Tiermotive verzaubern Lichtenrade


Der zweite Blumenkübel ist bemalt und viele Passanten sind begeistert über die Tiermalerei. Auch in den sozialen Medien wird über die erste sichtbare Verschönerung der Bahnhofstraße in Lichtenrade begeistert gesprochen: „Respekt, echt super“ oder “Tolle Idee und schöne Arbeit“, um nur einige Beispiele zu nennen. Der bemalte Kübel Nummer 2 steht direkt Bahnhofstraße Ecke Briesingstraße vor dem Blumengeschäft. Der erste Betonkübel wurde schräg gegenüber vor der Deutschen Bank bemalt. Insgesamt sollen fünf Blumenkübel auf der Bahnhofstraße bemalt werden. Die Finanzierung für den dritten Blumenrings ist schon durch Spenden gesichert.


Als erstes ist die künstlerische Idee da, dann werden die Entwürfe gefertigt und dann geht es an die praktische Umsetzung, berichtet der ausführende Künstler. Tiermaler Uwe Thürnow (65) freut sich über die unmittelbar spürbare Zustimmung der Passanten zu seinen Kunstwerken. Die Menschen bleiben immer wieder stehen, sprechen ihn an und fotografieren den Künstler und sein neues Werk. Für die tatsächliche Umsetzung des Projektes hat er an diesem Sommersonntag circa 6 Stunden benötigt. Der Wildlife-Artist und Naturmaler, der lange im Ausland gelebt und gearbeitet hat, ist international teils mit riesigen Kunstwerken bekannt geworden. Der Lichtenrader Künstler arbeitet zurzeit an großen Projekten und Landschaftsgestaltungen im Berliner Zoo und im Berliner Tierpark.

In Lichtenrade arbeitet er nur gegen eine kleine Aufwandsentschädigung und für die Materialkosten.


Er wird bei diesem privaten Kiezprojekt zur Verschönerung der Einkaufsstraße von seinem Bruder Jörg (Foto lks) unterstützt. Uwe Thürnow hat sich bei diesem zweiten Kübel besondere Gedanken gemacht. Zur Straßenseite hin wollte er die Bemalung eher neutral halten, damit die Verkehrsteilnehmer nicht abgelenkt sind. Krähen findet Thürnow schlau und hat sie daher, neben einigen Spatzen, auf den Blumenkübel auf einer gelben Grundfarbe platziert. Er arbeitet mit Fassaden und Aquarellfarben. Da direkt hinter dem Blumenkübel ein Blumengeschäft ist, hat er zwei blühende Pflanzen auf den Ring gemalt. Das Motto der Blumenkübel in der Bahnhofstraße ist „Tiere, die uns begleiten.“ Die Malerei direkt am Boden ist für den Künstler eine körperliche Leistung: „Bei der Arbeit vergesse ich alle Zipperlein. Aber am Abend merke ich es doch.“


Diese Menschen engagieren sich für Lichtenrade und die Verschönerung der Bahnhofstraße. Foto v.lks.n.re. Stefan Piltz, Doris Deom, Claudia Scholz und vom Volkspark Lichtenrade Dieter Genz und Wolfgang Sprenger.

Die Mitorganisatorin des Projektes, Claudia Scholz, erzählt, dass die Idee mit den Blumenkübeln von der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße stammt. Mit einigen FairTrade-Aktiven aus Lichtenrade hat sie das Ganze dann in die Hand genommen und eine Spendenaktion organisiert. In letzter Zeit fristeten die Kübel ein etwas unbeachtetes Dasein. Zwar wurden Jahr für Jahr von einigen Lichtenrader Initiativen, die sich jetzt auch um die Malaktion kümmern, mit Sponsorenhilfe zur Weihnachtszeit an dieser Stelle Weihnachtsbäume platziert, im Frühjahr und Sommer gab es jahreszeitliche Bepflanzungen, aber irgendwas fehlte. Dann wurde die Idee mit dem Bemalen geboren. Die Eigentümerin vom „Das besondere Lädchen“ in der Hilbertstraße, Martina Ramin, kannte den Tiermaler Uwe Thürnow und vermittelte den Kontakt. Vom Volkspark Lichtenrade unterstützt Wolfgang Spranger das Projekt und überlegt schon, wie er die Öffnung für die Weihnachtsbäume in der restlichen Zeit professionell verschließen kann, damit dort kein Müll reingeworfen wird. Auch soll es künftig einige Weihnachtsbeleuchtung der Bäume geben. Die Aktion ist eine ganz praktische Sache, die unmittelbar von vielen Menschen als große Verschönerung der Bahnhofstraße wahrgenommen wird.



Es kann gerne noch gespendet werden. Ein Sonderkonto vom Fairtrade Lichtenrade e.V. -Spendenkonto Blumenkübel- wurde eingerichtet: IBAN: DE27 1005 0000 0190 5264 83.

Die Lichtenrader Sponsoren, die bisher für den zweiten Kübel bekannt gegeben wurden, sind Evas Seidenfloristik, der Raumausstatter Birkhölzer und der Partyservice Buder. Eine weitere Zusage gibt es vom Juwelier Heigl und von der Trauminsel in der Zescherstraße. Das nächste Projekt wird der Blumenkübel an der Sitzecke vor der Bahnhofstraße 50 sein. Zwei Spender wollen anonym bleiben.

Eine Aktion mit relativ wenig Aufwand, mit bürgerschaftlichen Engagement und frischen Ideen, die bei den Lichtenradern ein Lächeln auf das Gesicht zaubert. Was will man mehr?

Thomas Moser

Kontakte zur Pflanzring-Aktion: Frau Heigl: 030-755 15 331, Frau Scholz: 030-305055 21, Herr Spranger: 030-745 26 30

http://www.wildlife-artist-thuernau.de


Bericht von der ersten Kübelmalerei: INTERNETZEITUNG von Lichtenrade

Alle Fotos: Thomas Moser

 

Wir sind Rocktreff und Spielfest


Foto v.l.n.r.: Robert Pagel (Rock-Ini), Erhard Pietsch (Druckcenter Berlin), Philipp Seifert (FACES), Christian Körper (Rock-Ini), Carsten Siebke und Tobias Kellermann (stilbrand), Helmut Riedel (Radio Möller), Jutta Kaddatz (Sportstadträtin), Katharina Chmielecki (Bez.- Amt), Michael Rinke (nitz + nitz), Henning Hamann (MedienPoint), Regina Körper (Sponsorin), Sven Regen (Druckcenter), Angelika Schöttler (Bezirksbürgermeisterin), Thomas Biersack (PSD Bank), Jürgen Siegismund (Stromnetz Berlin), Rainer Schwarz (Jugendamtsdirektor), Petra Dittmeyer (BVV-Vorsteherin), Oliver Schworck (Jugendstadtrat), Marlies Königsberg (Tempelhofer Journal), Rainer Tepasse (DEGAS), Philipp Mengel (Spielfestleiter), Andie Kraft (Vorsitzender CPYE e.V.), Rainer Hoffmann (Sportamtsleiter), Sven Perschmann (Technischer Leiter), Ed Koch (Veranstaltungsleiter) Foto: Thomas Moser.

Am 8. Juli um 18 Uhr startet der 33ste Rocktreff im Fußballstadion des Volksparks Mariendorf.

16 Bands spielen am Freitag (bis 23.00 Uhr), Samstag (16.00 – 23.00 Uhr) und Sonntag (16.00 – 20.00 Uhr).

Am Samstag, dem 9., und Sonntag, dem 10. Juli 2016, findet – ebenfalls im Fußballstadion des Volksparks Mariendorf, Prühßstraße 90 Ecke Andlauer Weg – bei freiem Eintritt das Spielfest für Kinder und Jugendliche statt. Das Spielfest feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen.

Traditionell laden der Veranstalter, das Jugendamt Tempelhof-Schöneberg, und die Kooperationspartner CPYE e.V., Rock-Ini Tempelhof und MitSpielen e.V. die Sponsoren und Unterstützer zu einem Get-Together im Vorfeld der Veranstaltung ein.


Rocktreff-Schirmherrin Petra Dittmeyer hat von einer Urlaubsreise den Rocktreff-Moderatoren Christian Körper und Andie Kraft je ein passendes T-Shirt mitgebracht.

Veranstalter Jugendstadtrat Oliver Schworck, Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, BVV-Vorsteherin Petra Dittmeyer sowie Andie Kraft vom Trägerverein CPYE e.V. und Philipp Mengel vom MitSpielen e.V. informierten die Sponsoren über das geplante Programm.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler

Sportstadträtin und stell. Bezirksbürgermeisterin Jutta Kaddatz stellt den Sportplatz zur Verfügung

300 Bands haben sich beworben, um beim Rocktreff dabei sein zu können, und mit 31 Spiel- und Mitmachangeboten wartet das Spielfest auf. Gedankt wurde den Sponsoren für ihr großmütiges Engagement, und vor allem den rund 60 ehrenamtlichen Helfer_innen der Rock-Ini und den 140 Ehrenamtlichen des Spielfestes. Die Bands mit einbezogen sind knapp 300 Ehrenamtliche in die Veranstaltung involviert. Nach einem Jahr Vorbereitung hoffen alle Beteiligten nun nur noch auf eines: Schönes Wetter.

Andie Kraft bedankt sich. Daneben Petra Dittmeyer, Oliver Schworck, Angelika Schöttler und Philipp Mengel


Jugendamtsleiter Rainer Schwarz im Gespräch mit Philipp Mengel

Veranstaltungsleiter Ed Koch erläutert die informativen Unterlagen...

...und alle schauen gleich nach.

Jugendstadtrat Oliver Schworck freut sich über die Veranstaltung.

Carsten Siebke (stilbrand), Helmut Riedel (Radio Möller), Michael Rinke (nitz + nitz)

Erhard Pietsch und Sven Regen vom Druckcenter Berlin druckten ein hochwertiges Programmheft und auch für das Frühstück eine eigens gefertige Broschüre; daneben der Sponsor Jürgen Siegismund von Stromnetz Berlin


Philipp Mengel sorgt für Unterhaltung, kurz und knackig seine kleine Ansprache.

MedienPoint-Macher Henning Hamann ist auch beim Spielfest dabei; hier mit Stadtrat Oliver Schworck
Alle Fotos: Thomas Moser

 

CDU-Bezirkswahlprogramm: Land und Bezirk, Hand in Hand

Immer mehr Stände der Parteien werden im Straßenbild sichtbar und auch Informationsveranstaltungen werden in den nächsten Monaten gehäuft angeboten werden. Den Auftakt in Lichtenrade machte die CDU.

Die CDU-Direktkandidatin für die nächste Abgeordnetenhauswahl für Lichtenrade, Hildegard Bentele, hatte die Stadträtin und stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Jutta Kaddatz eingeladen, um das Bezirkswahlprogramm der CDU vorzustellen.


Foto v.lks.n.re. Hildegard Bentele und Jutta Kaddatz

Am 20. Juni stellte Jutta Kaddatz, die auch Bezirksbürgermeisterin-Kandidatin ist, den interessierten Lichtenradern im Gemeinschaftshaus Lichtenrade ein Programm vor, das -wie sie betont- mit viel Basis- und Bürgerbeteiligung entstanden ist. Das Motto des Abends lautete: „Mit Herz und Verstand Lichtenrade und Tempelhof-Schöneberg nach vorne bringen! In 5 Schritten zu mehr Lebensqualität.“ Nur rund 20 Besucher kamen zu der Veranstaltung, wobei auch weitere Kandidaten für die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg an der Veranstaltung teilnahmen. Dass der Wahlkampf begonnen hat, wurde in der Einladung deutlich: „Nach fünf Jahren rot-grüner Zählgemeinschaft wollen wir den Bürgerinnen und Bürgern in Tempelhof-Schöneberg endlich wieder eine solide und zukunftsfähige Politik anbieten.“

Jutta Kaddatz betont immer wieder, das besonders in der Bezirkspolitik die Sachargumente im Vordergrund stehen müssen und keine politische Ideologie: „Das Wichtigste ist aus meiner Sicht, dass im Bezirksamt vertrauensvoll zusammen gearbeitet wird. Das ist in der Vergangenheit nur selten passiert.“ Das Wahlprogramm beschäftigt sich mit allen Ortsteilen des Bezirkes, mit Arbeit und Wohnen, Bildung und Erziehung, der wachsenden und älter werdenden Stadt, mit bürgerschaftlichen Engagement, Kunst, Kultur, den Bibliotheken und einer bürgernahen Verwaltung.

Viele Lichtenrader Themen, besonders rund um die Dresdner Bahn und um die „Aktiven Zentren“, wurden angesprochen und erörtert. Bei diesen Themen äußerten sich auch die Bezirksverordneten Hagen Kliem und Patrick Liesener. Als wichtig wird angesehen, dass die Planungen im Zusammenhang mit dem Förderprogramm „Aktiven Zentren“ in der Bahnhofstraße auch die weiteren Entwicklungen rund um die Dresdner Bahn berücksichtigen.


Für Kliem ist es für die Bürger und Einzelhändler unzumutbar, wenn durch die Bahn eine neue Mauer entsteht.


Patrick Liesener, der bei den Aktiven Zentren aktiv vertreten ist, erläuterte Zusammenhänge und Zwänge dieses Förderprogrammes. Unverständnis äußerte er, dass für ein Lichtkonzept 25.000 Euro investiert werden sollen: „Das könnte man auch mit normalen Menschenverstand und weniger Mitteln hinbekommen.“ Auch hat er kein Verständnis, dass für eine Stadtteilzeitung 40.000 Euro/jährlich über vier Jahre investiert werden. Diese Zeitung hat eine viel zu geringe Auflage und außerdem gibt es in Lichtenrade andere Medien, die die Öffentlichkeitsarbeit schon laufend abdecken. Genannt wurde u.a. das Lichtenrader Magazin und die Internetzeitung. Die Kommunikation und die Bürgerbeteiligung bei den „Aktiven Zentren“ wurde kritisch gesehen. Als aktuelles Beispiel wurde die kontroverse Diskussion mit dem Bezirksamt um ein Logo genannt.

Ein weiteres Thema waren die Pendler von außerhalb, die Lichtenrader Parkplätze blockieren. Diesen sollen eher Ausweichmöglichkeiten im Umland angeboten werden und dafür müsste mit den Nachbargemeinden Kontakt aufgenommen werden.

Ein wichtiges Thema war für die Bildungspolitikerin Kaddatz der Sanierungsstau an den Schulen. Bei diesem Berliner Thema legt man Wert auf einen klaren Plan für einen überschaubaren Zeitraum: „Wie brauchen keine weiteren Sonderprogramme!“ Und weiter wird betont, dass für die Maßnahmen die Bezirke zuständig bleiben müssen. Es ginge auch nicht, wie Hildegard Bentele betonte, dass der Zeitraum von einer Schulplanung bis zur Fertigstellung sieben Jahre dauert: „Das ist viel zu lange!“

Zum Thema Sanierung wurde auch die Sportanlage an der Halker Zeile angesprochen, wo ein Bedarf von 2,7 Millionen Euro besteht. Zum Thema bürgerfreundliche Verwaltung wurde mehr Personal gefordert. Jutta Kaddatz nahm dann persönliche Erfahrungen zum Anlass, dass stadtweit Online-Bürgerämter eingerichtet werden sollten: „Drei Monate auf einen Termin warten kann nicht sein!“ Auch das Thema Fluglärm durfte nicht fehlen. Damit verbunden wurde die Forderung, dass die künftige Bezirksbürgermeisterin bzw. der Bezirksbürgermeister persönlich bei der Fluglärmkommission vertreten sein soll.

Auch wenn in der Veranstaltung die Unzufriedenheit mit der rot-grünen Zählgemeinschaft in Tempelhof-Schöneberg deutlich benannt wurde, wurden die Sachthemen eher sachbetont angesprochen.

Es wurden noch weitere bezirkliche Themen angesprochen, aber auch die Abhängigkeiten zum Land wurden deutlich. Jutta Kaddatz und Hildegard Bentele tauschen sich regelmäßig aus, damit die bezirklichen Positionen auch bei Entscheidungen auf Berliner Ebene eine Rolle spielen.

Thomas Moser



 

5. Lichtenrader Jazzfest 2016: Jazz ist mehr als Jazz!

Das 5. Lichtenrader Jazzfest fand in diesem Jahr über vier Tage statt und das Programm war mit vielen musikalischen Höhepunkten vollgepackt.

Seit über einem Jahr war der Cheforganisator Lutz Fußangel von der Akademie für Jazz und Popularmusik der Leo-Kestenberg Musikschule-Süd und Jazz für Alle e.V. mit den Vorbereitungen beschäftigt, damit die Veranstaltung im Gemeinschaftshaus Lichtenrader wieder ein Erfolg wird. Der vierte Tag soll für die Musiker auch ein kleiner Ersatz für den nicht mehr stattfindenden Kulturlustgarten sein.

Der erste Tag, ein Donnerstag, war dann eher ein Familientag und in Workshops konnten sich Interessierte aktiv mit einbringen und ausprobieren.


Es startete mit einem Workshop des Lichtenrader Gospelchors. Zu dem beliebten Chor stießen an diesem Tag 16 neue Stimmen. Die Chorleiterin Juliane Lahner übte mit allen Sängerinnen und Sängern zwei Gospels ein, die dann am Abend im Rahmen des Konzertes vom Gospelchor präsentiert wurden.

Und parallel zeigte Lutz Fußangel, wie Qi Gong für Musiker eine Hilfe sein kann.


Die Trommelgruppe „Cadoumbe“ der evangelischen Grundschule Mahlow trommelte auf dem Vorplatz und in der Jugendeinrichtung vom Gemeinschaftshaus in der Barnetstraße waren von der Musikschule Georg Stender und seine Südbläser zu hören. Im Vorraum konnte über alle Tage eine Ausstellung „Freies Malen“ der Gruppe der evangelischen Kirchengemeinde Lichtenrade angeschaut werden.


Die zuständige Bildungsstadträtin und stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Jutta Kaddatz eröffnete das Jazzfest und griff das Motto der Veranstaltung auf, dass Jazz generationsübergreifend, tolerant, weltoffen und international ist.

Die Tage waren vollgepackt mit Höhepunkten. Die Jazzklasse der Nahariyaschule war dabei, Kids in Concert präsentierten Erfolge vom 15. Jugendjazzwettbewerb und viele Musikgruppen der Musikschule zeigten ihr Können.

Ein breites Spektrum, bei dem sogar die Dudelsäcke der „Berlin Pipe Company“ mitmachten und natürlich Jazz, Jazz, Jazz…

Ein Fest der Musik mit vielfältigen Impressionen und Inspirationen.

Thomas Moser

 

Wir für Lichtenrade! Sammeln für den LortzingClub

Händler_innen der Bahnhofstraße engagieren sich für ihren Kiez

Am 9. Juni gab Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler gemeinsam mit den Händler_innen rund um die Lichtenrader Bahnhofstraße den Startschuss für die Spendenaktion „Wir für Lichtenrade!“.


Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler mit Vertreterinnen des LortzingClubs und Gewerbetreibenden aus der Lichtenrader Bahnhofstraße (Copyright: Johannes Hayner / georg + georg)

Gespendet werden kann in den beteiligten Geschäften rund um die Bahnhofstraße. Im Wechsel von sechs Monaten erhalten unterschiedliche Lichtenrader Initiativen und Einrichtungen die Spendengelder.

Nach Ende der Laufzeit erfolgt eine öffentlichkeitswirksame Übergabe der Erlöse. Dabei wird deutlich: Lichtenrader_Innen setzen sich für ihren Kiez ein – sowohl Gewerbetreibende, Kund_innen und auch weitere Interessierte.

Auslöser der Aktion war die ab 01.04.2016 zunächst freiwillige Verpflichtung zur Erhebung einer Gebühr für Plastiktüten. Die daraus resultierenden Einnahmen werden gespendet von den Gewerbetreibenden – und durch hoffentlich viele Spenden ordentlich aufgestockt.

Die Spendenempfänger_innen werden bei den gemeinsamen Treffen der Gewerbetreibenden ausgewählt. Im Mittelpunkt stehen Initiativen und Projekte, die die Vielfalt Lichtenrades fördern und das Stadtteilzentrum weiter stärken und mit Leben füllen. Der erste Spendenempfänger ist der ‚LortzingClub‘, ein Lichtenrader Freizeittreff für junge Menschen.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler zeigte sich beeindruckt: „Es freut mich sehr, dass im Rahmen des Geschäftsstraßenmanagements im Förderprogramm Aktives Zentrum Bahnhofstraße von den Händler_innen auch Aktionen angestoßen werden, von der soziale Einrichtungen im Umfeld profitieren. Dies zeugt von großem Engagement für den Kiez und einem besonders verantwortungsbewussten Unternehmergeist.“

Die Bezirksbürgermeisterin unterstützt gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung das Geschäftsstraßenmanagement im Rahmen des Programms „Aktive Zentren“, das in den nächsten Jahren die Attraktivität der Einkaufsstraße steigern soll.

 
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Hier wird jetzt in lockerer Folge von aktuellen Lichtenrader Geschehnissen berichtet. Eine Art "AKTUELLE INTERNETZEITUNG" könnte man auch sagen...
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