Grundeigentümerverein bepflanzt Hochbeete

Am Samstag, den 14.05.2016 haben Mitglieder des Grundeigentümervereins Berlin-Lichtenrade e.V. wieder die Hochbeete in der Lichtenrader Bahnhofstraße Ecke Zescher Straße bepflanzt.


Nach dem gründlichen Umgraben und der Beseitigung von Abfällen konnten die von den Firmen Blumenhaus Kabisch, Daniela Happe und Exner Grüne Technik GmbH gespendeten Blumen gepflanzt werden. Tatkräftig mitgeholfen hat Bezirksstadtrat Oliver Schworck.

„Wir danken den uns schon seit mehreren Jahren unterstützenden Firmen und freuen uns über die positive Resonanz der Lichtenrader.“ so der Vorsitzende Frank Behrend. „Schön wäre es, wenn sich noch weitere Anwohner oder Geschäftsinhaber um die in der Bahnhofstraße vorhandenen Grünflächen kümmern würden.“


Fotos: Grundeigentümervereins Berlin-Lichtenrade e.V.

 

Gartenausstellung vom Lichtpunkt 49: Immer wieder etwas Besonderes!

Ein herrlicher Sonntag war es am 22. Mai 2016. Eine perfekte Temperatur, fast bis 30 Grad, war die beste Voraussetzung für die 4. Gartenausstellung der Künstlergemeinschaft „Lichtpunkt 49“.


Die Künstlerin Sylvia Zeeck war wieder Gastgeberin...


Nur ab und an brachte eine kleine Windbö vereinzelte Kunstwerke kurzfristig ins Wanken. Die Künstlergruppe hat sich nach der ehemaligen Lichtenrader Postleitzahl „49“ benannt ist.


Für die Ausstellung haben sich wieder die verschiedenste Künste und Handwerke zusammen getan, um sich im Garten der Künstlerin Sylvia Zeeck im Lichtenrader Rotenkruger Weg zu präsentieren.



Zu sehen gab es Kreidebilder, grafische Werke und Collagen zum Thema „Sonnenbilder“ von der Gastgeberin Sylvia Zeeck. Immer wieder ein Hingucker der besonderen Art!



Auch war wieder „Niels der Kupferklopfer“ mit wunderschön symbolhaftem Schmuck und Gebrauchsgegenständen aus handgefertigten Perlen, Silber, Kupfer oder Bronzedraht dabei. Der Lichtenrader ist immer wieder auf verschiedenen Märkten zu finden und lebt für sein Kunsthandwerk. Bei dem Kupferklopfer findet man immer für sich und Andere das richtige individuelle Geschenk.

Regine Klimes verkaufte ihre selbst hergestellten edlen Naturseifen. Sie betreibt eine kleine duftende Seifenmanufaktur „Hauptstadt Seife“. in Lichtenrade- Bei Ihr werden alle Seifen ausschließlich im Kaltverfahren hergestellt und sind nicht überfettet.

Als vierter Akteur präsentierte sich der Stahlbildhauer Karl Menzen.




Seine Kunst lässt sich als skulpturaler Konstruktivismus bezeichnen, der in der Regel ohne die Schärfe des rechten Winkels und die Strenge geometrisch exakter Formen auskommt. Kein Detail und erst recht kein schmückendes oder verzierendes Element lenkt bei Menzen vom Wesentlichen ab.


Nicht auf der Ankündigung stand Marianne Steinig, die unter dem Loge „BY NANNY“ besondere Textilien und mehr angeboten hat.

Hier fanden einige Käufer schnell etwas passendes. So waren die beliebten farbenfrohen Textilbeutel und Kissen an diesem sonnigen Sonntag ein beliebtes Kaufobjekt.


Die Lichtenrader dürfen sich schon auf die Ausstellung im nächsten Jahr freuen.

Thomas Moser

http://www.sylviazeeck.de

http://www.kupferklopfer.de

http://www.seife-online-shop.de

http://www.karl-menzen.de

http://needles-paintings-bynanny.blogspot.de

 
Alle Fotos: Thomas Moser

 

Tiermalerei begeistert Lichtenrader

…etwas mehr Farbe in Lichtenrade!

Die runden Blumenkübel, die in der Bahnhofstraße an verschiedenen Stellen stehen, sehen oft trostlos und verkümmert aus. Das ändert sich jetzt!

Zur Weihnachtszeit kehrt immer ein wenig Farbe ein, wenn die Kübel die Halter für die geschmückten Weihnachtsbäume werden. Damit auch im restlichen Jahr die Blumenkübel ein Hingucker werden, hatten einige Lichtenrader und engagierte Bürgerinnen und Bürger die Idee, dass die Pflanzringe künstlerisch gestaltet werden.


Ursprünglich kam die Idee von der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße, erläutert Claudia Scholz. Sie organisiert mit Family & Friends seit einigen Jahren beliebte Feste, wie zum Beispiel das Wein- und Winzerfest in Lichtenrade. Sie kümmert sich jedoch auch um FairTrade-Aktionen und darum, dass im Rahmen des „Aktiven Zentrums Lichtenrade“ Kunst und Kultur einen Stellenwert in Lichtenrade bekommt. Die aktuelle Aktion will sie jedoch gänzlich aus Spendengelder stemmen, da ihr die Bedingungen im Rahmen der „Aktiven Zentren“ zu eng waren. Die Gebietsfondjury hatte am 30. März 2016 entschieden, dass neben einigen anderen Projekten auch die künstlerische Gestaltung von zwei Blumenkübeln finanziert wird.

Nur auf Spendenbasis entstand die erste Malerei am Beginn der Bahnhofstraße vor der Deutschen Bank. Und die ist sogar noch etwas ganz Besonderes geworden.

Der bekannte Wild Life Artist Uwe Thürnau (65), der zurzeit in Lichtenrade lebt, bemalt mit seinem Bruder ehrenamtlich den ersten Pflanzkübel mit Tieren. Thürnau hat einen größeren Auftrag im Berliner Zoo und gestaltet dort Landschaften, zum Beispiel im Vogelhaus. Er hat jedoch auch schon Europaweit gearbeitet und riesige Bilder und Dioramen erschaffen.

Als Grundlage musste jedoch der Betonring erst einmal grundiert werden. Die Malerei wurde an einem Samstag bei herrlichem Wetter gefertigt und viele Passanten staunten und blieben stehen. Thürnau freut sich: „Das ist ein toller Lohn für meine Arbeit!“

Für die Materialkosten beim ersten Betonring sind die ersten Spenden zusammen gekommen. Juliane Lahner, die als Gospelchorleiterin und auch Rocksängerin in Lichtenrade bekannt ist, hat einen großen Beitrag dazu geleistet. Einige Lichtenrader haben beim Maifest „Kunst trifft Wein“ die Aktion finanziell unterstützt. „Das besondere Lädchen“ in der Hilbertstraße 3 hat einen Beitrag geleistet und Family & Friends e. V. hat den Rest dazugetan.

Foto v.lks.n.re: Wolfgang Spranger (Volkspark Lichtenrade), Uli Seiler (vom bezirklichen Beirat von und für Menschen mit Behinderung), Doris Deom (Fairtrade Lichtenrade), Stefan Piltz (Family & Friends), der Künstler Uwe Thürnau und Claudia Scholz (Fairtrade Lichtenrade und Family & Friends.


Die Malerei wird bestaunt...

Wolfgang Spranger vom Volkspark Lichtenrade war auch gleich bereit, dass er bei der Bepflanzung des Pflanztroges berät. Schön wäre jedoch, wenn sich Anwohner oder Geschäftsleute um die Pflege und Bewässerung kümmern könnten. Claudia Scholz hofft auf weitere positive Reaktionen der Lichtenraderinnen und Lichtenrader.

Weitere Spenden für die weiteren Pflanzringe sollen eingeworben werden: „Jetzt hat jeder eine Vorstellung, wie schön es werden kann.“ Für die weiteren Pflanzringe werden weitere Künstlerinnen und Künstler angesprochen.

Im Spendenaufruf heißt es, dass man sich bei den Spender „gebührend bedanken wird.“ Ab einer Spende von 100 Euro wird der Name des Spenders für viele Jahre auf dem Pflanzring verewigt werden.

Insgesamt fünf Pflanzkübel gibt es auf der Bahnhofstraße. Ein Sonderkonto vom Fairtrade Lichtenrade e.V. -Spendenkonto Blumenkübel- wurde eingerichtet: IBAN: DE27 1005 0000 0190 5264 83.

Eine tolle Aktion, bei der man gleich etwas sehen kann!

Thomas Moser (auch Fotos)

Website des Künstlers: http://www.wildlife-artist-thuernau.de

Kontakte zur Pflanzring-Aktion: Frau Heigl: 030-755 15 331, Frau Scholz: 030-305055 21, Herr Spranger: 030-745 26 30

 

Kinder und Jugendliche bewerten ihr Lichtenrade

Lichtenrade hat ein neues Vorort-Büro. Dazu später mehr. Heute standen Kinder und Jugendliche im Vordergrund. Im Rahmen des „Tages der Städtebauförderung“ hat der Bezirk Tempelhof-Schöneberg am 21. Mai 2016 sein großes Projekt rund um die Lichtenrader Bahnhofstraße in den Mittelpunkt gestellt.


Die Bezirksstadträtin für Gesundheit, Soziales, Stadtentwicklung, Dr. Sibyll Klotz, gab den Startschuss für die Spielleitplanung im Rahmen des „Aktiven Zentrums Lichtenrade“. Die Spielleitplanung ist ein „Instrument“, mit dem die Bedürfnisse und Interessen von Kindern und Jugendlichen in der Stadtplanung stärker berücksichtigt werden. Hierfür werden Erkundungen durchgeführt.


Die Stadträtin begrüßte die Kinder und Jugendliche: „Eure Ideen für einen attraktiven öffentlichen Raum hier in Lichtenrade sind gefragt! Ich bin gespannt auf die Ergebnisse der Kiezerkundungen.“ Am bundesweiten Tag der Städtebauförderung können Interessierte vor Ort einen Blick auf Projekte und Aktivitäten werfen und sind zum Mitmachen eingeladen.


Circa 20 Kinder und Jugendliche kamen, um ihre Erfahrungen und Ideen über ihren Lebensraum weiterzugeben. Die kleineren Kinder kamen von der Käthe-Kollwitz-Grundschule, die genau im Zentrum des Fördergebietes des Aktiven Zentrums in Lichtenrade liegt.


Die älteren Jugendlichen kamen vom bezirklichen Kinder- und Jugendparlament. Sie wohnen in Lichtenrade und besuchen teilweise das Lichtenrader Ulrich-von-Hutten-Gymnasium, dass auch in der Nähe der Bahnhofstraße ist. Es sollten nicht nur Spielplätze bewertet werden, sondern es galt auch öffentliche Räume aus Sicht der Kinder zu beurteilen. Dafür gab es grüne und rote Luftballons mit Schildern, die Positives und Negatives symbolisieren sollten. Dann wurden die drei Gruppen mit Stadtplänen und Fotoapparaten bestückt, um ihre Erfahrungen zu dokumentieren. Die Kinder und Jugendlichen bestimmten den Weg und die Begleiterinnen und Begleiter unterstützten die Kinder nur.



Die Gruppe vom Kinder- und Jugendparlament, Clara, Melek, Melina und Simon, gingen zuerst zur alten Mälzerei. Dort wurde ein roter und ein grüner Luftballon platziert. Simon findet das Gebäude sehr schön. So geht es auch den anderen Jugendlichen. Clara formulierte dann einen Wunsch: „Es wäre sehr schön, wenn hier eine Einrichtung für Kinder und Jugendliche entstehen würde.“

Weiter ging es über die Bahnhofstraße. Da die Jugendlichen oft mit dem Fahrrad unterwegs sind, bemängelten sie besonders die Gefahren für Fahrradfahrer: „Besonders gefährlich ist, dass die ausparkenden Autos oft Radfahrer auf der Straße übersehen.“ Die Jugendlichen wollen für die Jugendamtszeitung einen eigenen Bericht schreiben.

Der Bezirksverordnete Patrick Liesener (CDU) ist im Gebietsgremium aktiv und begleitete eine Kindergruppe: „Ich finde es wichtig, dass im Rahmen von Bürgerbeteiligung Kinder- und Jugendliche eingebunden werden. Sie haben häufig einen viel unverkrampfteren Blick als Erwachsene. Die Kinder, mit denen ich unterwegs war, wünschten sich mehr Zebrastreifen, Spielmöglichkeiten auf dem Rehagener Platz und ärgerten sich über Müll auf den Straßen. Das klingt für mich alles sehr unterstützenswert.“

Nach den intensiven Rundgängen trafen sich die Beteiligten im neuen Vorortbüro in der Prinzessinnenstraße 31.


Hier wurden die Rundgänge ausgewertet und die Kinder konnten sich mit Getränken und Brötchen stärken.

Im Vorortbüro des Aktiven Zentrum Lichtenrade Bahnhofstraße wird in Kürze richtig Leben einkehren. Hier kann man sich dann an vier Tagen in der Woche informieren. Bei der ersten Eroberung des Büros im Rahmen der Kiezerkundung sah man, dass die Handwerker einiges zu tun haben. Die Verantwortlichen hoffen, dass im Juni die Arbeit richtig los gehen kann.

Thomas Moser (auch Fotos)

Die Ergebnisse....

Folgende Ergebnisfotos sind von "die raumplaner" (Danke!):



 

Neues Gesicht für Lichtenrade

10. Mai 2016 Die 39-jährige Hildegard Bentele (CDU) hat ihren politischen Schwerpunkt nach Lichtenrade verlegt und nun das Abgeordnetenbüro in der Lichtenrader Bahnhofstraße eröffnet.


Der Lichtenrader Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak begrüßte Hildegard Bentele in Lichtenrade und freut sich auf die enge Zusammenarbeit.

Hildegard Bentele ist seit Anfang der laufenden Legislaturperiode Abgeordnete im Berliner Abgeordnetenhaus. Sie ist über die Bezirksliste von Tempelhof-Schöneberg in das Abgeordnetenhaus eingezogen. Ihre politische Heimat war Friedenau, wo sie seit einigen Jahren ihr Abgeordnetenbüro in der Rheinstraße hatte. Nun will sie, nach den Wahlen im September 2016, für den Lichtenrader Wahlkreis 7 als Direktkandidatin in das Abgeordnetenhaus einziehen. Die Position für das Lichtenrader Direktmandat wurde frei, nachdem Nicolas Zimmer sich kurz nach der letzten Wahl beruflich umorientiert hat. Er ist jetzt Vorstandvorsitzender der Technologiestiftung Berlin.

Das neue Abgeordnetenbüro von Hildegard Bentele wurde in der Lichtenrader Bahnhofstraße 48 eröffnet. Es befindet sich in der ersten Etage in dem Haus, wo auch „Butter Lindner“ zu finden ist.


Der Eingang ist seitlich in der Hofeinfahrt. Die Abgeordnete hat zusätzlich den Flachbau im Hof neben dem Fischverkauf als Bürgerbüro angemietet. Hildegard Bentele erläutert: „Hier finden dann größere Veranstaltungen statt. Im Veranstaltungskalender kann man alle Termine nachlesen.“ Unter dem Motto „Ein Ohr für Sie“ wirbt Hildegard Bentele für „Ihre Stimme für ein starkes Lichtenrade.“

Hildegard Bentele im Gespräch mit dem Vorsitzenden der BI Dresdner Bahn, Manfred Beck

Hildegard Bentele hat nach ihrem Studium in verschiedenen Aufgabenfeldern im Auswärtigen Amt und später in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gearbeitet. Sie hat zwei kleine Kinder und ist jetzt in der CDU-Abgeordnetenhausfraktion Sprecherin für Schul- und Europapolitik. Bentele gehört auch den entsprechenden Ausschüssen an. Sie freut sich auf ihre Kandidatur für Lichtenrade.




Das Lichtenrader Büro ist grundsätzlich täglich besetzt. Die Abgeordnete bietet jeden Montag eine Bürgersprechstunde an. Ein offener Bürgertreff wird freitags angeboten.

Als weitere Direktkandidaten für Lichtenrade treten Melanie Kühnemann (SPD), Heinz Jirout (Bündnis 90/Die Grünen) und Philipp Bertram (Die Linke) an (weitere Kandidaten sind der Redaktion nicht bekannt). Diese Kandidaten haben kein eigenes Büro, da sie zurzeit noch keine Abgeordnete sind.

Thomas Moser (auch alle Fotos)

Kontakt und weitere Informationen: http://www.hildegard-bentele.de




 
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