Karsten Hoffmann -Lichtenrader Blogger- gestorben

Am 4. April 2006 ist Karsten Hoffmann gestorben.

Ein sympatischer sogenannter "Blogger" aus Lichtenrade, der auch viele Fotos in Lichtenrade gemacht hat und diese ins Internet stellte, ist viel zu früh gestorben. Er hinterläßt eine Frau und seinen kleinen Sohn Fabi.

Obwohl wir uns nie persönlich kennengelernt haben, hat Karsten mir viele Tipps zur Internetseite gegeben und meine Lichtenrade-Website www.lichtenrade-berlin.de liebevoll begleitet.

Ich bin sehr traurig und möchte der Familie und den Freunden mein tiefes Mitgefühl ausdrücken!

Mach´s gut Karsten! Deine Internetseite http://www.bloq7.de/ lebt weiter!

Thomas Moser 

 

Busanbindung von West-Lichtenrade -Bus 275-

Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg teilt der Bezirksverordnetenversammlung Antworten der BVG und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mit (Mitteilung vom 14.3.2006):

BVG:

"Die Auslastung der Linie 275 ist im von Ihnen angesprochenen Bereich Illigstraße und Wünsdorfer Str. unter 3 %. Wir werden regelmäßig von Anwohnern aufgefordert, die Linie wegen der geringen Auslastung einzustellen. Wir betrachten diese Linie als Zubringer zur S Bahn Lichtenrade, zu den Einkaufsmöglichkeiten und er MetroLinie M 76.

Die Betriebszeit der Linie 275 wurde zum 12.12.2004 bis ca. 21 Uhr verkürzt. Die Besetzung der Linie lag ab 19 Uhr durchschnittlich unter 1 %, samstags bei durchschnittlich 2 % und sonntags unter 2 %. Diese geringen Fahrgastzahlen lassen einen wirtschaftlichen Betrieb der Linie wochentags bis 23 Uhr, samstags über 15 Uhr hinasu sowie sonntag nicht zu."

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung:

"Die Auslastung der Omnibuslinie 275 im westlich gelegenen Verkehrsbereich von Lichtenrade ist sowohl spätabends als auch tagsüber gering und typisch für eine überwiegend mit Einzelgrundstücken bebaute Stadtrandsiedlung.

Allerdings wird nicht verkannt, dass zu den Zeiten, in denen die Linie 275 nicht verkehrt, insbesondere für Nutzer aus dem Einzugsbereich Illigstraße erhebliche Fußwege zur S-Bahn und zu den anderen Omnibuslinien entstehen.

Im Rahmen der Erarbeitung der Fortschreibung des Nahverkehrsplans für den Zeitraum 2005/2009, wird die Möglichkeit eines alternativen Omnibuseinsatzes geprüft. Das könnte beispielsweise ein sogenannter Rufbus sein, der u.a. in Westlichtenrade eingesetzt wird.

Nach Vorlage der Ergebnisse der Untersuchungen wird das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg in die endgültige Entscheidungsfindung mit einbezogen. Ein kompletter Linienverkehr, wie er bis 12. Dezember 2004 bestand, kann derzeit von der BVG auf Grund des geringen Verkehrsaufkommens nicht erwirkt werden."

 

Talentwettbewerb mit Lichtenrader Teilnehmerin

Jahr für Jahr veranstaltet Gerald Mann einen Talentwettbewerb auf dem "Internationalen Kulturlustgarten". Dieses Jahr findet das Fest vom 25. bis 28. Mai 2006 im Volkspark Mariendorf statt. Der Wettbewerb wird nur am 27. Mai um 16 Uhr auf der Hauptbühne stattfinden.

Diesmal sollen die Sieger der letzten Wettbewerbe antreten. Laura Elßel aus Lichtenrade ist dabei. 2001 war sie mit acht Jahren die jüngste alle Wettbewerbsteilnehmer. Mittlerweile ist sie 13 Jahre alt und will gewinnen.

Lichtenrade drückt ihr den Daumen!

 

Erste Bilder von Odins-Woche in den Osterferien - LortzingClub-

Klicken Sie sich in die neu gestaltete Seite von www.lortzingclub.de ein! Hier finden Sie noch mehr Fotos.

 

Geplanter Bahnhof im neuen Flughafen eine Nummer zu groß?

Da die Bahnanbindung an Schönefeld nicht zur Fertigstellung des Flughafens fertig sein wird, zumindest nicht über die Dresdner Bahn durch Lichtenrade, erhebt sich die Frage, ob der geplante Bahnhof nicht zu groß dimensioniert ist.

Der Tagesspiegel betrachtet das Thema am 10. April 2006: http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/10.04.2006/2463739.asp

 

Airportzug hat Verspätung

Die Berliner Zeitung berichtet, dass die Bahnverbindung zum Flughafen Schönefeld erst nach der Fertigstellung des neuen Airport fertig sein wird. Die Führung über die Dresdner Bahn ist auch noch von der möglichen Klage von Lichtenrader Einwohner abhängig.

Jetzt wo der Airport kommt, scheint kaum noch einer in der Politik Verständnis für die Anliegen der Lichtenrader zu haben. So schnell können sich Sichtweisen ändern .

Der Bericht: http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/540788.html

 

Rettungshunde als Fernsehstars

Till Demtrøder und Eva Klemt drehen fürs ZDF den Sonntagsfilm "Zwei Herzen und zwölf Pfoten"

Gestern am frühen Nachmittag: Auf dem Übungsgelände der Rettungshundestaffel am Miethepfad in Lichtenrade sind die Rettungshunde "Kitty" (Berner Sennenhund), "Paco" (Labrador) und "Rocky" (Golden Retriever) in ihrem Element; sie spüren vermißte Personen auf und retten somit Menschenleben. Diesmal allerdings "nur" fürs Fernsehen - für den ZDF-Sonntagsfilm "Zwei Herzen und zwölf Pfoten" (Ausstrahlung am 21. Mai um 20.15 Uhr).

Mehr in der Welt: http://www.welt.de/data/2006/04/05/870096.html

 

?Der Mond ist aufgegangen...? in Lichtenrade...Barbara Thalheim hatte Gastauftritt

Das Haus Cato Bontjes van Beek in der Mellener Straße in Lichtenrade ist seit einigen Monaten die erste Anschrift im Ort für anspruchsvolle Kultur. Tagsüber ist in der Mellener Straße 28 ein reges Treiben von Hortkindern der Käthe-Kollwitz-Schule zu beobachten. Abends konnten die Lichtenrader bislang viele Konzerte und Lesungen erleben, die immer bei freiem Eintritt mit den Spenden die Arbeit der Stadtindianer unterstützen. Sicherlich einer der Höhepunkte war am 1. April 2006 die ausgebuchte Veranstaltung unter dem Motto „Über Leben“. Die Organisatoren des Hauses, Frau Achterhagen und Johannes Schmock, konnten erstmalig eine Lesung von Regina Scheer und ein Konzert von Barbara Thalheim und Jean Pacalet zusammenführen.

Nach den einführenden Worte von Anne Achtenhagen lass Regina Scheer aus ihrem Buch „Im Schatten der Sterne - Eine jüdische Widerstandsgruppe. Das Buch erzählt von der Geschichte des Freundeskreises um Herbert Baum. Diese jungen Widerstandskämpfer schienen in kein Schema zu passen. „Einfühlsam und anschaulich erzählt Regina Scheer von ihrem Aufbegehren, ihrer Lebenslust, ihrem Mut, ihrer Tollkühnheit, ihrer Angst und ihren mitunter tragischen Verstrickungen“ schreibt treffend der Verlag.  Regina Scheer rekonstruiert das, was wirklich geschehen ist, aus Briefen, Kassibern und Gnadengesuchen, aus Berichten der wenigen Überlebenden, aus Unterlagen der Gestapo und Stasi-Akten. Fast alle, die zum Freundeskreis Baum gehörten, wurden verhaftet, hingerichtet oder im KZ ermordet.

Die schweren Worte breiteten eine nachdenkliche Stimmung im Saal aus. Unterbrochen wurde die Lesung schon von einigen passenden und beeindruckenden Liedern von Barbara Thalheim und von intensiven Akkordeoninterpretationen von Jean Pavalet.

Der zweite Teil des Abends war ausschließlich den musikalischen Künstlern vorbehalten. Langsam löste sich beim Publikum die beklemmende Schwere. Sie lauschten aufmerksam den Ansagen von Barbara Thalheim. Diese in der DDR sehr bekannte Künstlerin erhielt 2004 für die CD „Insel sein“ den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Thalheim erzählte über ihre Leben, ihre Sichtweise der Welt und berichtete von vielen Anekdoten. So auch, wie sie Jean Pacalet 1993 in Paris kennenlernte, der mit Chonsonsängerinnen aber auch gar nichts anfangen konnte. Die Liedertexte und Interpretationen der Thalheim wurden beeindruckend dem Publikum, manchmal auch mit eigener  Gitarrenbegleitung, präsentiert. Die exzellent geschulte und leicht rauchige Stimme  der Künstlerin war ein wahrer Genuss. Die Kombination mit dem Akkordeonspiel von Pacalet überstieg jedoch alle Erwartungen. Jean Pacalet verschmolz förmlich mit seinem großen Instrument, brachte Wellen zum rauschen und Vögel zum singen. Pacalet dürfte einer der größten Künstler dieses Instruments sein. Er beherrscht alle Tasten und holt den letzten Rest Luft aus dem Instrument.

Ein nachdenklich und schöner Abend, der mit viel Applaus und der Interpretation von „Der Mond ist aufgegangen“ zu Ende ging. „Große Kunst in Lichtenrade“ ist wohl die treffende Bezeichnung einer begeisterten Lichtenraderin.

 

Thomas Moser - Online-Pressedienst-Lichtenrade / www.lichtenrade-berlin.de 

 

 

?Lichtenrader Frühling beginnt mit Einweihung?

Nach langem Warten können endlich die fertiggestellten Gebäude der Annedore-Leber-Grundschule für den Ganztagsbetrieb genutzt werden. Im Rahmen des traditionellen Schulfestes fand am Freitag, dem 31. März die offizielle Einweihung durch Schulstadtrat Dieter Hapel statt. Um die vorhandenen Freiflächen der Annedore-Leber-Grundschule optimal auszunutzen, haben die Architekten den Mensa-Bereich und die Gruppenräume auf zwei Standorte verteilt. Von den 650 Schülern haben rund die Hälfte einen Hortplatz und werden in den Genuss der neuen Ganztagsräume kommen. Damit erhält die Schule – in deren Räumen übrigens der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit als Kind unterrichtet wurde – für Unterricht und Freizeit ausreichende Kapazitäten. Jetzt fehlt der Schul- und Sportgemeinde nur noch eine große Turnhalle, für die sich bereits die BVV des Bezirkes ausgesprochen hat. Nach Beendigung der Frostperiode soll auch der Schulhof neu gestaltet werden. Gemäß dem Wunsch der Kinder werden die betonversiegelten Flächen aufgebrochen und attraktive Spielflächen entstehen. Dazu gehören ein Amphitheater und eine Lehmhütte, ein Bolzplatz mit begrünten Nischen sowie Balancier- und Klettermöglichkeiten. Die Aktion „Grün macht Schule“ der Senatsschulverwaltung hatte die Zusammenarbeit mit einer Gartenarchitektin angeregt und unterstützt. Zusätzlich erhält die Schule eine Förderung durch den Schulmilchanbieter „Campina“. Bei dessen Wettbewerb „Unser Platz zum Spielen macht Schule" zählte die Lichtenrader Schule zu den Siegern
 
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Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
Viel Spaß dabei!
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