Lichtenrade kann durchatmen...aber auch: Holzauge, sei wachsam!

„Klappe: Flugrouten, die Letzte...?"
Berlin-Lichtenrade,26. Januar 2012 Lichtenrade kann durchatmen, aber viellicht noch nicht wirklich aufatmen! Eine Blanko-Entwarnung für alle Zeiten kann es an dieser Stelle nicht geben!
Das Bundesamt für Flugsicherung (BAF) hat nun die Flugrouten beschlossen. Danach wird Lichtenrade von den zunächst befürchteten und angedrohten abgeknickten Flugrouten nicht betroffen sein. Die Flugzeuge von der Nordbahn werden geradeaus starten und von der Südbahn in beide Startrichtungen nach Süden abknicken.
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Freut Euch, aber...!
Eines wird aber auch Realität sein: Lichtenrade wird den starken Zuwachs am Flugverkehr merken. Besonders die Nachtflüge werden auch für Lichtenrade eine Belastung sein. Weiterhin muss gesagt werden, dass die Flugrouten nach einem Jahr oder später noch verändert werden können. Wenn es wirklich zum Bau einer 3. Start- und Landebahn kommt, dann werden die Karten der Flugrouten sicherlich ganz neu gemischt. Mit einer zusätzlichen Startbahn wird die Wahrscheinlichkeit von abknickenden Flugrouten, auch über Lichtenrade, massiv zunehmen! Daher wird jetzt auch schon, zum Beispiel vom Lichtenrader Info-Büro gegen Fluglärm, zur nächsten Demonstration in Schönefeld am 4. Februar aufgerufen!
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Die Flughafengesellschaft ist glücklich!
In einer Presseerklärung der Flughäfen heißt es: "Nun herrscht endlich Klarheit", sagte Flughafenchef Prof Dr. Rainer Schwarz. „Die Anwohner wissen, auf welchen Strecken die Flugzeuge vom und zum BER fliegen. Das heute vorgestellte Konzept ist auch das Ergebnis der engagierten Arbeit der Fluglärmkommission und vieler der Bürgerinitiativen, die konstruktive Beiträge geleistet haben, um die Fluglärmbelastung in der Region so gering wie möglich zu halten." Die Fluglärmkommission wird am Montag die Ergebnisse im Einzelnen diskutieren. Schwarz betonte: „Auch nach Eröffnung des BER gilt es, Optimierungspotenziale durch die Erfahrungen des realen Flugbetriebs zu entwickeln. In jedem Fall wird die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH wie bereits angekündigt die Studie zur Realisierbarkeit des Münchener Modells für die Ostabflüge vorantreiben und finanzieren."
Die BI Lichtenrade/Mahlow-Nord freut sich!
Die BI Lichtenrade/Mahlow-Nord gegen Fluglärm freut sich erst einmal: „Die Bürgerinitiative Lichtenrade/Mahlow-Nord gegen Fluglärm e.V. begrüßt die Entscheidung des Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF), die Abflüge vom BER von der Nordbahn Richtung Westen ‚geradeaus‘ zu bestätigen. Damit folgte das BAF den Vorschlägen von Fluglärmkommission (FLK) und Deutscher Flugsicherung (DFS).  Diese hatten unter schwierigen Bedingungen eine für uns akzeptable Lösung gefunden, die unsere Forderung nach Vertrauensschutz und nach Verlässlichkeit des Planfeststellungsbeschlusses unterstützt."
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Bernd Röstel vom Sprecherat erklärt: „Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, ausdrücklich auch bei den Politikern, die unsere Auffassung geteilt und unterstützt haben.
Die  Flugroutenvorschläge vom 06.09.2010, drohten Lichtenrade zu verlärmen. Gemessen daran,  haben wir viel erreicht, können und werden uns aber nicht auf dem Erreichten ausruhen, da die heute veröffentlichten Routen bereits in 12 Monaten einer weiteren Überprüfung unterzogen werden sollen.
Diese Veränderbarkeit der heutigen Routenfestlegung, aber auch unser Rechtsempfinden verlangen es, die von Bürgern aus Zeuthen, Potsdam und Lichtenrade vor dem BVerwG angestrengte Klage, vertreten durch RA Hellriegel, weiterhin zu begleiten.
Um die belastenden Auswirkungen des Flughafenbetriebes einzudämmen, setzen wir uns für ein striktes Nachtflugverbot von 22:00 - 06:00 Uhr, sowie für die Erhaltung des § 29b LuftVG zum Schutz vor Nachtfluglärm weiter vehement ein.  
Wir werden auch weiter dafür kämpfen, dass der Flughafen zügig seiner Pflicht nachkommt, rechtzeitig vor Inbetriebnahme für umfassenden Schallschutz zu sorgen, oder als Ausgleich bis zum Vollzug der Schallschutzmaßnahmen, mindestens eine großzügige bemessene Lärmrente zahlt.
Um eine Minderung der Doppelbelastung auf der Nordbahn zu erreichen, haben wir uns beim BAF eingesetzt, die Möglichkeit einer Verlagerung von Teilen der Abflüge von der Nordbahn Richtung Westen auf die Südbahn zu prüfen. Dadurch würde die Gemeinde Blankenfelde/ Mahlow deutlich entlastet werden. Wir bleiben weiterhin wachsam."
Der Bundestagsabgeordnete Dr. Lucazk freut sich auch!
Auch der Tempelhof-Schöneberger CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak, der selbst in Lichtenrade wohnt, freut sich mit den Bürgern seines Wahlkreises: „Für mich als Lichtenrader war immer klar: Die Menschen haben sich auf das verlassen, was bei den Flugrouten des Planfeststellungsverfahrens zugrunde gelegt wurde. Dieses Vertrauen durfte nicht enttäuscht werden! Umso mehr freut es mich, dass nun endlich Klarheit herrscht."
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Frank Henkel, Simon Lietzmann von der BI und Dr. Jan-Marco Luczak
In der Presseerklärung des Bundestagsabgeordneten heißt es:
Luczak hatte von Anfang an gemeinsam mit den Lichtenradern auf zahlreichen Montagsdemonstrationen gegen die Routenvorschläge der Deutschen Flugsicherung gekämpft und sich bei Bundeskanzlerin Merkel und Bundesverkehrsminister Ramsauer vehement für den Ortsteil eingesetzt. Mit Erfolg: Beide stellten sich öffentlich klar und unmissverständlich hinter die Forderung nach Vertrauensschutz.
Dieser Erfolg, so Luczak, sei nur möglich gewesen durch ein Zusammenwirken der Menschen in Lichtenrade, den verschiedenen Bürgerinitiativen und der Politik. Luczak weiter: „Es war wichtig und richtig, den Betroffenen in der Fluglärmkommission eine Stimme zu geben und sie so zu Beteiligten zu machen. Das sollte ein Vorbild auch für andere Bereiche sein."
Abschließend versicherte Luczak, dass er sich dafür einsetzen werde, dass auch bei der Evaluation der Flugrouten in einem Jahr an der jetzt gefundenen Lösung festgehalten werde.
Lichtenrade sei stolz und freue dich...aber auch: Holzauge, sei wachsam!
Wie gesagt, viele Lichtenrader werden jetzt erst einmal durchatmen. Und ich finde, das ist auch berechtigt! Mit den massiven Demonstrationen in Lichtenrade hat man etwas bewirkt!
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Darauf könne die Lichtenraderinnen und Lichtenrader, die sich aus ihrem warmen Sessel bewegt haben, wirklich Stolz sein. Hier sieht man deutlich: Bürgerprotest kann etwas bewirken. Eines ist eindeutig: Wenn in Lichtenrade nicht Montags demonstriert worden wäre, dann wären die abknickenden Flugrouten mit hoher Wahrscheinlichkeit gekommen! Aber auch eine Skepsis ist vielerorts noch zu merken. Wie heißt es im Sprichwort: Holzauge, sei wachsam!
Thomas Moser -BerLi-Press (auch alle Fotos, bis auf die Karte)
 

LortzingClub fördern!

Sicherlich kennen viele Lichtenrader den Kinder- und Jugendclub in der Lortzingstraße 16 in Lichtenrade. Seit Jahrzehnten wird dort ununterbrochen eine qualitativ  hochwertige pädagogische Arbeit geleistet.
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Der Club bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, nach der Schule oder in den Ferien dort einer spannenden und sinnvollen Freizeitgestaltung nachzugehen. Neben der täglichen Arbeit, bei der die Kinder ein warmes Mittagessen und Hausaufgabenhilfe bekommen und an verschiedenen Gruppen, wie bspw. der Töpfer- , der Theater- und der Theatergruppe, teilnehmen können, ist der Club aber auch für seine aufwendigen Ferienangebote bekannt. So war der Club schon  vom Mittelalterdorf bis hin zur Römischen Stadt in fast allen Zeitepochen unterwegs. Aber auch die traditionsreiche  Theaterspielwoche zum Ende jeder Sommerferien ist vielen Lichtenradern in guter Erinnerung.
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In der letzten  Zeit musste jedoch viel gespart werden. Vor allem die Einsparungen im personellen Bereich führen die Einrichtung mittlerweile an ihre Grenzen. Wurde bislang versucht und darum gekämpft, dass die Kürzungen im Tagessgeschäft nicht allzu große Auswirkungen hatten, wird dieses nun immer schwieriger…
Engagierte Eltern der kleinen Clubbesucher/innen haben deshalb  Ende 2011 einen Verein gegründet, der auch den LortzingClub als Förderverein unterstützen soll. Trotz der sehr jungen Vereinsgeschichte von nur knapp vier Monaten wurde bereits einiges erreicht: so konnten durch großzügige Spenden das Klavier der Einrichtung gestimmt werden, einige Renovierungsarbeiten erledigt werden, das Mittagessenangebot aufrechterhalten werden und auch eine schöne Adventsfeier veranstaltet werden. Außerdem hat die AG Bahnhofstraße hat zur großen Freude Aller einen Scheck von 500€ überreicht, der für die Ausgestaltung der Sommerferienprojekte verwendet werden soll.
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Um die Einrichtung jedoch dauerhaft und nachhaltig zu unterstützen ist es aber noch ein weiter Weg. In der Planung sind jedoch bereits jetzt die Sommerferienprojekte des Clubs, die der Förderverein mitgestalten will. Auch das Herbstferienprojekt „Lortzing´s Kochstudio“ soll vom Verein unterstützt und mitveranstaltet werden. Dafür und natürlich um auch noch mehr zu erreichen, bittet der Verein um die Unterstützung von vielen ehemaligen und jetzigen Besucher/innen und Freunden.
Lichtenrade braucht auch weiterhin einen Ort für Kinder, in der sie Freizeit sinnvoll, spannend und aufregend verbringen können, einen Ort, an dem die Stärken der Kinder im Vordergrund stehen, einen Ort, an dem sich Kinder und auch die Eltern wohlfühlen und vor allem einen Ort, an dem Kinder einfach Kind sein können!
Bitte unterstützen Sie den Club mit einer Mitgliedschaft im Förderverein. Je mehr Menschen mitmachen, desto eher kann die Verwirklichung der Ziele in Angriff genommen werden. Für nur 30€ im Jahr kann geholfen und beigetragen werden, dass auch zukünftige Generationen dort ihre Ferien verbringen und sich Alt und Jung zu den Sommerfesten treffen können.
Rückendeckung-Berlin e.V. Verein zur Förderung der Jugendhilfe
Spendenkonto:
Deutsche Skatbank
KTO 4697537
BLZ 830 654 08
Weitere Informationen:
www.rückendeckung-berlin.de
Kontakt: team@rückendeckung-berlin.de
Fotos: BerLi-Press
 

Präventionsprojekt für Kinder in Lichtenrade gestartet

Unter dem Motto „Mach dich fit - beweg dich mit" ist am 20.01.2012 ein gemeinsames Projekt des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes und der Schulstation Wunderinsel in der Nahariyaschule gestartet.
124 der insgesamt 187 Schülerinnen und Schüler der Eingangsstufe konnten schon gewogen werden. Der überwiegende Teil der Kinder war normalgewichtig. Es waren aber auch 6% untergewichtig und 18% übergewichtig oder adipös.
Im Vergleich zu den Daten aus den Einschulungsuntersuchungen dieser Kinder gab es bei 3% eine Verbesserung in der Einstufung, aber leider bei 9% auch eine Verschlechterung.
In einer zweiten Phase des Projektes können die Kinder lernen, wie sich Bewegung ins tägliche Leben einbauen lässt. 97 Kinder sind bereits für einen entsprechenden Kurs angemeldet. Bei Kindern mit auffälligem Gewicht hat der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst den Eltern darüber hinaus ein Beratungsangebot für die Dienststelle in Lichtenrade gemacht.
Insgesamt soll das Projekt als Motivationshilfe für ein Leben mit Bewegung dienen und so zur Prävention von Adipositas beitragen.
 

Keine Wartezeiten für Terminkunden

Weiterhin freie Termine im Bürgeramt Lichtenrade
Im Terminstandort Bürgeramt Lichtenrade stehen noch mehr Termine als bisher für alle Berlinerinnen und Berliner zur Verfügung.
Für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger müssen grundsätzlich vorab Termine vereinbart werden; derzeit sind an jedem Sprechtag noch Termine frei. Unsere Terminkunden werden von freundlichen und kompetenten Beschäftigten bedient und können den Besuch im Bürgeramt zeitlich zuverlässig einplanen. Wartezeiten entfallen oder sind sehr gering. Spontankunden bzw. Laufkunden können nur noch in wenigen Ausnahmefällen bedient werden.
Möglichkeiten der Terminbuchung sind:
1) vor Ort im Bürgeramt (Standort: Briesingstraße 6, 12307 Berlin)
2) über Internet:
http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/organisationseinheit/buerger/buergeramt
3) per E-Mail: buergeramt@ba-ts.berlin.de
4) telefonisch über: 115-Ihre Behördenummer
Der Anruf aus dem Festnetz der meisten Telefonanbieter einschließlich der Deutschen Telekom sieben Cent pro Minute. Die Preise aus Mobilfunknetzen können abweichen. (Angaben ohne Gewähr)
 

Jugendamt: Mitteilungen vom Bezirksamt für die Region Lichtenrade

1. Sitzung des Jugendhilfeausschusses
der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg
Mittwoch, 25. Januar 2012

Mitteilungen aus der Region Lichtenrade
o Vom Förderverein „Rückendeckung – Berlin e.V.“ wurde im Lortzingclub der Raum der ehemaligen Kita renoviert und mit freundlichen Farben neu gestaltet. Die Kinder waren in die Gestaltung mit einbezogen und die Wünsche wurden berücksichtigt. Durch großzügige Spenden konnten neue Möbel angeschafft werden. Jetzt kann der Raum von den Kindern wieder kreativ genutzt werden. Alle Arbeiten bzw. Anschaffung und Aufbau der Möbel wurde ausschließlich durch ehrenamtliches Engagement durchgeführt. Des Weiteren bietet der Förderverein den Kindern an drei Tagen in der Woche ein Mittagessen und Schularbeitsbetreuung im Lortzingclub. Ein Kostenbeitrag wird dafür erhoben.
o Der Internationale Bund (IB) hat das Wohnheim Riemenschneiderweg in die Region Lichtenrade verlagert und hält es seit Ende November 2011 als Dezentrale Wohnraumvergabe im Nahariykiez (Nahariyastraße, Skarbinastraße und Groß-Ziethenerstraße) insgesamt 17 Wohnungen für etwa 80 Menschen vor. Zielgruppe sind wohnungslose Familien und Einzelpersonen sowie Menschen die Ansprüche nach dem Asylbewerberleistungsgesetz haben.
o In Kooperation mit dem Kinder- und Jugendgesundheitsdienst führt die Schulstation in der Nahariya Grundschule ein Projekt zur Gesundheitsförderung für Kinder unter dem Motto: „Mach dich fit – beweg dich mit“ durch. Der Elternbrief ist bereits in die Verteilung gegangen.
o Weitere Angebote: Das erste Erzählcafé in diesem Jahr hat bereits unter großer Beteiligung stattgefunden. Der Elternkurs Peer Eltern an Schule (PEaS) hat in drei Modulen stattgefunden. Die beteiligten 6 Mütter sind nun ausgebildete Peer-Mütter und werden zukünftig im Bereich Prävention mit der Schulstation eng zusammenarbeiten.
o Für die beiden Lichtenrader Fallteams fand Ende Dezember wieder ein „Training on the Job“statt. Thema war die Bearbeitung von Kinderschutzfällen nach der sog. „Essener Methode“, einer sozialräumlichen Arbeitsweise bei der Vertreterinnen und Vertreter von freien Trägern und öffentlicher Jugendhilfe über konkrete Fälle beraten. Bei dieser Veranstaltung ging es insbesondere um die Erteilung von Auflagen und Aufträgen des Jugendamtes in Kinderschutzfällen nach der „Essener Methode“. Auch in 2012 ist die Fortsetzung von „Training on the Job“ geplant. Außerdem treffen sich regelhaft alle zwei Monate die Mitglieder beider Fallteams ausschließlich zum Thema Fallunspezifischer Arbeit (Ressourcen, Brennpunkte, Problemlagen, Vernetzung, usw) für die Region Lichtenrade. Beim letzten Treffen war der Drogennotdienst, Notdienst Tempelhof-Schöneberg eingeladen. Er informierte über aktuelle Entwicklungen: Substanzen, Konsum, Folgen und Hilfen. Erfahrungen in der Zusammenarbeit wurden ausgetauscht insbesondere unter dem Fokus Kindeswohlgefährdung und Schutz von Kindern suchtkranker Eltern.
o Im Rahmen „Fallunspezifische Arbeit“ läuft aktuell ein Projekt mit dem Arbeitstitel „Bildungsraum Barnetstraße“. Es handelt sich um Arbeitstreffen des Kinder und Jugendclubs Barnetstraße mit den drei Schulen im unmittelbaren Umfeld, Annedore-Leber-Grundschule, Theodor-Haubach-Schule (ISS) und Carl-Zeiss-Schule (Sekundarschule mit Mittelschule und gymnasialer Oberstufe). Das erste Arbeitstreffen verlief viel versprechend. Die Carl-Zeiss-Gesamtschule konnte allerdings bisher nicht gewonnen werden. Das nächste Arbeitstreffen findet am 13.02.2012 statt. Die Vorbereitung und Durchführung erfolgt durch den Träger JaKuS. Die Finanzierung erfolgt über einen Leistungsvertrag mit dem Jugendamt, Region Lichtenrade.
o Zwischen dem RSD (Regionaler Sozialdienst) und dem Tannenhof, wurde der Fachaustausch wieder intensiviert. Der Tannenhof bietet Therapien für suchtkranke Menschen, auch für Eltern mit Kindern aus dem gesamten Bundesgebiet an. Sowohl während der Therapiephase als auch bei Familien, die sich nach der Therapie in Lichtenrade niederlassen ist eine engmaschige Betreuung der Familien durch das Jugendamt (Unterstützung im Rahmen von Hilfen zur Erziehung und Abklärung von Kindeswohlgefährdung) wichtig. Thema waren die stetige Verkürzung der Therapiezeiten durch die Kostenträger, die Situation Kinder suchtkranker Eltern, Schweigeplicht, Umgang mit Rückfällen und so weiter. Ein nächstes Treffen ist bereits in Planung.
o Im Dezember fand zum zweiten Mal an der Carl-Zeiss-Schule mit einer 9.Klasse eine Projektwoche Rechtskundepaket unter Beteiligung und in den Räumen des Jugendclubs Barnetstraße statt. Das Motto war „Recht aufschlussreich“. In der Projektwoche setzen sich Schülerrinnen und Schüler mit Sinn und Zweck, Ablauf und Funktionsweisen maßgeblicher Akteure des Jugendstrafverfahrens auseinander. Dabei werden am Beispiel einer fiktiven jugendtypischen Straftat alle wesentlichen Stationen von der Begehung des Deliktes bis zur Ausurteilung durch Jugendrichterinnen und Jugendrichter durchgespielt und reflektiert (Programmagentur: SPI, Träger: GSJ).

Veranstaltungshinweise von KiTS aktuell (Jugendamt Tempelhof-Schöneberg)
Region Lichtenrade
Das Kinder- und Jugendhaus der Ev. Kirchengemeinde bietet in den Winterferien ein vielfältiges Programm für Kinder und Jugendliche an. Von Ausflügen über Kochprojekte und Disco werden den jungen Besucherinnen und Besuchern unter deren Beteiligung spannende Angebote für die schulfreie Zeit gemacht.
Folgende Termine für die Kiezrunde Nahariyastraße im Jahr 2012 wurden festgelegt: 15.03.; 24.05.; 09.08.; 18.10.: jeweils von 10:00 bis 12:00 Uhr im Kinder- und Jugendhaus, Nahariyastraße 19. Die Sitzungen sind öffentlich.
Die Kiezrunde plant für den 2. Juni 2012 erneut ein Kiezfest. Eine große Mehrheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer votierte bei einer Abstimmung erneut für den Volkspark Lichtenrade als Veranstaltungsort. Das Motto des diesjährigen Festes steht noch nicht fest.
Die Nahariya Grundschule zeigt am 26.1.2012 um 18:00 Uhr die schon berühmte Nahariya Revue in der Aula der Schule. Die Schülerinnen und Schüler präsentieren das Gelernte aus den Workshops und Projekten in einer kleinen Show einem interessierten Publikum aus Eltern- und Lehrerschaft.
Die BI „Rettet die Marienfelder Feldmark“ organisiert am 28.01.2012 im Lichtenrader Hof, einen Neujahrsempfang. In der Zeit von 10:00 bis 14:00 Uhr treffen sich Politiker, engagierte Bürger, Anwohner und Initiativen zu einem Brunch in Lichtenrade. Anmeldung wird erbeten.
Am 19.02.2012 trifft sich die „Initiative Bahnhofstraße“ im Nachbarschaftsheim des AHBBerlin mit anderen interessierten Gewerbetreibenden und Anwohnern, um zu überlegen wie die Bahnhofstraße attraktiver gestaltet werden kann. Die BI „Rettet die Marienfelder Feldmark“ ist Mitorganisatorin der Veranstaltung.
 
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