Lichtenrader Rechtsanwalt ging erst 1939 nach Palästina

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Texte des Vergessen" im Haus Cato Bontjes van Beek wurde "Der lange Weg nach Palästina", die Geschichte einer Lichtenrader Familie in Briefen, vorgestellt. Mitglieder der Lichtenrader Geschichtswerkstatt lasen Briefe von Ernst Pinner aus der Zeit von 1910 bis 1947 an seine Schwester. Der Lichtenrader Rechtsanwalt (wohnhaft in der Paetschstr. 28) reflektierte in den Briefen über Judentum, Gesellschaft und Politik. Ernst Pinner beleuchtete die damalige Zeit und gab ein Bild in sein persönliches Schicksal. Erst im August 1939 ist er nach Palästina ausgereist. Pinner liebte sein Land und wollte in Deutschland bleiben. Das Berufsverbot, die allgemeine Situation der Judenverfolgung und die Quälereien der Kinder in der Schule zwangen die Familie dann doch zur Ausreise. Die Geschichtswerkstatt hat mit den Kindern von Pinner Kontakt aufgenommen und konnten so das Bild der damaligen Zeit vervollständigen. Viele Briefe konnten nur Andeutungen enthalten. Die Angst der Zensur war dabei sicher der Hintergrund. In Palästina (noch vor der Staatsgründung von Israel) fing die Familie ihr Leben bei Null an und bauten eine Hühnerfarm auf. Die Veranstaltung war stimmungsvoll vom 13 jährigen Pianisten Marlon umrahmt.
 

Chinesische Gäste im Bezirk - Gegenbesuch bei der Bruno-H.-Bürgel-Grundschule

Am Mittwoch, dem 28. September, empfängt der Stadtrat für Schule, Bildung und Kultur, Dieter Hapel, Schülerinnen, Schüler und Lehrer der „Wan Quan Xiao Xue” Grundschule aus Peking.
Der Besuch im Rathaus Schöneberg ist einer der Programmpunkte des Gegenbesuches der Pekinger Schule bei der Bruno-H.-Bürgel-Grundschule, die im April diesen Jahres die überaus große Gastfreundschaft ihrer Partnerschule in Peking erleben durfte.
Auf die 12-köpfige Delegation, die vom 26. September bis 1. Oktober in Berlin weilt, wartet ein umfangreiches Programm. Neben dem Besuch der chinesischen Botschaft und der Besichtigung Berliner Sehenswürdigkeiten wird auch ein Einblick in das deutsche Schulsystem am Beispiel der Bruno-H.-Bürgel-Grundschule vermittelt.

 

Vandalismus beim Waldlehrpfad

Die Bürgerintiative "Rettet die Marienfelder Feldmark" hat mit viel Liebe einen Waldlehrpfad zusammengestellt. Wie Frau Gäsche aus der BI mitteilt, sind bereits fünf der zehn Schautafeln zum zweiten Mal mutwillig zerstört. Die Bürgerinitiative "Rettet die Marienfelder Feldmark", die Lokale Agenda 21 Tempelhof-Schöneberg und der Förster (Herr Bartsch) vom Forstamt Wuhlheide wollen mit den Schautafeln eigentlich den großen und kleinen Menschen die Flora und Fauna näherbringen. Es werden alle Nutzer unser schönen Wälder aufgefordert, sorgsamer mit unserer Umwelt umzugehen. Es gibt viele Menschen, die sich an den Informationen erfreuen! ... und so soll es auch bitte bleiben!
 

Trinken für Jugendliche erwünscht

Die Stadträtin  Angelika Schöttler eröffnete gemeinsam mit Stadtrat Dieter Hapel  am 5. September im Nachbarschafts- und Familienzentrum der AHB-Berlin Süd gGmbH  die „Mach-Bar-Tour“ der Verbraucherzentrale.

 

Durch Bars zu ziehen und an Trendgetränken zu nippen war vom 5. – 8.09.2005 für Schülerinnen und Schüler des Georg Büchner Gymnasium zur Abwechslung mal ganz legal: Die Jugendlichen setzten sich während ihres Unterrichts bei einer „Zechtour“ mit dem Nutzen und den Marke­tingstrate­gien von trendigen Mixgetränken auseinander, die sie so gerne trinken. Was an der einträglichen Verkaufsmasche dran und in Energydrinks, Sport- und Isogetränken so alles drin ist, wollte die „Mach-Bar-Tour - Trend­getränke - was ist dran, was ist drin?“

jungen Leuten als Hauptziel­gruppe dieser „Drinks“ vermitteln und sie dabei in ansprechender Form über Unsinn und Alternativen aufklären. 

 

Die Jugendlichen sollten unter Berücksichtigung erlebnisorientierter und interaktiver Elemente zu einem gesundheitsbewussten und umweltverträglichen Ernährungsverhalten motiviert werden.

Insbesondere sollten sie

·        Zutaten, Inhalts- und Zusatzstoffe in „Trendgetränken“ kennen lernen und deren Stellenwert für eine gesunde Ernährungsweise einschätzen können

·        erarbeiten, welche schmackhaften, bedarfsgerechten Alternativen vorhanden sind, insbesondere welche Zutaten in einem Getränk sinnvoll sind, um im Rahmen einer abwechslungsreichen Ernährung tatsächlich „fit und leistungsstark“ zu sein

·        erkennen, welche Werbestrategien die Lebensmittelindustrie einsetzt, um Jugendliche zum Kauf solcher Trendgetränke zu bewegen

·        erkennen, dass die verschiedenen Getränkeverpackungen in unterschiedlichem Maß die Umwelt belasten

·        anhand der zur Verfügung gestellten Unterlagen erarbeiten, wie ein Sport- und Fitnessgetränk umweltverträglich, sicher und bequem verpackt werden kann

·        ihr eigenes Konsumverhalten reflektieren, auch im Hinblick auf das ihnen zur Verfügung stehende Budget

 

Der in fünf verschiedene „Bars“ aufge­teilte interaktive Parcours der Verbraucherzentralen wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Verbraucher­schutz, Ernährung und Landwirtschaft im Rahmen der Kampagne „KINDER LEICHT – BESSER ESSEN – MEHR BEWEGEN“ gefördert.

 

Alternative für Tunnel ? - Dresdner Bahn in der Diskussion

Wie aus der Berliner Woche (Nr. 36 vom 7. September 2005) zu entnehmen ist, macht die Grüne Liga auf einen Alternativvorschlag von Sven Andersen aufmerksam, der in der "Eisenbahn-Revue-International" (4/2005) als Vorschlag bringt, den Fernverkehr Berlin-Dresen über Jüterbog-Falckenberg-Röderau (Anhalter Bahn) zu führen. Gründe dafür sind die bessere Strecke und die günstigeren Kosten. Damit würden zumindest "nur" die Regionalzüge durch Lichtenrade rollen.

Die Schallschutzmauern würden ohne Tunnel trotzdem den Ortsteil durchschneiden. Außerdem läuft das Planfeststellungsverfahren, nachdem auch ICE-Züge durch Lichtenrade rollen sollen. Inwiefern weitere Vorschläge überhaupt noch von der Bahn in Erwägung gezogen werden, ist fraglich.

 
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Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
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