Rettungshunde in Lichtenrade

Erdbeben-Experten aus Europa, Asien, Australien und Lateinamerika treffen sich von Mittwoch an in Berlin. Bei der dreitägigen Tagung in der Urania geht es nach Angaben der Organisatoren um die neuesten Erkenntnisse zur Beurteilung von Erdbebenrisiken, zum vorbeugenden Katastrophenschutz und zu den Möglichkeiten bei akuten Hilfseinsätzen. Im Ausbildungszentrum des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in Lichtenrade wird am Donnerstag zudem vorgeführt, wie Einsatzkräfte mit Rettungshunden und modernster Ortungstechnik nach Verschütteten suchen.

Jedes Jahr werden den Angaben zufolge weltweit rund 20.000 Erd-und Seebeben registriert. Die letzten spürbaren Erdstöße in Berlin gab es im März 1977.

(aus meinberlin.de)

 

Schönefeld und Lichtenrade hängen zusammen?!

Ob die Entscheidung mit dem Flughafen Schönefeld auch unmittelbar eine Auswirkung auf den Ausbau der Dresdner Bahn haben wird, kann nur angenommen werden. Es ist noch unklar, ob die Anbindung des neuen Flughafens mit der Bahn über die Dresdner Strecke, also über Lichtenrade, erfolgt. Das Planfeststellungsverfahren für díe Dresdner Bahn läuft weiter (siehe extra Hinweise/auch bei aktuellen Tipps).

Pressestimme:

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/10669931/485072/

 

?Komm, wir gehen für unser Volk? - Stadtteilbibliothek Lichtenrade erhält den Namen von Edith Stein

 

Der Stadtteilbibliothek Lichtenrade wurde am 17. März 2006 feierlich der Name „Edith-Stein-Bibliothek“ verliehen.

Freitag vormittags in Lichtenrade, 2 Minuten vom S-Bahnhof Lichtenrade entfernt, unmittelbar an der Bahnhofstraße, genauer gesagt in der Briesingstraße 6 direkt hinter der Salvator-Kirche. Nichts lässt am Eingang des Backsteinbaues darauf schließen, dass heute der Stadtteilbibliothek in einem Festakt ein Name verliehen wird.

Über dem Eingang weist ein Schild „Stadtteilbibliothek“ auf die Einrichtung im ersten Stock hin. Sonst findet man im Gebäude noch Teile des Jugendamtes. Auch das Bürgeramt ist im Gebäude vertreten und über den rückwärtigen Eingang erreichbar. Das Gebäude diente ursprünglich jahrelang als Krankenhaus (Christophorus -Kinderkrankenhaus).

Gäste aus der Bezirkspolitik und aus vielen Lichtenrader Einrichtungen versammelten sich im Mittelteil der Bibliothek. Hier stehen sonst die Computer, die die Besucher  für wenig Geld benutzen können. Die Gäste werden von der Leiterin der Stadtteilbibliothek Frau Egenter und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern freundlich begrüßt.

Die vielen Menschen sind hier schon etwas ungewöhnlich. Aber ansonsten sieht die Bibliothek wie immer aus...Bücher, Bücher...

Der Leiter der Stadtbibliothek Dr. Engelbrecht Boese eröffnet den Festakt, nachdem das Saxophonquartett „Die Kunst der Pause“ ihre Instrumente zur Seite gelegt hat.

Feierlich stimmt der Stadtrat für Schule, Bildung und Kultur, Dieter Hapel, die Festgäste auf den Anlass der Veranstaltung ein. Hapel spricht von Edith Stein, die in einer jüdisch-orthodoxen Familie in Breslau geboren wurde. Diese deutsche Philosophin ist auch ein Vorbild und eine wahre Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts. „Die Namensgebung nach Edith Stein war Konsens aller Parteien im Bezirk“ erläutert Dieter Hapel. Hapel berichtet weiter: „Im Bezirk hat man sich verständigt, dass Straßen und Einrichtungen bei Neu- und Umbenennungen jetzt vorrangig Frauennamen erhalten sollen. Die Frauen sollen auch angemessen im Bezirk vertreten sein. Bei den Bibliotheken haben jetzt schon drei Einrichtungen Namen von bedeutenden Frauen.“

 

Der Festvortrag wird von Prof . Dr. H. D. Zimmermann von der TU Berlin gehalten. Zimmermann  kommt aus dem Institut für Literaturwissenschaft und weiß, wovon er spricht. Sein Thema „Edith Stein  - Zum Leben einer deutschen Jüdin“.

Er berichtet über das bewegte Leben. 1891 wurde sie als jüngstes von elf Kindern geboren. Sie studierte Germanistik, Geschichte, Psychologie und Philosophie. 1916 machte sie ihr Doktorexamen in Freiburg mit summa cum laude. Zwischen 1919 und 1923 unternahm sie mehrere Versuche zur Habilitation. Aber lehrende Frauen an der Universität wollte man nicht.

Edith Stein konvertierte zum Katholizismus und ließ sich am 1. Januar 1922 taufen. Sie unterrichtete dann an einer Mädchenschule für Dominikanerinnen in Speyer. 1933 trat sie in Köln in den Orden der Karmelitinnen ein und nahm den Namen Teresa Benedicta a Cruce (deutsche Bedeutung "Theresia, die vom Kreuz Gesegnete") an. In dieser Zeit unterrichtete sie am Deutschen Institut für wissenschaftliche Pädagogik in Münster. Während der NS-Zeit erhielt Edith Stein als gebürtige Jüdin Lehrverbot. 1934 siedelte sie nach Echt in Holland über. Hier entstanden ihre bedeutesten Arbeiten. Dem Terrorregime der Nazis konnte sie aber auch hier nicht entkommen und wurde 1942 nach Auschwitz deportiert und in Birkenau in der Gaskammer ermordet. Beim Verlassen ihres Klosters fasste Edith ihre Schwester bei der Hand und sagte nur: "Komm, wir gehen für unser Volk."

Am 1. Mai 1987 wurde Edith Stein als erste katholische Märtyrerin jüdischer Abstammung von Papst Johannes II. selig und am 11. Oktober 1998 heilig gesprochen.

Zimmermann Ausführungen wurden aufmerksam von den Anwesenden verfolgt. Pfarrer Lau aus der angrenzenden Salvator-Gemeinde begrüße die Namensgebung ausdrücklich.

Die zwei Frauen und zwei Männer des Saxophonquartetts rundeten die Veranstaltung mit unterhaltender Musik, die aber auch unter die Haut gehen konnte, ab.

Die Lichtenrader Kultureinrichtung hat einen bedeutenden Namen erhalten: Edith-Stein-Bibliothek.

Online-Pressedienst-Lichtenrade (Thomas Moser)

 

Hochwasser am Herthateich

Die Umweltinitiative Teltower Platte informiert:
 
Seit Ende Januar hat der Winter dem Herthateich zwischen Lichtenrade und Kleinziethen die höchsten Wasserstände seit seiner Wiederherstellung im Jahre 1992 beschert.
Die Kombination aus lange Zeit tiefgründig gefrorenem Boden, der ein Eindringen von Schmelz- und Niederschlagswasser verhindert hat und nach wie vor verhindert, und den reichlichen Niederschlägen Ende Januar/ Anfang Februar hat binnen weniger Tage zu einem rapiden Anstieg des Wasserspiegels im Herthateich gesorgt.
 
Dem Teich, der sich insgesamt in einer großflächigen Senke befindet und damit ein relativ großes Einzugsgebiet für Oberflächenwasser besitzt, flossen regelrecht die Wassermassen zu. Vom Fuchsberg herab sammelte sich das Wasser auf dem gefrorenen Feld östlich des Herthateiches, staute sich dort zu einer riesigen Fläche auf und floß sturzbach-ähnlich durch einen schmalen Durchlaß dem Teich zu. Diese Zuflußmöglichkeit wurde geschaffen, in dem der Erdwall, auf derm der Rundweg um den Teich führt und Ausblicke auf Wasser und Feld bietet, aufgebrochen wurde. Speziell für solche Wetter-Wasser-Lagen, die alle paar Jahre auftreten, hatte die UI Teltower Platte im August 2000 Spendengelder investiert und eine regionale Firma mit den Arbeiten beauftragt.
Das Ausmaß ist dieses Jahr allerdings extrem, selbst bis rund 40m weit in den westlich angrenzenden, aufgeforsteten Stieleichenbestand dehnte sich der Teich aus. Noch kann man die vorbeiführende Birkenallee nicht optimal benutzen, wenn die nächste Tauperiode kommt, wird es hier sicher einige Zeit recht feucht und matschig bleiben.

Die UI wertet die Wassersituation als positiv für die Entwicklung des Geländes, dadurch wird die natürliche Dynamik derartiger Biotope aufrecht erhalten. Die UI-Experten für Botanik und Amphibien werden die Entwicklungen im laufenden Jahr mit besonderem Augenmerk beobachten. Und nach wie vor gilt natürlich, dass das Herthateich-Areal nur auf dem angelegten Rundweg zu begehen ist, die Barriere soll zum Schutz von Flora und Fauna nicht überschritten werden. Mehrere gepflegte Blickschneisen garantieren auch die ausreichende Einsicht auf das Gewässer.
 
Fotos dazu unter www.natur-land-forum.de, dort auf die aktuelle UI-Info klicken.
 

Fluchtversuch bei Gefangenentransport aus Lichtenrade

Der jüngste der drei angeklagten Brüder im Prozess um den so genannten Ehrenmord an der Deutsch-Türkin Hatun Sürücü hat am Donnerstag bei einem Gefangenentransport einen Fluchtversuch unternommen. Einem Bericht zufolge hatte er Übelkeit vorgetäuscht. Er ist in der Jugendstrafanstalt Kieferngrund in Lichtenrade untergebracht.

Hier lesen Sie mehr:

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/532936.html

http://www.rp-online.de/public/article/nachrichten/journal/justiz/deutschland/320919

http://morgenpost.berlin1.de/content/2006/03/10/berlin/815881.html

Fluchtversuch mit parlamentarischem Nachspiel.

Mehr zum lesen: http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/534820.html

 

21. Frauenmärz in Lichtenrade - Lichtenrade ist super!

„Die lange Tradition vom Frauenmärz in Tempelhof-Schöneberg wird fortgesetzt!“ Dies war die wichtigste Nachricht, die der Bezirksbürgermeister Ekkehard Band in seiner Ansprache zur Eröffnung verkündete.

Die Eröffnung des Frauenmärz fand am 3.3.2006 im Gemeinschaftshaus Lichtenrade statt. Jeder Stuhl im Saal war unmittelbar nach der Öffnung des Saales besetzt. Ein reges Treiben herrschte im Vorraum und in den angrenzenden Räumen vom Seniorenclub. Frohe Erwartung war in den Augen der Besucherinnen und Besucher zu lesen. Ja, auch einige männliche Exemplare waren vertreten und herzlich willkommen.

Im Saal saß man nun schon und die Band „BrassAppeal“ sorgte für Kurzweil. Bei fetziger Blasmusik tanzten die vier Frauen durch den Saal und überbrückten die Zeit bis zur offiziellen Eröffnung. An zwei Leinwänden wurden „historische“ Fotos der letzten Veranstaltungen gezeigt. So konnte man den jungen Klaus Wowereit, damals noch Volksbildungsstadtrat, sehen. Er hat stets die Veranstaltung gestützt.

Kurz nach zwanzig Uhr ging das Licht aus. „BrassAppeal“ brachte noch einiges von ihrer Musikshow zu Gehör und die Journalistin Petra Schwarz, Moderatorin des Abends, sagte die erste Rednerin an. Bürgermeisterin und Senatorin für Justiz Karin Schubert eröffnete die Veranstaltung. Sie erzählte humorvoll und locker von ihren beruflichen Erlebnissen und ihrer Sicht der Frauenförderung. Es war ein Ohrenschmaus der Rede zu lauschen. Mit den Worten: „Hiermit eröffne ich den 21. Frauenmärz“, konnte die Veranstaltung so richtig losgehen. Bezirksbürgermeister Band und Bezirksstadtrat Hapel rundeten den Beginn mit Wortbeiträgen ab. Hapel las auch die Grußworte der Schirmherrin und Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Dr. Urula von der Leyen vor.

Die „Bunten Zellen“, ein deutsch-türkisches Theaterprojekt im Nachbarschaftszentrum Schöneberg, stimmten ein Lied an. Das „Werkhaus Anti Rost“ aus Mariendorf legte eine Modenschau auf die Bühne, wo selbst Claudia Schiffer neidisch werden würde. So wurden u.a. Trümmerfrauen, Petticoat-Girls, elegante Damen und „Emma“-Frauen in einer sehr alternativen Schau zur „Rolle der Frau“ gezeigt. Spontan, locker und unterhaltsam führte die Organisatorin Ute Knarr-Herriger durch die Modenschau der Jahrzehnte.

In der Pause konnten sich die Gäste von der ufaBäckerei bewirten lassen. Dies galt natürlich nur für die Menschen, die Geduld an den langen Schlangen vor der Theke bewiesen.

Das „Kabarett Korsett“ (http://www.kabarett-korsett.de) fehlten auch dieses Jahr nicht auf dem Fest. Sie zeigten schwungvoll und gekonnt Ausschnitte aus dem neuen Programm „Mit allen Wasssern gewaschen“. Übrigens wird das Kabarett am 2. April 2006 im Gemeinschaftshaus Lichtenrade im Rahmen einer Volkshochschulveranstaltung mit freien Eintritt auftreten. Eine Reservierung ist jedoch erforderlich (Marion Schüttrup 030 - 7846430 oder per Mail monikaw@kabarett-korsett.de). Dort kann man noch mal die Kölsche Putzfrau von Kohl, Schröder und Merkel erleben, wie sie aus dem Nähkästchen plaudert oder die Gesundheitsministerin Ulla Schmidt alternative Tipps zur Gesundheitsreform vorstellt.

Die Krönung des Abend war dann jedoch Maren Kroymann mit ihrer Band. Die stellte Ausschnitte aus dem Programm „Gebrauchte Lieder“ vor. „Lichtenrade ist super, es wurde ja auch langsam Zeit, dass wir mal hier sind“ waren Maren Kroymann´s erste Worte. Damit hatte sie das Publikum gekonnt auf ihre Seite gezogen, was sie aber gar nicht brauchte. Die Frauenmärz-Besucher lauschten fasziniert den Ausführungen der Künstlerin zu den Frauen und Männer der fünfziger Jahre. Im Westen von Deutschland rauschten die Wildgänse durch die Nacht, die „Ami-Jungs“ überzeugten durch ihre sensiblere Lockerheit. Die Cowboysongs von Hank Williams, der Rock´n Roll von Elvis aber auch Udo Jürgens brachte Kroymann exzellent zur Geltung. Mit ihrer starken Röhre, manchmal hingehaucht, konnte sie alle Songs überzeugend interpretieren. Zum Thema Selbstmitleid hat sie den Deutschen auf den Mund geschaut „Selbstmitleid ist vitale Lebensenergie, man muss es nur können!“ und „...

aber ich will ja nicht klagen“ bis zur „Kompetenz für Depressionen“ spielte Kroymann mit einer Leichtigkeit mit den Worten.

Den Applaus und viele Lacher hatte sie auch auf ihrer Seite, als sie erklärte: „Allgemeingut wird ein Gedanke, wenn er in der Hitparade war - Dies macht Dieter Bohlen so gefährlich“.

Sprachwitz und gekonnte Liedinterpretationen brachten beim Publikum wahre Begeisterungsstürme hervor.

Der Abend war rundum gelungen!

So langsam kann wirklich nicht mehr von der Kulturwüste in Lichtenrade oder im Bezirk gesprochen werden. Der Frauenmärz ist ein gutes Stück daran beteiligt.

Den Organisatorinnen Ute Knarr-Herriger und Melanie Kühnemann sei Dank gesagt. Lichtenrade freut sich auf den 22. Frauenmärz!

Die vielen interessanten Programmpunkte findet man im Internet unter http://www.frauenmaerz.de

Online-Pressedienst-Lichtenrade/Thomas Moser

 

Die Parkgestalter? im LortzingClub - Kinder und Anwohnerbeteiligung erwünscht!

 Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und Anwohnern an der Neugestaltung des Außengeländes

 

 Ab dem 30. März, immer donnerstags von16 Uhr bis 17.30 Uhr lädt der LortzingClub alle Kinder, Jugendlichen und Anwohner ein, neue Ideen für das große Außengelände zu suchen, zu malen und zu diskutieren.

Ziel ist es, in einem überschaubaren zeitlichen Rahmen einen Ort zu gestalten, der allen Besuchergruppen mit ihren vielfältigen Bedürfnissen gerecht wird.

Es soll damit auch erreicht werden, dass es in dieser südlichen Lage Lichtenrades einen neuen, spannenden, kreativen und auch erholsamen Ort geben wird, der von den Beteiligten selber mitbestimmt worden ist.

Der Kreativität sind dabei erst einmal keine Grenzen gesetzt. So kann es bspw. eine inhaltliche-künstlerische Auseinandersetzung mit dem „Musikerviertel“ geben, aber auch der Wunsch nach wohnortnaher Erholung, z. B. durch die Errichtung von weiteren öffentlich zugänglichen Freizeitmöglichkeiten oder eines nachbarschaftlich organisierten Kaffees ist denkbar. Die Ideen der Kinder liegen dem Veranstalter dabei besonders am Herzen, denn die sind die eigentlichen Experten für ihre Freizeitgestaltung.

Die Präsentation der Ergebnisse soll in Form einer Ausstellung mit anschließender Diskussion am Freitag, den 19. Mai im LortzingClub stattfinden.

Bis dahin freut sich der LortzingClub über die vielen spannende Ideen.

           

 

            Donnerstag 16h bis 17.30h

            LortzingClub

            Lortzingstraße 16 * 12307 Berlin

            Tel.: 7560-8232

            team@lortzingclub.de

 
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Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
Viel Spaß dabei!
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