Lichtenrader Rechtsanwalt ging erst 1939 nach Palästina
Chinesische Gäste im Bezirk - Gegenbesuch bei der Bruno-H.-Bürgel-Grundschule
Der Besuch im Rathaus Schöneberg ist einer der Programmpunkte des Gegenbesuches der Pekinger Schule bei der Bruno-H.-Bürgel-Grundschule, die im April diesen Jahres die überaus große Gastfreundschaft ihrer Partnerschule in Peking erleben durfte.
Auf die 12-köpfige Delegation, die vom 26. September bis 1. Oktober in Berlin weilt, wartet ein umfangreiches Programm. Neben dem Besuch der chinesischen Botschaft und der Besichtigung Berliner Sehenswürdigkeiten wird auch ein Einblick in das deutsche Schulsystem am Beispiel der Bruno-H.-Bürgel-Grundschule vermittelt.
Vandalismus beim Waldlehrpfad
Trinken für Jugendliche erwünscht
Die Stadträtin Angelika Schöttler eröffnete gemeinsam mit Stadtrat Dieter Hapel am 5. September im Nachbarschafts- und Familienzentrum der AHB-Berlin Süd gGmbH die „Mach-Bar-Tour“ der Verbraucherzentrale.
Durch Bars zu ziehen und an Trendgetränken zu nippen war vom 5. – 8.09.2005 für Schülerinnen und Schüler des Georg Büchner Gymnasium zur Abwechslung mal ganz legal: Die Jugendlichen setzten sich während ihres Unterrichts bei einer „Zechtour“ mit dem Nutzen und den Marketingstrategien von trendigen Mixgetränken auseinander, die sie so gerne trinken. Was an der einträglichen Verkaufsmasche dran und in Energydrinks, Sport- und Isogetränken so alles drin ist, wollte die „Mach-Bar-Tour - Trendgetränke - was ist dran, was ist drin?“
jungen Leuten als Hauptzielgruppe dieser „Drinks“ vermitteln und sie dabei in ansprechender Form über Unsinn und Alternativen aufklären.
Die Jugendlichen sollten unter Berücksichtigung erlebnisorientierter und interaktiver Elemente zu einem gesundheitsbewussten und umweltverträglichen Ernährungsverhalten motiviert werden.
Insbesondere sollten sie
· Zutaten, Inhalts- und Zusatzstoffe in „Trendgetränken“ kennen lernen und deren Stellenwert für eine gesunde Ernährungsweise einschätzen können
· erarbeiten, welche schmackhaften, bedarfsgerechten Alternativen vorhanden sind, insbesondere welche Zutaten in einem Getränk sinnvoll sind, um im Rahmen einer abwechslungsreichen Ernährung tatsächlich „fit und leistungsstark“ zu sein
· erkennen, welche Werbestrategien die Lebensmittelindustrie einsetzt, um Jugendliche zum Kauf solcher Trendgetränke zu bewegen
· erkennen, dass die verschiedenen Getränkeverpackungen in unterschiedlichem Maß die Umwelt belasten
· anhand der zur Verfügung gestellten Unterlagen erarbeiten, wie ein Sport- und Fitnessgetränk umweltverträglich, sicher und bequem verpackt werden kann
· ihr eigenes Konsumverhalten reflektieren, auch im Hinblick auf das ihnen zur Verfügung stehende Budget
Der in fünf verschiedene „Bars“ aufgeteilte interaktive Parcours der Verbraucherzentralen wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft im Rahmen der Kampagne „KINDER LEICHT – BESSER ESSEN – MEHR BEWEGEN“ gefördert.
Alternative für Tunnel ? - Dresdner Bahn in der Diskussion
Wie aus der Berliner Woche (Nr. 36 vom 7. September 2005) zu entnehmen ist, macht die Grüne Liga auf einen Alternativvorschlag von Sven Andersen aufmerksam, der in der "Eisenbahn-Revue-International" (4/2005) als Vorschlag bringt, den Fernverkehr Berlin-Dresen über Jüterbog-Falckenberg-Röderau (Anhalter Bahn) zu führen. Gründe dafür sind die bessere Strecke und die günstigeren Kosten. Damit würden zumindest "nur" die Regionalzüge durch Lichtenrade rollen.
Die Schallschutzmauern würden ohne Tunnel trotzdem den Ortsteil durchschneiden. Außerdem läuft das Planfeststellungsverfahren, nachdem auch ICE-Züge durch Lichtenrade rollen sollen. Inwiefern weitere Vorschläge überhaupt noch von der Bahn in Erwägung gezogen werden, ist fraglich.