

Die Umweltinitiative Teltower Platte informiert:

Das Eisenbahn-Bundesamt legt zur Zeit die Planunterlagen für den beabsichtigten Ausbau der Dresdener Bahn (parallel zur S-Bahn S2) im Süden Berlins im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens aus. Ziel des Bauvorhabens ist "Wiederaufbau und Elektrifizierung der Dresdener Bahn", hier wird der Abschnitt von der Stadtkante Berlin-Lichtenrade bis zum Bahnhof Blankenfelde betrachtet.

 

Die Trasse der jetzigen S-Bahn und dann der künftigen Dresdener Bahn quert im Verlaufe des ehem. Grenzstreifens den "Berliner Mauerweg", momentan ist dieser hier unterbrochen und stellt die Spaziergänger, Wanderer und Radfahrer vor eine rund 1,5km lange und unbequeme Umleitung (entweder über Lichtenrade oder über Mahlow). Unabhängig von der Diskussion, ob die Trasse im Bereich Lichtenrade ebenerdig, im Trog oder im Tunnel entstehen wird, bietet das Verfahren die Chance, den Berliner Mauerweg mit dem Bau der Bahnstrecke wieder durchgängig zu gestalten.

 

Die Forderung aller Interessierten und "Betroffenen" sollte mindestens die Formulierung erhalten, dass "bei dem Wiederaufbau der Dresdener Bahn im Bereich des ehemaligen Grenzstreifens, unmittelbar südlich der Stadtgrenze zu Berlin-Lichtenrade, der dort verlaufende und ausgeschilderte 'Berliner Mauerweg' als durchgängige Wegeverbindung hergestellt wird. Eine Querung analog zu der Unterführung der Anhalter Bahn stellt die zu favorisierende Variante dar, eine vernünftige Anbindung zu einer weiter nördlich oder südlich gelegenen Querungsmöglichkeit sollte aber in jedem Falle zum Standard erhoben werden."

 

Bei Interesse können Sie die Planunterlagen noch bis 24.10.2006 in der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow (Karl-Marx-Platz 4, 15827 Blankenfelde; MO - DO von 9 - 12 und 13 - 15, donnerstags sogar bis 19 Uhr) einsehen. Ihre schriftliche Einwendung (mit Absender!) sollte bis spätestens 7.11.2006 in eben dieser Gemeindeverwaltung vorliegen.

 

Gerne ist die UI bei Ihrer Einwendung behilflich!

 

Umweltinitiative Teltower Platte
c/o Markus Mohn
12309 Berlin-Lichtenrade
Tel. (030) 7658 7070
markus.mohn@t-online.de
www.natur-land-forum.de -


 

 
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Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
Viel Spaß dabei!
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