Mitteilungen zur Kenntnisnahme vom Bezirksamt: 1.) Schulwegsicherung Wünsdorfer Str. und 2.) Ausbau B 96
Mitteilung zur Kenntnisnahme (Drucks. 1122/XVIII)
Die BVV fasste auf ihrer Sitzung am 15.07.2009 folgenden Beschluss:
„Die Bezirksverordnetenversammlung empfiehlt dem Bezirksamt, die Schulwegsicherungen
a) an der Kreuzung „Wolziger Zeile/Hilbertstraße“ und
b) an der Kreuzung „Prinzessinnen-/Wünsdorfer-/Hilbertstraße“
entsprechend den Beschlussempfehlungen 183/27 der BVV vom 16.05.2001 sowie 24/135 der BVV vom 11.04.2001 in eigener Zuständigkeit als Straßenverkehrsbehörde nunmehr erneut zu prüfen und ggf. umzusetzen.“
Das Bezirksamt teilt hierzu mit der Bitte um Kenntnisnahme mit:
Der Beschluss wurde zuständigkeitshalber an die AG Fußgängerverkehr bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung weitergeleitet. Dort wurde folgendes beschlossen:
a) Kreuzung Wolziger Zeile/Hilbertstraße:
Eine Verkehrszählung im Oktober 2009 hat ergeben, dass aufgrund der geringen Kfz- und Fußgängerbelastung kein Fußgängerüberweg erforderlich ist.
Nach der Schließung des Bahnüberganges Goltzstraße/Wolziger Zeile und dem Bau einer Unterführung für den Fußgänger- und Fahrradverkehr ist eine Entlastung der Hilbertstraße zu erwarten.
b) Kreuzung Prinzessinnen-/Wünsdorfer-/Hilbertstraße:
Hier ist für das Jahr 2011 geplant, einen Fußgängerüberweg über die Wünsdorfer Straße mit einer Gehwegvorstreckung auf der östlichen Seite zu bauen. Um eine bessere Querung über die westliche Prinzessinnenstraße zu ermöglichen, ist die zurückgenommene Eckausrundung auf der Nordseite mit einem kleineren Radius wieder baulich anzulegen.
Ekkehard Band BzBm und Oliver Schworck
Mitteilung zur Kenntnisnahme (Drucks. 1472/XVIII)
Ausbau B 96 – aber bitte sicher!
Die BVV fasste auf ihrer Sitzung am 19.05.2010 folgenden Beschluss:
„Die Bezirksverordnetenversammlung ersucht das Bezirksamt, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass während der Bauzeit am Kirchhainer Damm ein absolutes Halteverbot und eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h eingeführt wird.“
Das Bezirksamt teilt hierzu mit der Bitte um Kenntnisnahme mit:
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Verkehrslenkung Berlin teilte dem Bezirk mit Schreiben vom 22.06.2010 folgendes mit:
„1. Durch die verkehrsrechtliche Anordnung der Verkehrslenkung Berlin ist für den gesamten Baubereich das absolute Halteverbot angeordnet. Dieses schließt auch ein, dass das Parken auf dem Gehweg untersagt ist. Die Überwachung des Verhaltens der Verkehrsteilnehmer obliegt der Polizei.
2. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h wird von der VLB abgelehnt, weil:
- der Verkehrsfluss auf dieser Straße dadurch nachteilig beeinflusst wird
- Überholvorgänge (z.B. von Radfahrern) sich zeitlich verlängern, was zu weiteren Behinderungen im Verkehrsfluss führt
- die Aufstellung von Z 123 StVO (Baustelle)als Gefahrenzeichen das weitaus geeignetere Mittel ist, den Verkehrsteilnehmer auf eine Baustelle hinzuweisen, denn damit wird er zu erhöhter Aufmerksamkeit und Bremsbereitschaft veranlasst, ggf. sogar bis zum Stillstand.
"Tempo 30" hingegen suggeriert den Teilnehmern, dass man mit 30 km/h schad- und bedenkenlos den Baubereich passieren kann.“
Berlin, den 19.08.2010
Herr Hapel, Dieter Herr Schworck, Oliver
Erwartungen im Blick auf ein Zentrum für den Ortsteil Lichtenrade
Braucht Lichtenrade ein Einkaufszentrum ?
Wenn dennoch ein weiterer Einkaufsplatz in Lichtenrade in Angriff genommen werden soll, ist dieses Projekt unseres Erachtens nur dann gerechtfertigt und wirtschaftlich tragfähig, wenn es sich durch besondere innovative Qualitätsmerkmale auszeichnet. Wir möchten vier solcher Qualitätsmerkmale benennen.

Beim Grundstück am S-Bahnhof Lichtenrade rund um die alte Mälzerei handelt es sich um ein Schlüsselgrundstück für den gesamten Ortsteil. Es bietet sich als organischer Mittelpunkt für das öffentliche Leben in Lichtenrade an. Schon jetzt befinden sich relevante Knotenpunkte im Umfeld dieses Standortes (Stadtbibliothek, Bürgeramt, Bus und Bahn, Kirchenzentrum). Der Bezirk wäre gut beraten, sich hier eine Vorratsfläche für zukünftigen Bedarf an öffentlichen Dienstleistungen zu sichern.
Das vorgesehene Grundstück ist zugleich Teil des Einkaufsraumes Bahnhofstraße. Um an dieser Stelle Fehlinvestitionen und ruinösen Verdrängungswettbewerb zu vermeiden, sollte von neutraler Seite eine Analyse der vorhandenen Geschäfte und der wirtschaftlich sinnvollen Ergänzung vorgenommen und ggf. eine gemeinsame Vermarktung der Bahnhofstraße angestrebt werden.
2.) Ein Marktplatz an der alten Mälzerei
Einkaufen hat einen Erlebniswert und eine kommunikative Komponente. Zu den hier entstehenden Geschäften gehört nach unseren Vorstellungen ein großzügiger Marktplatz mit Café und Biergarten, ein Platz, der auch für Wochenmarkt und öffentliche Veranstaltungen genutzt werden kann. Wir gehen davon aus, dass sich – nachdem das Zentrum angenommen worden ist – große Möglichkeiten für eine wirtschaftlich tragfähige Nutzung der alten Mälzerei z.B. für Sport, Fitness und Wellness, medizinische Dienstleistungen, Gastronomie und Kultur (Stadtteilkino) ergeben werden.
Bei einer Bürgerveranstaltung am 20. Mai 2010 hat sich die deutliche Mehrheit gegen einen kompakten Gebäudekomplex ausgesprochen und für einen Marktplatz mit Einzelhandelsgeschäften und Dienstleistungen votiert. Was das Sortiment betrifft, so verweisen wir auf die Branchen, die in Lichtenrade fehlen oder nicht ausreichen, z.B. Reformhaus / Bio-Fachmarkt / Wochenmarkt / gute Bekleidung, / Schuh- und Sportgeschäft / Hotel / Musik und Film / Spielzeug / Handarbeits- und Kurzwaren / Handwerks- und Eisenwaren.
3.) Ein nachhaltiges Verkehrskonzept
Nach unseren Recherchen zieht das Zentrum in seiner jetzigen Größe und Konzeption ein gewaltiges zusätzliches Verkehrsaufkommen nach sich, für das die teilweise engmaschigen Umgebungsstraßen nicht ausgelegt sind 3). Es kann daher kaum im Interesse der Bewohner von Lichtenrade liegen, weiteren Autoverkehr in den Ortsteil zu ziehen. Insofern muss vor der Erstellung des Bebauungsplanes ein von unabhängiger Seite erbrachtes nachhaltiges Verkehrskonzept vorliegen. Von dessen Ergebnis wird es abhängen, ob die Verkaufsfläche sowie Zahl der Parkplätze des neuen Zentrums begrenzt werden müssen. Dabei sind die Bedürfnisse der nichtmotorisierten Benutzer der Bahnhofstraße (mit ihren Einzelhandelsgeschäften, mit Schulen, Kindergarten, Seniorenwohnheim und Ärztezentrum) zu berücksichtigen. Es muss vermieden werden, dass - sozusagen als Nebenwirkung des neuen Einkaufszentrums - die Bahnhofstraße zu einer völlig überlasteten Hauptverkehrsstraße wird und ihr Charakter als "Flaniermeile" verloren geht. Auch die Bewohner der Nuthe- und Steinstraße sind vor zusätzlichen verkehrlichen Belastungen zu schützen.
Der einzigartige Standortvorteil des Zentrums liegt in der Nähe zu Bahn und Bus.
Die Herausforderung besteht darin, an dieser Stelle über Lösungen eines verkehrsberuhigten Einkaufsstandortes mit Zubringerdiensten und alternativen Verkehrsmitteln nachzudenken.
4.) Eine ansprechende und ökologisch nachhaltige Architektur
Wir kennen in Lichtenrade Supermärkte von einer menschenverachtenden Hässlichkeit und wünschen uns stattdessen eine ansprechende, in die Umgebung eingebettete Gestaltung. Man könnte sich z.B. vorstellen, dass sich Spuren der Backsteinarchitektur der Umgebung (Kirche, Bahnhof, Mälzerei) in den Fassaden der Gebäude wieder finden. In dem uns vorliegenden Entwurf ist ein auffällig hoher Anteil der Grundstücksfläche bebaut oder versiegelt ohne grüne Oasen oder Gestaltungselemente.
Schließlich erwarten wir, dass beim Neubau eines solchen Zentrums auf eine ökologisch nachhaltige Bauweise und ein Abfallwirtschaftskonzept geachtet wird (Energiegewinnung aus Photovoltaik und Geothermie / Tageslichtarchitektur / Dachbegrünung / Regenwasser zur Bewässerung der Außenanlagen / Rückgewinnung der Kühlanlagen-Abwärme / vgl. REWE-Neubau in Rudow). Eine Auszeichnung der Anlage mit dem "Ressource Award" des International Council of Shopping Centres würde dem Objekt zusätzliche Aufmerksamkeit sichern.

Foto: Thomas Moser -BerLi-Press (www.berli-press.de)
Fußnoten:
1) Gutachten des Planungsbüros Junker und Kruse für das "Bezirkliche Einzelhandels- und Zentrenkonzept" vom Oktober 2009
2) Siehe dort
3) Nach vorsichtiger Einschätzung anhand der "Hinweise zur Schätzung des Verkehrsaufkommens von Gebietstypen" (Ausgabe 2006) der "Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen" kann bei der zur Zeit vorgesehenen Größe des Objekte von 9000 m2 Verkaufsfläche mit etwa 9.000 Kunden und Besuchern gerechnet werden. Bei einem Anteil des motorisierten Individualverkehrs von nur 30 % ergibt dies im Mittel 5.400 KFZ-Fahrten täglich ohne den Warenlieferungsverkehr. Eine örtliche Geschäftsstraße wie die Bahnhofstraße ist gem. "Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen " (Forschungsgesellschaft für Straßen und Verkehrswesen 2006) für 400 – 2600 KFZ ausgelegt.
Cornelia Federn-Ronacher
Helmut Herzau
Liane Jordan-Pohl
Reinhart Kraft
Manfred Raß
Margrit Schmidt
Hans Streu
Georg Wagener-Lohse


Viele weitere Berichte können Sie in dieser "Internetzeitung" lesen. Sie müssten dafür etwas blättern oder in die Suchfunktion das Stichwort "Mälzerei" eingeben. Wir bleiben für Sie beim Thema Einkaufszentrum Mälzerei auch künftig "am Ball"!
ToM BerLi-Press (www.berli-press.de) für www.lichtenrade-berlin.de
Teilnahme an Kunstaktion der Käthe-Kolwitz-Grundschule erwünscht!
Unter dem Motto „Was einmal gut war, sollte wiederholt werden!“ ruft die Käthe-Kollwitz-Grundschule in Lichtenrade zu einem wohltätigen Kunstprojekt auf. Es sollen Kunstwerke bei einer Vernissage am 5. November 2010 versteigert werden. Kunstwerke zum Thema „Feuer“ sind noch gerne willkommen.
Dieses Motto hat die Grundschule in der Mellener Straße in ihr Schulprogramm aufgenommen und will, wie schon einmal im Jahr 2003, ein Kunstprojekt an der Schule für einen guten Zweck durchführen.
Der Schulleiter Ulrich Noffz und die Kunstlehrerin Bärbel Brockmeyer riefen schon im März Eltern, Lehrer und Freunde der Käthe-Kollwitz-Grundschule auf, diese Aktion zu unterstützen: „Seien Sie mit Ihren Ideen und Ihrer Kreativität und mit einem von Ihnen gestalteten Bild dabei.“ Das Thema in diesem Jahr ist „Feuer“. Ulrich Noffz ruft bekannte Künstler und unbekannte Talente zur Teilnahme auf. Noffz fragt:“Kennen Sie Sportler, Wissenschaftler, prominente Persönlichkeiten, aus welchen Bereichen auch immer? Alle können für den guten Zweck mitmachen. Vermitteln Sie einen Kontakt mit uns!“ Das Werk soll persönlich signiert sein.
Es zählt dabei nicht die „große Kunst“, nur das Mitmachen für die gute Sache ist gefragt! Die Präsentation, der dann von der Schule gerahmten Werke, findet am 5. November 2010 (schon zum vormerken: 16.00 Uhr bis 22.00 Uhr) in der Schule statt.
Sämtliche Arbeiten der Mitwirkenden werden an diesem Tag verkauft oder versteigert. Die Presse wird über diese Veranstaltung berichten. Der Erlös der Vernissage geht zu gleichen Teilen an: „Schulen für Haiti“ zum Kinderhilfswerk „Unsere kleinen Brüder und Schwestern e.V.“ und wird für ein Spielgerät auf dem Schulhof der Käthe-Kollwitz-Grundschule genutzt. Das Kinderhilfswerk wird unterstützt u.a. von der Schauspielerin Alissa Jung, der Schauspielerin und Fernsehmoderatorin Janin Reinhardt und dem deutscher Sänger, Songwriter und Musiker Max Mutzke.
Künstler und unentdeckte Talente, aus Lichtenrade oder sonst woher, machen Sie mit! Unterstützen Sie das Engagement der Käthe-Kollwitz-Grundschule!
ToM
Bei Fragen wenden Sie sich direkt an die Schule: Tel.: 90277-8241
Schulwebsite: www.kkgs-berlin.de
Lichtenrader Familie „Zuhause im Glück“
RTL 2 hilft Familie in Lichtenrade
Berlin-Lichtenrade 20. August 2010 Eine Familie in Lichtenrade hat ein schwerstbehindertes Kind und ihr Haus musste an vielen Stellen grundlegend umgebaut und verändert werden. Hilfe war angesagt! Nun ist der Sender RTL 2 in die Lortzingstraße gekommen, um der Familie zu helfen. Heute war der Tag des Wiedereinzugs „in ein neues Leben“ und die Zuschauer vor Ort waren schon ganz aufgeregt und neugierig!
Das Haus der Lichtenrader Familie liegt im Komponistenviertel. Der private Fernsehsender hat sich zur Aufgabe gemacht, dass sämtliche Umbauten ihrer Bauvorhaben in 8 Tagen erledigt sind und die Sendung dann auch „im Kasten“ ist.
Dafür war nun in Lichtenrade die Lortzingstraße zwischen Mozart- und Beethovenstraße eine Woche lang gesperrt. Auch am gesamten Wochenende wurde im Haus gearbeitet. Die Familie war zwischenzeitlich woanders untergekommen. Genaues über die Familie und über die Umbauten wird der Fernsehzuschauer am 23. November 2010, dem mutmaßlichen Ausstrahlungstag, erfahren. Die Doku-Soap wird um 20.15 Uhr ausgestrahlt.

Fotos vom Umbau
Nun war der Tag des Einzugs und die Fernsehkamaras wollten die Schlüsselübergabe filmen. Die Anwohner, die nicht schon von sich aus neugierig waren, wurden zum Drehort gebeten. Die Familie sollte begrüßt werden und den Bauarbeitern sollte gedankt werden. Das muss wenigstens gebührend beklatscht werden. So haben sich auch viele Anwohner eingefunden. Aber auch Familien und Angehörige vom Drehteam und von den Handwerkern waren vertreten.

Der rote Teppich wurde ausgerollt. Die Familie wurde mit einem Blumenstrauß begrüßt und interviewt. Die gesamte Bauarbeitergruppe, circa 15 Handwerker und eine Handwerkerin, rannten vor laufenden Kamaras aus dem Haus und erhielten von einem Sohn ein kleines Dankeschön. Diese Dreharbeiten vor dem Haus dauerten, mit einigen Unterbrechungen, fast 3 Stunden.
Eva Brenner am Drehort
Eva Brenner und John Kosmalla moderieren und betreuen die Sendung. John Kosmalla plant und organisiert in erster Linie den gesamten Umbau. Die Innenarchitektin Eva Brenner ist für die Gestaltung, Licht- und Farbkonzept sowie für die Möblierung und Dekoration zuständig. Darüber hinaus unterstützt Eva Brenner in vielen Bereichen das Voranschreiten der Fertigstellung der Baustellen. Regelmäßig werden Häuser und Wohnungen von Familien vom Sender RTL 2 und dem Bauteam „Zuhause im Glück“ umgebaut und grundsaniert. Ausgesucht werden Menschen, die Schicksalsschläge und besondere Probleme zu meistern haben. In diesem Jahr wird die Sendung nach Verlautbarungen sechszehn mal ausgestrahlt. Das Sendekonzept gibt es in ähnlicher Form auch bei vielen anderen Fernsehsendern. Dieses Sendeformat ist zurzeit ähnlich erfolgreich, wie Kochsendungen oder Gerichtsshows.

In Containern und Wohnmobilen verfügt das Bauteam direkt an der Baustelle über eine eigene Küche und kann dadurch flexibel und rund um die Uhr arbeiten. Laut Wikipedia gehört die Serie mit durchschnittlich drei Millionen Zuschauern zu den erfolgreichsten RTL-2-Produktionen. Außerdem ist sie damit die erfolgreichste Renovierungssendung Deutschlands. Maßgeblich trägt dazu eine Schwerpunktsetzung auf tatsächliche handwerkliche Umbautipps bei. Es werden, im Gegensatz zu anderen Einrichtungssendungen im privaten Fernsehen, nicht nur Trockenbauwände errichtet, sondern auch Dachfenster eingesetzt, außergewöhnlich viele Durchbrüche gemacht sowie das Konzept der jeweiligen Wohnung grundlegend geändert.

Offensichtlich konnten die 8 Tage bei diesem Umbauvorhaben dann doch nicht ganz eingehalten werden. Am Rande der Dreharbeiten berichte ein Mitglied des Drehteams, dass innen noch einige Aufgaben erledigt werden müssen. Letztlich kann es ja auch egal sein! Das Ergebnis zählt und wichtig ist, dass der Familie geholfen werden konnte.
Die RTL 2-Serie „Zuhause im Glück“ machte es nun auch in Lichtenrade möglich!
Thomas Moser (auch Fotos) –BerLi-Press (www.berli-press.de) für www.lichtenrade-berlin.de
Lichtenrader Motive, Portraits und andere Bilder
Berlin-Lichtenrade, August 2010 Die in Russland geborene Künstlerin Tatjana Pauly stellt in der Lichtenrader Weingalerie Wolff noch bis Ende August Lichtenrader Motive und andere Bilder aus. Die Weingalerie Wolff in der Ladenpassage der Bahnhofstraße zeigt monatlich wechselnde Ausstellungen von Künstlern.
Tatjana Pauly wurde in der sibirischen Stadt Omsk am Fluss Irtysch geboren. Sie begeisterte sich schon als Kind für das Malen und Zeichnen. Mit 9 Jahren hat sie das erste Mal den besonderen Reiz am künstlerischen Ausdruck bei sich entdeckt. So besucht Tatjana Pauly in ihrer Jugend fünf Jahre die Jugendkunstschule und studiert danach Modedesign mit dem Schwerpunkt Zeichnen. Im Jahr 1994 ist die Künstlerin nach Deutschland gekommen und hat in den ersten Jahren im Sauerland eine Familie gegründet. Mit dem Zeichnen hat sie in dieser Zeit nie ganz aufgehört. So hat Pauly neben Portraitzeichnungen auch Stadtansichten von Olpe gefertigt.
In Berlin lebt die Malerin seit 2003. Von Fanka Beil lernte Tatjana Pauly dann das Handwerk der Ikonenmalerei. Über Fanka Beil hat Tatjana Pauly den Kontakt zur Lichtenrader Weingalerie Wolff bekommen und auf Anregung der Café-Chefin angefangen Lichtenrader Motive zu zeichnen. Die Lichtenrader Impressionen kann man nun, neben anderen Kunstwerken, in dem Kunstcafé bewundern. 
Als Tuschezeichnungen hat die Künstlerin die Lichtenrade-Bilder angelegt. Mit feinem Strich und einer großen Detailgenauigkeit hat sie bislang die Dorfkirche Lichtenrade, den S-Bahnhof Lichtenrade, das ehemalige Haus Buhr und die Weingalerie Wolff gezeichnet. Mit viel Liebe gelingt es der Künstlerin bei den Lichtenrader Motiven, eine besondere Atmosphäre einzufangen. Als Kontrast dazu stehen die großflächigen und kraftvollen Bilder mit den Blumen- und Landschaftsmotiven. Tatjana Pauly hat schon weitere Lichtenrader Motive in Arbeit. So kann man zum Beispiel besonders gespannt sein auf die Zeichnung der ehemaligen Mälzerei. Frau Pauly kann sich gut vorstellen, dass sie mit ihren Bildern ein Lichtenrade-Buch illustriert oder auch Kunstpostkarten des Ortsteils anfertigt. Tatjana Pauly über ihr Lichtenrade Engagement: „Das Erkunden von Lichtenrade macht mir sehr viel Spaß!“
Vor einigen Jahren leitete die Künstlerin ehrenamtlich eine Kindermalgruppe. Im Rahmen einer Projektgruppe hat Tatjana Pauly vor Kurzem an zwei Schulen eine Projektwoche „Natursteine bemalen“ organisiert und geleitet: „Ich arbeite gerne mit Kindern!“
Ihre besondere Liebe gehört jedoch der Malerei von Ikonen. Ikonenmalerei ist eine künstlerisch aufwendige Arbeit. Für die Anfertigung eines Bildes braucht man mehrere Wochen, erzählt Pauly. Diese alte Maltechnik zeichnet sich dadurch aus, dass die Bilder auf vorbehandeltes Holz gemalt, mit Blattgold verziert und dann besonders bearbeitet werden. Eine gemeinsame Ikonenausstellung hatte Tatjana Pauly schon mit ihrer Lehrerin Fanka Beil im bulgarischen Kulturinstitut. Bei Tatjana Pauly kann man sich seine Lieblingsikonen in der alten Technik nachmalen lassen. „Die Arbeit mit den Ikonen fasziniert mich besonders“, erläutert die Künstlerin. Neben dem künstlerischen Anreiz an der Ikonenmalerei liebt Tatjana Pauly aber auch diese Kunstform, weil sie ein religiöser Mensch ist.
Noch sieht Tatjana Pauly die Malerei „mehr als ihr Hobby“ an. Nach und nach würde sie ihre künstlerische Arbeit gerne etwas ausbauen. Die Künstlerin zeichnet auf Bestellung auch Portraits.
Im Dezember 2010 wird es in der Weingalerie wieder eine Ikonenausstellung von Tatjana Pauly und von Fanka Beil geben. Hier kann man dann auch Ikonen bewundern und käuflich erwerben, die auf kleinen Steinen gemalt sind.
Tatjana Pauly mit Weingalerie-Chef Gerhard Wolff
Der Eintritt in die Galerie ist frei. In dem Lichtenrader Kunstcafé Wolff kann man sich aber, auch nur einfach mal so, gut bei einem Cappuccino oder einem Glas Wein entspannen.
Thomas Moser –BerLi-Press- www.berli-press.de für www.lichtenrade-berlin.de
Links der Künstlerin:
www.portraitzeichnung-berlin.de
Weingalerie Wolff und Kunst Café
Bahnhofstraße 39
12305 Berlin
Mo-Fr 10-19 Uhr; Sa 10-14 Uhr