Hochwasser am Herthateich

Die Umweltinitiative Teltower Platte informiert:
 
Seit Ende Januar hat der Winter dem Herthateich zwischen Lichtenrade und Kleinziethen die höchsten Wasserstände seit seiner Wiederherstellung im Jahre 1992 beschert.
Die Kombination aus lange Zeit tiefgründig gefrorenem Boden, der ein Eindringen von Schmelz- und Niederschlagswasser verhindert hat und nach wie vor verhindert, und den reichlichen Niederschlägen Ende Januar/ Anfang Februar hat binnen weniger Tage zu einem rapiden Anstieg des Wasserspiegels im Herthateich gesorgt.
 
Dem Teich, der sich insgesamt in einer großflächigen Senke befindet und damit ein relativ großes Einzugsgebiet für Oberflächenwasser besitzt, flossen regelrecht die Wassermassen zu. Vom Fuchsberg herab sammelte sich das Wasser auf dem gefrorenen Feld östlich des Herthateiches, staute sich dort zu einer riesigen Fläche auf und floß sturzbach-ähnlich durch einen schmalen Durchlaß dem Teich zu. Diese Zuflußmöglichkeit wurde geschaffen, in dem der Erdwall, auf derm der Rundweg um den Teich führt und Ausblicke auf Wasser und Feld bietet, aufgebrochen wurde. Speziell für solche Wetter-Wasser-Lagen, die alle paar Jahre auftreten, hatte die UI Teltower Platte im August 2000 Spendengelder investiert und eine regionale Firma mit den Arbeiten beauftragt.
Das Ausmaß ist dieses Jahr allerdings extrem, selbst bis rund 40m weit in den westlich angrenzenden, aufgeforsteten Stieleichenbestand dehnte sich der Teich aus. Noch kann man die vorbeiführende Birkenallee nicht optimal benutzen, wenn die nächste Tauperiode kommt, wird es hier sicher einige Zeit recht feucht und matschig bleiben.

Die UI wertet die Wassersituation als positiv für die Entwicklung des Geländes, dadurch wird die natürliche Dynamik derartiger Biotope aufrecht erhalten. Die UI-Experten für Botanik und Amphibien werden die Entwicklungen im laufenden Jahr mit besonderem Augenmerk beobachten. Und nach wie vor gilt natürlich, dass das Herthateich-Areal nur auf dem angelegten Rundweg zu begehen ist, die Barriere soll zum Schutz von Flora und Fauna nicht überschritten werden. Mehrere gepflegte Blickschneisen garantieren auch die ausreichende Einsicht auf das Gewässer.
 
Fotos dazu unter www.natur-land-forum.de, dort auf die aktuelle UI-Info klicken.

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