F.D.P. Fraktionsvorsitzender der BVV für Tunnellösung in Lichtenrade

Der F.D.P. Fraktionsvorsitzende Albert Weingartner kritisiert die Zerschneidung von Lichtenrade durch den geplanten Ausbau der Dresdner Bahn. "Die neuen Unterlagen sind ein Schlag ins Gesicht der Bürgerinnnen und Bürger in Lichtenrade. Wenn es so umgesetzt wird, wird Lichtenrade in der Mitte durchgeschnitten" . Er unterstützt ausdrücklich das Anliegen der Bürgerinitiative und fordert den Senat auf, das Verfahren erneut so lange offen zu halten, bis die Bahn zu ihren gebrochenen Versprechen der Tunnellösung zurückfindet
 

Protestveranstaltung Dresdner Bahn - Bahn zerschneidet Lichtenrade

Am 19. August fand  im Gemeinschaftshaus Lichtenrade eine Prostestveranstaltung der Bürgerinitiative "Dresdner Bahn" statt. Anwesend als Senatsvertreter war Dr. Kalender und die MdB Könighaus (F.D.P.) und Rzepka (CDU) sowie der Wahlkreisabgeordnete Nicolas Zimmer (CDU). Der Reg. Bürgermeister Wowereit hatte in einem Gespräch am 12.8. nochmals betont, dass er zu den Zielen der BI steht. Anlass der Veranstaltung war, dass  jetzt Ergängzungsunterlagen für das Planfeststellungsverfahren im Gemeinschaftshaus ausliegen (Termine siehe Aktuelle Tipps). Besonders ist bei den neuen Unterlagen zu vermerken, dass bei der S-Bahn kein Erschütterungsschutz mehr vorgesehen ist. Ansonsten bleibt es bei der Untertunnelung der Straße am S-Bahnhof Lichtenrade und der Schließung des Bahnübergangs in der Goltzstraße/Wolziger Zeile.
Der Senatsvertreter teilt mit, dass die Bemühungen des Senats zur Änderung der Pläne keinen Erfolg hatten und die überarbeiteten Teile nun nach dem Gesetz auszulegen sind. Die alten Unterlagen werden aber auch zugänglich sein. Im Jahre 2006 wird dann ein Erörterungstermin stattfinden. Der Senat bleibt zwar bei seiner ablehnenden Haltung, man wird sich aber einer Klage nicht anschließen. Herr Rzepka teilt mit, dass die Bundestagsfraktion der CDU sich für die Tunnellösung positioniert hat. Er geht davon aus, dass dies nach den Wahlen bei einer möglichen Regierungsübernahme dabei verbleibe.  Herr Zimmer kritisiert die Bereitschaft des Senats sich einer Klage anzuschließen. Herr Mertins von der BI stellt noch einige Details vor. So werden die Fernbahngleise in Schotteroberbauweise angelegt. Die Erschütterungern sind in mindestens 200 m Entfernung zu spüren. Schallschutzwände sind in 4 m Höhe vorgesehen. Effektiv wären diese jedoch erst in einer Höhe von 8 m.
Es wird davon ausgegangen, dass sich Neubürger noch gegen die  Pläne wehren können. Diese müßten in das Planfeststellungsverfahren mit einbezogen werden. Es wurde auf die Notwendigkeit der finanziellen Untersützung der BI für eine Prozess hingewiesen (siehe hier auch Aktuelle Tipps). Die Auslegung der Unterlagen läuft noch bis zum 22. September im Gemeinschaftshaus Lichtenrade.
Hinweis des Verfasses: Ich finde es besonders bemerkswert, dass die Schallschutzwände an der Stelle, wo sich der Schall weit verbreiten kann, nämlich am neuen Tunnel auf Höhe der jetzigen Schranke, die Wand aus Gründen der Statik nur 2,50 m hoch werden soll (sonst 4 m). Statik ist offensichtlich wichtiger als Schallschutz für die Bürger!
 

Bürgerinitiative "Rettet die Marienfelder Feldmark" wird 20 Jahre jung

Die Bürgerinitiative gibt es mittlerweile schon 20 Jahre. Herzlichen Glückwunsch! Das war für die Bürgerinitiative, aber auch für Gäste, für alte und junge Wegbegleiter ein Grund zum Feiern. Am 20. August war es dann soweit. Am Rande der Marienfelder Feldmark (verlängerte Blohm/Ecke Egestorffstraße) wurde gefeiert und informiert. 

 Besonders interessant war dann die Begehung der Feldmark mit Frau Müller.

 

Die BI hatte schon viele Erfolge: Die Feldmark wurde im Landschaftsplan gesichert, der ehemalige Grenzweg blieb erhalten und wurde aufgeforstet, die Klärschlammverbrennungsanlage wurde nicht gebaut u.v.a. Die akiven Bürger kümmern sich zum Beispiel weiter darum, dass Lehrpfade errichtet und Insektenwände aufgestellt werden. Das Engagement dieser Bürger sichert allen Lichtenrader Bügern ein Stück mehr Lebensqualität. Sie treffen sich jeden 1. Mittwoch im Monat um 19 Uhr im Nachbarschaftszentrum Lichtenrade, Finchleystraße 10. NEUESTE INFORMATIONEN: Die BI hat das zweite "Insektenhotel" am 05.08.2005 im südlichen Teil des Lichtenrader Wäldchens an der Egesdorffstraße/Ecke Blohmstraße eröffnet. Die Herberge für Insekten wird von den Tieren zahlreich angenommen. In der Bauweise wurde die zweite Insektenwand etwas abgewandelt. Ein Lehrpfad mit Auskunft über Wald und Flur ist neu errichtet worden und wird jedoch noch ausgebaut. Im Oktober soll dann die dritte Insektenwand aufgebaut werden. Kontakt: Ingetraud Müller Tel: 7463527 und Monika Gäsche Tel: 7458502

 

LortzingClub und die "Reise nach Neptunien" .- Impressionen der Sommeraktion

 

Im Tangoschritt von Lichtenrade zur ufaFabrik

Was ist Tango? Welche Gefühle entdeckt man beim Tango? Woher kommt Tango?

"Im engeren Sinne ein aus Argentinien und Uruguay (La-Plata-Gebiet) stammender Gesellschaftstanz, heute Standardtanz im Turniertanzprogramm" heißt es trocken im Brockhaus.

Die ufaFabrik beantwortet diese Fragen vorzüglich. Im neuen Programm "sunset varieté - Sind wir nicht alle ein bisschen Tango?" lässt der Comedian Martin Quilitz die Zuschauer in die Welt des Tanzes eintauchen. Da gibt es nicht nur leidenschaftliche Tango-Tänze, sondern auch Hoch- und Vertikalseilakrobatik und ein Pärchen mit wundervollen Einlagen, bei denen kein Auge trocken bleibt und die Lachmuskeln garantiert beansprucht werden.

Die wundervollen Künstler verwöhnen die Gäste in der überdachten OpenAir-Bühne der ufaFabrik in der Tempelhofer Viktoriastraße. Sie sollten bei frischem Wetter nur etwas warmes zum überziehen mitnehmen.

Unterhalt vom Besten! Für Lichtenrader das nahe Kulturvergnügen! 

Bis zum 27.8. (Mo-Sa jeweils 20.30 Uhr (10 bzw. 14 €)

www.ufafabrik.de

 
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Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
Viel Spaß dabei!
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